21. April 2012 Glasnost-Tour
– Anrollern 2012 mit den Vespafreunden Straubing
Überall in
Deutschland fand in den letzten Tagen das traditionelle „Anrollern“ der
Motorrollerszene statt. Auch die Vespafreunde Straubing luden im Vorfeld ihre
Freunde und Gäste aus Nah und Fern zum alljährlichen Anrollern, das dieses Jahr
unter dem Motto „GLASnost Tour“ stand.
Wie kam es nun zu diesem Motto? Glasnost ist das russische Wort für Offenheit. Auch die Vespafreunde sind offen für Neues und Anderes. In diesem Zusammenhang beinhaltet GLASnost eine Doppeldeutigkeit. Offenheit für andere Rollermarken - besitzen doch einige Mitglieder der Vespafreunde Straubing neben den obligatorischen Vespas noch weitere Marken wie NSU, Agrati Garelli Capri, Dürkopp, Lambretta und eben auch GLAS – dessen Museum in Dingolfing auf der Tour besucht werden sollte. Zudem zeichnet die Vespafahrer aus Straubing natürlich auch der Hang zur NOSTalgie aus – sind doch hauptsächlich ältere Rollermodelle aus dem letzten Jahrhundert in ihrem Besitz. Damit erklärt sich nun auch der zweite Wortteil von GLASnost.
Neugierig auf das
Kommende und voller Rollerlust trafen sich somit am Samstag, den 21. April 2012
über fünfzig Gleichgesinnte aus Peißenberg, Rosenheim, München, Landshut, Bad
Abbach, Regensburg, Dingolfing, Landau und Braunau am Theater am Hagen in
Straubing um in die Vespasaison 2012 zu starten. Auch Franz Schmalzl,
Organisator der legendären Vespa Alp Days sowie der Giro Vespistico Delle Alpi,
einer 1200 Kilometer Langstreckenrallye durch vier Länder folgte mit seiner
Frau Ati der Einladung und rollerten mit einer wunderschön restaurierten Lampe
unten sowie mit einem Goggo Roller aus Zell am See an.
Nach einem
Gruppenfoto vorm Straubinger Stadttheater brummte der „Vespa-Schwarm“ aller
Baujahre Auspuff an Auspuff bei strahlend blauem, leicht wolkenbedeckten Himmel
durch die frühlingshafte Feldflur auf die Nostalgiefahrt Richtung Glas-Museum
nach Dingolfing. Auf gemütlichen, wenig befahrenen Nebenstraßen ging es über
Alburg, Oberpiebing, Trieching, Gosselding nach Pilsting, wo die Vespafreunde
bereits mit GLASklaren Erfrischungsgetränken und einer leckeren Brotzeit mottogerecht
im „Glas“sichtsackerl abgepackt und mit dem mittlerweile obligatorischem „Tour
Aufkleber“ versehen vorm Rathausplatz erwartet wurden. Hier hatten die
Vespistis erstmals die Gelegenheit zum Fachsimpeln, sich Neues zu erzählen und
die Schmuckstücke, die von einigen Clubmitgliedern im Winter liebevoll
restauriert wurden, untereinander zu bewundern.
Nach einem
Aufenthalt von knapp einer Stunde tuckerte der Rollerkonvoi, der laufend für
freudestrahlende Gesichter und winkenden Leuten abseits der Hauptstraßen sorgte,
über Moosthenning, Töding, Rosenau und Fricklkofen nach Dingolfing ans Glas-Museum.
Das Museum, das in der Oberen Stadt beheimatet ist, befindet sich in einem von
drei historisch bedeutsamen Baukomplexen, die alle zwischen 1410 und 1477 errichtet
wurden. Die dazugehörige Herzogsburg ist eines der schönsten und besterhaltensten
Profangebäuden der Spätgotik in Niederbayern. Alle drei Gebäude gehören zum
Museum und vermitteln die spannende Stadt- und Industriegeschichte Dingolfings
von den Anfängen bis zur unmittelbaren Gegenwart. Im ehemaligen Getreidekasten
wird dem Besucher auf rund 1000 Quadratmeter die Entwicklung der Stadt
Dingolfing und die Geschichte der Firma GLAS anhand von vielen ausgestellten
Oldtimern und Exponaten dokumentiert.
Das im Museum
integrierte Restaurant-Cafe Tingula lud mit seinem schönen Ambiente nach dem
Museumsbesuch zum Plausch und ein wenig zum Verweilen ein. Als wir die kleine
nachmittägliche Lust auf Kaffee und Süßes gestillt hatten, verabschiedeten wir uns
von Dingolfing und die Fahrt ging im frischer werdenden Fahrtwind über
wunderschöne, wenig befahrenen Nebenstraßen mit herrlichem Blick auf den
Gäuboden sowie den Bayerischen Wald über Moosethenning, Forst, Haidersberg,
Metting, Pönning und Rinkam zurück nach Straubing zum Hagen.
Im italienischen Restaurant Arca Verde, direkt am Tierpark wurden wir mit knusprigen, hausgemachten Pizzen, Pasta und anderen Köstlichkeiten der Küche verwöhnt und ließen den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Ein wunderschöner Tag neigte sich dem Ende, bei dem sich wieder nette Menschen kennengelernt und ihr Hobby miteinander geteilt hatten. Insgesamt war es nach einstimmiger Meinung aller Beteiligten eine schöne Strecke, die Lust auf mehr machte und die blühende Landschaft sowie strahlender Sonnenschein bildeten dabei die besten Voraussetzungen für diese gelungene Frühlingsfahrt.
Einen Dank all
denen, die an den Planungen sowie den Vorbereitungen der „GLASnost Tour“
beteiligt waren, Franz Schmalzl für die Button, Sabine für´s Fotografieren und
die lecker schmeckende Verpflegung, Jürgen Meier fürs Filmen, unserem
Servicemechaniker Ralph, der in kürzester Zeit die beiden Ausfälle repariert
hatte, sowie unseren beiden Roadmastern Andi und Robert, die erneut sehr
souverän und zuverlässig für unsere Sicherheit im Straßenverkehr sorgten, aber
auch all denen, die wieder mit dabei waren und diesen ereignisreichen,
wunderschönen Tag erst möglich gemacht haben.
Ich
freu mich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer Stammtische, oder
unserer am 01. Mai stattfindenden Largeframetour die Jürgen Meier für uns
geplant hat.
Jürgen Weber
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| The winners of 2012 are: Best Oldie 1946-1955: Helmut Paar Best Oldie 1956-1965: Florian Stützbauer Best Oldie 1966-1978: Michi Motovespa Best Other Brand: Ami 98 Best Ratbike: Vespa 50SS Armo + Heinrich Best 3-Wheeler: Andreas Krenn Best Mod: Alex Graeml Best Cutdown: Vespa GS150 Best Conversion: Felix Richter Best Paint: Ron Leonardo da Vinci Best Racer: Christian Lohey Best Smallframe: Scooter Center Best Custom: Cypress Hill Best Club Display: Elite S.C. Best Lambretta: TV 175 Best Vespa: SIP Scootershop "GLORIOUS BASTERD" Best of All: Robin Davy Calessino |
10. Februar 2012: Vespafreunde
Straubing bestätigen Vorstandsriege
Obwohl
die Freiluftsaison erst am 21. April 2012 mit dem Anrollern beginnt, sind schon
jetzt jede Menge Aktivitäten bei den Vespafreunden Straubing zu verzeichnen. So
fand vergangenen Freitag beispielsweise die Jahreshauptversammlung statt, bei
der Neuwahlen anstanden.
Im Nebenzimmer der
historischen „Gaststätte Unterm Rain“ blickte Vorsitzender Jürgen Weber zu
Beginn der Vollversammlung auf eine ereignisreiche Saison 2011 zurück. Während
der ein oder andere bei den Vespa World Days in Gjøvik/Norwegen mit dabei war,
rollerten 35 andere bei der Zwei-Tages- Adventure Tour durch den Bayerischen
Wald. Auch einige internationale Treffen in Österreich, Italien und Deutschland
und ein Museumsbesuch bei einem Sammler standen am Terminplan. „Den Höhepunkt
des Vereinsjahres stellte eindeutig die erstmalig sehr erfolgreich
stattfindende Scootervista in der Tafernwirtschaft im Herzen der Gäubodenstadt dar“,
bilanzierte der Vorsitzende. Über 200 Liebhaber aus Frankfurt, Darmstadt,
München, Augsburg, Pfarrkirchen, Regensburg und Österreich rollerten mit ihren schaltgetriebenen
Blechroller an, um ihre Schmuckstücke den mehr als 500 Besuchern zu zeigen.
Einer der wichtigsten
Tagesordnungspunkte war die Wiederwahl oder Neubesetzung der Vorstandschaft.
Einhellig in ihren Ämtern bestätigt wurden wie erwartet das bestens
eingespielte und erfolgreiche Vorstandstandem Jürgen Weber als 1. Vorsitzender
und Jürgen Meier als 2. Vorsitzender, sowie 1. Kassier Alexander Carnuth, der
einen mehr als positiven Kassenbericht vorlegen konnte. Neu gewählt wurden

In der Vorschau auf die kommende
Vespasaison stellte man schnell fest, dass sie der letzten in nichts nachstehen
würde. Gemeinsame Fahrten nach Zell am See zu den Vespa Alp Days und in die
Millionenmetropole London, zu den Vespa World Days, sowie eine Vielzahl
kleinerer Touren im niederbayerischen Raum sind, neben Museumsbesuchen und
gemeinsamen Freizeitaktivitäten schon fix eingeplant. Da verwundert es nicht,
dass seit der Gründung des Vereins die feste Mitgliederzahl der Vespafreunde
auf fast vierzig Blechrollerliebhaber gestiegen ist und man sich durch das
Ausrichten und Besuchen von mehreren Vespatreffen in der Szene einen Namen
gemacht hat, sowie in der überregionalen Fachpresse häufig vertreten ist.
Mit viel Engagement werden
die Vespafreunde am 01. und 02. September 2012 ihre zweite Auflage der
Scootervista in der Tafernwirtschaft in Straubing veranstalten. Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung
sind bereits in vollem Gange und die Besucher dürfen sich nicht nur auf eine
Vespa Ausstellung, sondern auch auf den vereinseigenen Vespa-Art-Shop und auf
eine Sonderausstellung erlesener Liebhaberstücke der 50er und 60er Jahre freuen.
Wer sich für den Club interessiert und im Besitz eines Blech- und Schaltrollers ist, der ist beim Anrollern mit Vespapicknick am 21. April 2012 oder einem der vielen anderen Termine herzlich willkommen. Nähere Informationen auf der Homepage www.vespafreunde-straubing.de
27.01.12 Stammtisch mit Vortrag zur
deutschen Rollerszene der 50er/60er
Der 1. Stammtisch
in der vespalosen Winterzeit der Vespafreunde Straubing fand dieses mal im
Clubhaus des Motorsport Clubs am Wundermühlweg in Straubing statt. Ralph Edelmann,
Abteilungsleiter für historische Fahrzeuge des hiesigen Motorsportclubs und
selbst seit Jahrzehnten ein begeisterter Blech- und Schaltrollerfahrer
referierte durch den Abend. Mehr als 35 begeisterte Blech- und
Schaltrollerbegeisterte aus Straubing, Regensburg, Pfaffenberg, Landshut, Landau und
Pfeffenhausen trafen sich zu einem gemütlichen, sowie sehr informativen und
kurzweiligen Abend. Zwei von ihnen rollerten bei eisiger Kälte und Schneefall
mit ihren Schmuckstücken sogar auf Achse an.
Ralph, der den Vortrag
mit viel Herzblut vorbereitet hatte, stellte unter anderem eine mit Liebe zum Detail restaurierte und eine im
Originalzustand befindliche Lambretta, die seit der Erstauslieferung im Jahr
1950 im Familienbesitz ist, aus. Anhand von ausreichend Fotomaterial und vielen Memorabilien
erläutert er den Beginn des Rollerbooms während
der deutschen Wirtschaftswunderzeit, als die ersten Clubs entstanden. Der
Motorroller war in den 50er Jahren Kult und gehörte zum Lebensgefühl der
damaligen Jugend. In seiner Heimatstadt grassierte zu diesem Zeitpunkt
ebenfalls das Lambrettafieber. Die Lizenz für die Vespa hatte sich bereits die
Firma Hoffmann aus Lintdorf für Deutschland an Land gezogen. Aber bei
„Innocenti“ im Mailänder Stadtteil Lambrata wurde man fündig. Dort wurde ein
kleiner flotter Roller mit einem 125 ccm Triebwerk gefertigt. Bereits 1945
wurde der Ingenieur Luigi Torre mit der Entwicklung eines Motorrollers
beauftragt. Auch ein Name für den Flitzer war schnell gefunden, in Anlehnung an
den Fluss Lambro, der durch das Werksgelände floss, taufte man den Roller
„Lambretta“. Das Ergebnis war ein preisgünstiger Motorroller mit
Stahlrohrrahmen. Der Erfolg der Lambretta stellte sich bald ein und schon früh
vergab Innocenti weltweit Lizenzen. Um der Konkurrenz Vespa ein Schnäppchen zu
schlagen wurden kurzerhand 800 Exemplare nach Deutschland importiert.
Mit
Beginn der Zweiradsaison im Jahre 1950 startete NSU einen regelrechten
Werbefeldzug und pries mit geschützter Wortkreation die Lambretta als
„Autoroller“ an. „Bügelfalten und Nylonstrümpfe werden bei
NSU-Lambretta-Autoroller groß geschrieben. Die formvollendete Karosserie bietet
einzigartigen Schmutzschutz, - keine Schutzkleidung ist mehr erforderlich, um
Anzug und Kleid sauber zu halten. Auf dem NSU-Autoroller fährt man im besten
Anzug zu einer Besprechung und im schönsten Kleid in die Stadt.“ Mit diesen
Werbeslogan warb NSU in den Fünfzigern. Er muss es wissen, denn sein Vater Rudolph
war damals lizensierter NSU-Händler in Kassel. An der Goethestraße, wo sein
Bruder heute noch einen Fahrradladen betreibt. „Ich kann mich noch daran
erinnern, dass ich schon als kleiner Junge immer mal mitfahren durfte“, sagt
er. Bei seinen Tanten Kati und Lieselotte sei leider so gut wie nie ein Platz
frei gewesen. Den hatten seine Cousinen in Beschlag. Sie rollerten mit
ihrer Lambretta in den Urlaub nach Österreich, Italien, Frankreich und einige
andere europäische Nachbarländer.
Jedes
zweite Wochenende machten die
Lambrettisten Ausflüge in die nähere Umgebung. Sie zelteten auf dem
Meißner,
übernachteten in Jugendherbergen, trafen sich in Kaffeegärten,
veranstalteten
Bildersuch- oder Nachtorientierungsfahrten. Auch gemeinsame
Abendausfahrten mit
Spaziergang, Verkehrsunterricht in der Polizeikaserne, Theaterbesuche
oder zum Fernsehen ins Rathaus standen auf dem Clubabendprogramm im
Jahr 1956. Im April
gab es das auch heute noch obligatorische Anrollern und am 30. April
ging es
zum „Tanz in den Mai“. Die Gestaltung der Clubabende lag in den Händen
des
damaligen Vorstandes Alfred Leipold. Der Schornsteinfegermeister hatte
natürlich seine schwarze Montur an und trug den obligatorischen
Zylinder. Auf
die Kleidung wurde damals ebenso geachtet wie auf sauber glänzende
Lambrettas. 54
Mitglieder hatte der Verein Mitte der 50er Jahre. Als die jungen Leute
von
damals in die Jahre kamen, eine Familie gründeten und den Roller gegen
einen VW
Käfer, einen NSU Prinz oder eine Isetta eintauschten, bröckelten die
Mitgliederzahlen.
Nach dem Vortrag hatten die
Teilnehmer noch die Gelegenheit zu einem offenen Gedankenaustausch, bewunderten
die ausgestellten Fahrzeuge, Memorabilien
und Bücher, die Ralph Edelmann in einer Kleinstauflage geschrieben
hat. Der interessante Vortrag bot
reichlich Diskussionsstoff und so ließ man den Abend bei geselligem Beisammensein,
interessanten Benzingesprächen und gemeinsamen Planungen kurz vor Mitternacht
ausklingen.
Somit wurde die Vespafreunde-Saison 2012 nicht mit dem obligatorischen Anrollern oder der Hüttengaudi begonnen, sondern mit einem Vortrag der Rollerszene vor mehr als 60 Jahren. Wie ihr seht, sind wir auch in der rollerlosen Winterzeit aktiv. Drum dranbleiben und öfter mal auf unserer Homepage unter „TERMINE“ vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst.
Jürgen Weber
zurück
17.12.2011 Weihnachtsfeier der Vespafreunde
Ein bewegtes
Vespajahr mit vielen gemeinsamen Treffen und Ausfahrten neigte sich dem Ende und
so ließ es sich der Nikolaus auch heuer nicht nehmen - dieses Mal in Begleitung
seines „Vespengels“ - die Mitglieder der Vespafreunde Straubing und deren
Freunde aus Nah und Fern zusammenzutrommeln. Als Veranstaltungsort wurde das
liebevoll und weihnachtlich geschmückte Stammlokal in der Gartenkolonie
Fraunbrünnl in Straubing gewählt.
Endlich
war die lang ersehnte Weihnachtsfeier 2011 gekommen und die Mitglieder der Vespafreunde Straubing
versammelten sich, um dieses Jahr ausklingen zu lassen und zusammen zu
reflektieren. 47 (!!!)
Vespafreunde aus dem südbayerischen Raum folgten der Einladung! Sie kamen aus München,
Regensburg, Bad Abbach, Rottenburg, Pfeffenhausen, Landshut, aber auch Freunde
vom Vespa Club Toblach in Südtirol und vom Partnerclub Vespa Club Dolomiti
Feltre aus Italien waren gekommen, um mit uns in geselliger Runde zu feiern. Zur
Einstimmung und als Aperitif für einen weihnachtlichen Abend, wurde im Freien
auf der Terrasse des Lokals den Vespisti Glühwein gereicht, bevor es in die
stimmungsvoll dekorierte Gaststube zum Feiern ging.
Hausgemachtes Griebenschmalz und Brot als Gaumenkitzler sollten die
Vorfreude auf das leckere Festmahl wecken. Bevor es allerdings soweit war,
begrüßte Jürgen Weber, Vorstand der Vespafreunde, die Gäste mit einem Grußwort
und einem kurzen Jahresrückblick. Anschließend
wurde wie bereits vor zwei Jahren ein knusprig gebratenes, resches Spanferkel der
Metzgerei Dreier mit riesigen Semmelknödeln, Sauerkraut und Kartoffelsalat
serviert.
Nach dem
leckeren Festmahl waren alle ganz heiß darauf, dass der Nikolaus kommt – der
ließ allerdings ausrichten, das er nur vorbeischaut, wenn alle Vespafreunde
vorher ein Lied singen. Eigens für diesen Anlass wurde das uns allen bekannte
Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee“ von Sabine kurzer Hand auf „Leise die
Vespa jetzt ruht“ umgeschrieben und ohne zu zögern von den Vespafreunden mit
viel Hingabe gesungen. Dann war es endlich soweit: Der Nikolaus kam vom Walde
draußen her – und er meinte, es weihnachtet sehr. Begleitet wurde er heuer allerdings
nicht von seinem Lieblingsengel Sabine, sondern vom Vespengel Jürgen, der ihm
half die Geschenke an die braven Mitglieder zu verteilen. Aber bevor es soweit
war, las der Nikolaus aus seinem schlauen Buch, was ihm seine Engel dort niedergeschrieben
hatten. Er hatte Gutes und kritikwürdige Taten zu berichten, und natürlich auch
einiges zum Lachen. Die Vespisti lauschten gespannt den Worten des heiligen
Nikolaus, der heuer eigens Sackerl mit Aufdruck hat anfertigen lassen, damit er
die Nüsse, Mandarinen und Schokolade mit Unterstützung seinen „Vespengels“ anschließend
überreichen konnte. Nachdem sein Gehilfe die Sackerl verteilt hatte, verabschiedete
er sich von den Vespafreunden und gab ihnen den Segen für eine unfall- und
pannenfreie Fahrt 2012 mit auf dem Weg.
Gegen 22
Uhr war es dann soweit und es ging an das heiß ersehnte Wichteln. Jeder hatte
ein Vespaschenk dabei, das es nach dem Glücksprinzip mit einem Los zu verteilen
galt!
Marvin,
der „Oberwichtl“ und zweitjüngste Spross unter den Vespamitgliedern und aktiver
Beifahrer auf Papa´s Vespa, wurde dieses Jahr von Lukas, Maximilian und einer
echten kleinen Italienierin dabei unterstützt, die Präsente an die „großen“
Vespafreunde zu verteilen. Die Wichtelgeschenke hatten natürlich fast alle mit
dem Thema "Vespa" zu tun, so dass Vespa- und Rollerbücher, Bilder,
Mützen, Tassen, Vespa T-Shirt´s, wunderschön gearbeitete Miniaturmodelle,
Schlüsselanhänger und vieles mehr seinen Besitzer wechselten.
Wie
bereits im Grußwort von Jürgen Weber erwähnt, können die Vespafreunde auf ein
arbeits- und ereignisreiches Vespajahr zurückblicken und so war es an der Zeit,
denjenigen Dank auszusprechen, die das ganz Jahr über zur Stelle waren, wenn
ihre Hilfe gefragt war.
Folgende verdiente Vespafreunde
wurden von Jürgen mit einer Urkunde ausgezeichnet:
Norbert Reibenspieß erhielt eine Urkunde für seine
Freundschaft und Verbundenheit zum Verein,
Jürgen Meier, der sich als Kameramann und
Cutter stets um die Videos auf Youtube bemüht,
Norbert Reibenspieß wurde eine weitere Urkunde sowie
eine in Bronze gegossene, vergoldete Plakette für vorbildliches Verhalten und
umsichtige Fahrweise auf 100.000 Fahrkilometer im Straßenverkehr
überreicht.
15. Oktober 2011: Wuidara
Tour“ - Abrollern 2011

Wir rollerten von Straubing aus
auf wenig befahrenen kurvigen Nebenstraßen, umgeben von herbstlichen Misch- und
Nadelwäldern durch den niederbayerischen Landkreis Richtung Bayerischer Wald.
Nach einer Fahrzeit von etwa einer Stunde legten wir
im Innenhof der Prämonstratenser Abtei des Klosters Windberg unseren obligatorischen Wegzehrungsstopp mit urtümlichen Jaga-Schmankerln
ein. Es gab für jeden „Wuidara“ unter uns das richtige Schmankerl. Für die
„Landjäger“ deftige Würste, für die „Großwildjäger“ unter uns was Süßes und der
Durst wurde mit einer eiskalten österreichischen Kräuterlimonade aus dem Hause
Almdudler - grad richtig für Schürzenjäger - gelöscht.
Nachdem wir uns gestärkt hatten,
tuckern wir dann im gemütlichen Zweitakt weiter durch die einzigartige
Waldlandschaft des Nationalparks Bayerischer Wald über Schwarzach und Bernried nach
Buchet zum größten Hirschwildreservat im Bayerischen Wald.
Im Wildberghof
Buchet, dem mit Gold prämierten Gasthof, wurden wir in familiärer Atmosphäre im
für uns reservierten Biergarten empfangen und mit deftigen Wild-Spezialitäten
und leckeren Kirta-Backwaren zum frisch gebrühten Kaffee verwöhnt.
Am späten Nachmittag ging es nach geselligen Beisammensein und einem Gruppenfotos dann warm
eingepackt über Schloss Egg und
Metten entlang der Donau durch den Gäuboden zurück Richtung Straubing.
In Parkstetten ohne Probleme sowie Ausfälle angekommen, verabschiedeten sich die Vespafreunde aus Nah und Fern, bevor sie die ihnen noch bevorstehende Heimreise antraten. Voller Begeisterung, Kameradschaftlichkeit und Freundlichkeit der Vespisti untereinander, freut man sich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer nächsten Stammtische.
07. Oktober 2011: Dolomitenfahrt und Partnerschaft mit dem Vespa Club
Dolomiti Feltre
Letztes Jahr am
zweiten Oktoberwochenende bei der Vespaparade vor der Eisdiele unseres
Clubmitgliedes Loris Bordin wurden bereits die Weichen für die Partnerschaft
mit dem Vespa Club Dolomiti Feltre gestellt.
Teilnehmern der Largeframetour sowie dem Abrollern ist Loris durch seine
zuvorkommende Gastfreundschaft bestens bekannt und so ließ es sich der
leidenschaftliche Vespafan nicht nehmen und lud uns in seine Heimatstadt Feltre
ein.
Am
Freitag, den 07. Oktober 2011 war es dann endlich soweit und Heinz vom
Rollerladen, der bereits seit Jahren mit Loris befreundet ist und ich, sowie
unsere beiden Frauen folgten der Einladung nach Italien. Nach einer knapp
fünfstündigen, entspannten Fahrt kamen wir am frühen Abend in Feltre an. Den
Abend ließen wir nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die historische
Oberstadt, deren Häuser mit vielen sehenswerten Sgraffitoverzierungen
verziert sind in einer traditionellen Bar bei einem Dämmerschoppen ausklingen, bevor wir
unsere Unterkunft - eine kleine Pension in Pedavena bezogen.
Nach
einem leckeren, reichhaltigen Frühstücksbuffet starteten wir am frühen
Vormittag des nächsten Tages bei Sonnenschein und wolkenlosem Himmel allerdings
bei zapfigen Temperaturen um die 8 Grad auf unsere Dolomitentour. Von Pedavena
aus ging es in nördlicher Richtung entlang eines Flusslaufes auf wenig
befahrenen kurvigen Nebenstraßen, umgeben von herbstlichen Wäldern durch die
Provinz Belluno nach Croce d´Aune, wo wir uns mit heißem Tee und Cappuccino auf
einer Terrasse von den Sonnenstrahlen wärmen ließen. Aufgewärmt rollerten wir
im Zweitakt auf schmalen, teilweise sehr anspruchsvollen steilen Straßen vorbei
an imposanten Felswänden durch idyllische Ortschaften der reizvollen Landschaft
mit tief eingeschnittenen Tälern. Gegen
Mittag erreichten wir den weniger bekannten Straßenpass in den südlichen
Dolomiten, den Passa Cereda. Die Passhöhe befindet sich auf 1361 Meter an der
Grenze der Provinz Belluno in der Region Venetien auf Trientiner Seite.
Nach einer kurzen Pause kehrten wir in einem gemütlichen Gasthaus zur Mittagspause ein, wo wir mit Köstlichkeiten der italienischen Küche verwöhnt wurden. Erneut aufgewärmt und unseren Hunger gestillt, rollerten wir dann in östlicher Richtung bergab, entlang eines in der Herbstsonne glitzernden Flusslaufes mit vielen kleinen Wasserfällen und unzähligen Tunneln zurück nach Feltre. In Feltre angekommen, wurden wir bereits von den Mitgliedern des Vespa Club Dolomiti Feltre sehnsüchtigst erwartet. Unserem Clubmitglied Loris und mir lag im Vorfeld sehr viel daran, eine intensive Beziehung zu anderen europäischen Vespaclubs zu schließen und diese zu vertiefen. Massimo Vedana, Präsident des Vespa Clubs Dolomiti Feltre überreichte uns im Beisein seiner Mitglieder als Zeichen der Gastfreundschaft unser Geschenk, das ich mit selbigen erwiderte. Nach einem offiziellen Gruppenfoto ging es anschließend in die Bierhalle von Pedavena um die Patenschaft unserer beide Vespaclubs gebührend zu feiern. Wir hatten alle trotz einiger kleiner Verständigungsschwierigkeiten eine Menge Spaß, fachsimpelten und tauschten Neuigkeiten rund um die Vespa aus.
Am
nächsten Morgen trafen wir uns um 8.30 Uhr, bei +3 Grad Celsius am Marktplatz
von Feltre mit den Mitgliedern unseres Patenclubs um mit ihnen gemeinsam zum 7. Raduno Nazionale Castagne
& Vespe nach Pederobba zu rollern. Entlang des Flusses Piave,
vorbei an der herbstlich, leuchtenden Blätterpracht fuhren
wir mit insgesamt 16 Vespas in das etwa vierzig Kilometer entfernte Pederobba
nach Venetien. Dort angelangt trauten wir unseren Augen nicht – soweit man
sehen konnte, nur Vespas....
Die Anmeldung sowie die Teilnahmegebühr, die ein Frühstück, ein
Mittagessen, Getränke, Erfrischungen sowie Aufnäher und Motoröl beinhaltete,
übernahm unser Patenclub. Der Raduno in Pederobba, der vom örtlichen Vespaclub
organisiert wird, fand erstmals im Jahr 2005 auf regionaler Ebene statt und
findet seitdem immer mehr Liebhaber. Das Treffen wurde anlässlich des Tages der
Freundschaft für Liebhaber der Vespa ins Leben gerufen. Gegen 11 Uhr ging es
dann bei Sonnenschein und wärmenden 25 Grad mit 1350 Vespas auf eine herausfordernde
sechzig kilometerlange Ausfahrt entlang des italienischen Grappa - Massivs. Nach
zwei Stunden waren wir unfall- und pannenfrei in Pederobba angekommen und
feierten in einem großen Festzelt mit weit über 2000 Gleichgesinnten den Tag
der „Leerlaufdrehzahlautomatik Vespette“.
Wir wurden mit Köstlichkeiten der italienischen Küche verwöhnt,
bevor die teilnehmenden Vespaclubs aus Nah und Fern ihre Auszeichnungen vom
Präsident des Vespaclubs Pederobba überreicht bekamen. Auch wir bekamen für den
Club für die weiteste Anreise einen Pokal überreicht. Nach gemütlichen
Beisammensein machten wir uns dann mit unseren Clubfreunden aus Feltre auf den Rückweg.
Bevor wir unsere Heimreise nach Straubing antraten,
verabschiedeten wir uns untereinander und freuen uns auf ein baldiges
Wiedersehen zu einem unserer nächsten Events in Deutschland im August 2012.
11. September 2011 - 1. Scootervista der Vespafreunde Straubing

Am
Samstag, den 10. September 2011 war es nach langen Vorbereitungsarbeiten
endlich soweit und wir konnten bei herrlichem Wetter, mit strahlendem
Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Tore der Tafernwirtschft zur 1.
Scootervista der Vespafreunde Straubing öffnen. Wir stellen Exponate aus
verschiedenen Epochen 60-jähriger Vespageschichte im Innenhof der
Tafernwirtschaft aus. Besonders bestaunt wurden unsere Schmuckstücke aus der
Zeit von 1950 bis 1956. Da gaben sich beispielsweise eine besonders seltene
chromblitzende Hoffmann „Königin“ neben einer Hoffmann HA und zwei weiteren
Hoffmann Modellen, die anstelle der Schaltgestängeschaltung bereits mit
Unsere
ausgestellten Vespas befanden sich entweder im sehenswerten Originalzustand mit
reichlich Patina oder in perfekt restauriertem Zustand. Aber auch weitere
„Lampe unten“-Modelle aus italienischer Produktion konnten von den zahlreichen
Gästen bewundert werden. Ein Augenschmaus für die Besucher war auch die in
20-monatiger Arbeit restaurierte Acma Ape Trivespa von
Neben
den vielen tollen Vespas dürfen aber auch die anderen chromblitzenden
Blechroller aus der deutschen Wirtschaftswunderzeit nicht verschwiegen werden:
Eine wunderschöne Zündapp Bella, eine NSU Prima 5 Stern, eine Dürkopp Diana
sowie eine Galletto Moto Guzzi gaben sich ein Stelldichein im
kastanienbeschatteten Innenhof.
Mehr als 200 Liebhaber aus Augsburg, München, Eichstätt, Peißenberg, Regensburg, Braunau und weiteren Städten aus dem süd- und mittelbayerischen Raum kamen an beiden Tagen angerollert, zusätzlich dazu viele interessierte Zaungäste, die gerne auf eine leckere Brotzeit einkehrten und unsere Gefährte bewunderten.
Als
besondere Gäste waren vom Vespa Club Darmstadt Erik Lieberknecht und Matthias
Hochberger, der das historische Vespa Register vom Vespa Veteranen Club Deutschland
betreut, angereist.
Franz Schmalzl, vom Vespa Club Pinzgau und Organisator der legendären Vespa Alp Days, sowie Dirk Kubenke, Vorsitzender vom Vespa Club Lippstadt folgten ebenso der Einladung von Jürgen Weber.
An
beiden Tagen wurden die zahlreichen Zuschauer mit frisch gegrillten Steaks,
Bratwürsten und lecker schmeckenden Steckerlfischen von Stefan´s
Fischschmankerl verwöhnt. Die Kaffeegenießer kamen auch nicht zu kurz: So
konnten neben verschiedenen saisongerechten Kuchen noch "Vespareifen“ auch
Donuts genannt - als Beilage gewählt werden. Den Teileverkauf übernahmen unsere
Homepagesponsoren Karl-Heinz Scholze
mit seinem Team vom Rollerladen sowie Harald
Schreiner vertreten durch sein Il
Ricambio-Team aus Parkstetten.
Auch
das rollerJOURNAL aus Österreich war mit einem Stand vertreten und verteile an
beiden Tagen kostenlos Zeitschriften.
Am
meisten lagen uns neben den ausgestellten Schaltrollern aber die dazugehörigen
Benzingespräche am Herzen. So
verstand sich die Scootervista eher als gemütliches, freundschaftliches Treffen
Gleichgesinnter bei Biergartenatmosphäre im Schatten der Kastanienbäume.
Es
wurden neue Kontakte geknüpft, alte Bekanntschaften aufgefrischt und die
Vespafahrer der 80er Jahre aus der Gäubodenmetropole holten ihre Vespas sogar
aus den Garagen und Kellern und ließen es sich nicht nehmen bei der 1.
Scootervista der Vespafreunde Straubing mit dabei zu sein.
Der
zweite Tag der Scootervista wurde nach einem gemeinsamen Frühstück in der
bereits warmen Morgensonne nach einer kurzen Begrüßung der Gäste mit einer
Ausfahrt eingeläutet. Mit Kind und Kegel tuckerten wir mit weit über 70
Rollerfahrer im gemütlichen Zeitakt auf wenig befahrenen Nebenstraßen durch den
Gäuboden entlang der Donau Richtung Bayerischer Wald auf den Bogenberg. Am
Gipfel des Bogenbergs angelangt, wurde jeder Teilnehmer mit einem „Zuckerl“ –
einem limitierten Scootervista-Aufkleber - überrascht. Nach einer kurzen Pause
rollerten wir auf wunderschönen Nebenstraßen und nach einem Corso über den
Straubinger Stadtplatz zurück in die Tafernwirtschaft, wo wir mit begeisterten Blicken
und applaudierenden Zuschauern empfangen wurden.

Unsere
1. Scootervista ein wunderschönes Treffen, eine Ausstellung mit viel Liebe zum
Detail sowie seltenen Vespas, gut gelaunten Gästen und jede Menge
Zweitaktgeruch in der Luft. Wir bedanken uns recht herzlich bei den zahlreichen
Besuchern: schön,
dass ihr bei uns vorbeigeschaut habt und unser Fest zu dem gemacht habt, was es
war:
Ein gemütliches Treffen unter Rollerfreunden!
28.08.2011
Vespafreunde Scooterbarbecue bei Tom
Weil
grillen und Vespa fahren in der Gruppe noch
mehr Spaß macht luden die Vespafreunde Straubing zusammen mit ihrem Mitglied Tom Zeitner zu ihrem traditionellen
Scooterbarbecue ein. Die Rollerfreunde trafen sich bei bestem Rollerwetter am
Sonntag, den 28. August 2011 um 12 Uhr am Stadttheater am Hagen und tuckerten
dann im gemütlichen Zweitakt über Wiesendorf, Sünching nach Pfaffenberg zum
ersten Zwischenstopp. Dort trafen sich die Straubinger mit weiteren 10 Vespisti
die aus Landau, Obertraubling und Landshut anrollerten, um anschließend über
Oberlindhardt, Rottenburg an der Laaber durch die reizvolle Landschaft des
Hopfenlandes nach Pfeffenhausen zum Scooterbarbecue zu gelangen.
Der Einladung zum Grillfest der Vespafreunde folgten
insgesamt 51 Vespisti aus Nah und Fern: Sogar aus München und Linz kamen die
Rollerfahrer, um mit den Straubinger Vespafreunden das jährlich stattfindende
Scooterbarbecue zum Gründungsjubiläum zu feiern. Für reichlich Gesprächstoff sorgen die letzten
gemeinsamen Unternehmungen, Arbeiten an diversen Restaurierungsobjekten, aber
auch die in wenigen Tagen stattfindende 1. Scootervista der Vespafreunde
Straubing im Herzen der Gäubodenstadt. Tom und seine Frau verwöhnten wieder - wie schon im letzten Jahr - die Gaumen
der Blechrollerfreunde mit frisch gegrillten Steaks, leckerem Kartoffel- und Gurkensalat
sowie kühlen Getränken.
Nachdem
wir in gemütlicher Runde unseren Hunger gestillt, Wissenswertes sowie
Neuigkeiten ausgetauscht hatten, wurde zum gemeinsamen Gruppenfoto aufgestellt.
In der Abenddämmerung knatterten wir dann über Neufahrn, Pfaffenberg,
Laberweinting, Geiselhöring entlang des Flusslaufes der Laaber die mittlerweile
in der Abendsonne glitzerte über Radldorf und Wiesendorf nach Straubing zurück.
20.08.2011 Sommerfest des VC Regensburg
Die Mitglieder des Vespaclubs
Regensburg aus der Oberpfalz luden auch heuer wieder ihre Rollerfreunde aus Nah
und Fern zum Sommerfest auf die Freizeitinsel ins Nahe gelegene Bad Abbach ein,
um mit Gleichgesinnten der Kultmarke aus Italien zu feiern. Fuffitauglicher
Rollerkorso mit mehr als 150 Vesparollern aus allen Epochen, Leistungsprüfstand
und Wertungslauf für die Deutsche Blechrollermeisterschaft warteten auf die
Besucher.
Die
Vespafreunde aus Straubing trafen sich am Samstag, den 20. August 2011 und
rollerten die 65 Kilometer im gemütlichen 2-Takt auf wenig befahrenen
Nebenstraßen über Schönach, Moosham, Scheuern und Gebelkofen ins Altmühltal
nach Bad Abbach. Die Anfahrt dauerte bei hochsommerlichen Temperaturen weit
über der 30 Grad Marke über eine Stunde.
In Bad
Abbach angekommen folgten wir den aus Holz angefertigten Vespawegweisern
Richtung Freizeitinsel.
Die Vesparoller
reihten sich ein nach dem Anderen, die stolzen Besitzer der Blech- und
Schaltroller schwelgten in der Freude an den italienischen Kultrollern. Sie
rollerten meist aus der näheren Umgebung, aber auch aus Ingostadt, Straubing, Fürth
und Bayreuth und weiteren Städten aus dem süd- und mitteldeutschen Raum nach
Bad Abbach ein. Ein besonderes Schmankerl für die diesjährigen Besucher war der
am Sonntag stattfindende Lauf zur deutschen Blechrollermeisterschaft. In allen
Farben aus allen Jahrzehnten der Vespaproduktion wurden die Roller auf dem
Festgelände ausgestellt. Vespa GS Modelle mit chromblitzenden Backenzierrat und
ganz alte Vespas, die unter Kennern „Lampe unten“ genannt werden, weil ihr Licht
noch ganz unten dicht überm Reifen montiert ist, sowie einige sehr seltene
originale Vespa „Super Sprint“ Modelle aus der super sprint Hochburg „smallframecity“
Ingolstadt konnten bewundert werden. Ein besonders seltenes Stück war eine
Vespa Hoffmann HA mit reichlich Patina, die an ihr bewegte Vergangenheit
erinnert – das Blech stark mit Flugrost übersäht, der Sattel hat Löcher,
trotzdem war sie beim Vespatreffen einer der Stars unter den Rollern.
Gegen 14
Uhr ging es dann auf die fuffitaugliche fast 40 Kilometer lange Rundfahrt durch
das herrliche Altmühltal. Die Strecke führte uns entlang der Donau nach Saal
und über Hausen wieder zurück nach Bad Abbach wo in der Fußgängerzone ein
kurzer Stopp an einer Eisdiele eingelegt wurde.
Wie an
einer Schnur stellten wir unsere Roller in Reih und Glied mit den anderen
Vespistis auf, um sie den zahlreichen Zuschauern zur Schau zu stellen. Zurück auf
der Insel wurden unsere Gaumen mit frisch gegrillten Steaks, Bratwürsten und
kühlen Getränken verwöhnt. Auch Kaffee- und Espressogenießer kamen nicht zu
kurz. Sie wurden mit süßen, italienischen Köstlichkeiten aus einer als
Espressobar umgebauten APE, der „Cafe-Biene“, die bereits letztes Jahr beim
Jubiläumsfest vor Ort war, verwöhnt. Einige eilen aber gleich dorthin, wo immer
wieder sekundenlang ein Höllenlärm ertönt. Es war der mobile Amerschläger
Leistungsprüfstand von Dominik Dobschensky an dem die leistungsstarken Motoren
der Vespas ihre teilweise 30 PS unter Beweis stellen. Hier wurde sehr viel
gefachsimpelt, Wissenswertes und Neues für anstehende Projekte getauscht. Eine
Smallframe Flitzer mit Falc Zylinder und 154 ccm war zwar nicht die lauteste Vespa,
aber mit Abstand die Leistungsstärkste. In der Burn-Out-Zone brachten einige
Rollerfreunde die nicht mehr fahrtauglichen Reifen mit ihren rotierenden
Hinterrädern zum qualmen. Den
Teileverkauf übernahmen die beiden ortsansässigen Rollerfachgeschäfte VSR und
der „Roller Willi“ vom Donaumarkt, sowie der in der Szene bekannte Rollerladen
von
Nachdem
sich einige Zuschauer und Rollerfahrer bereits auf dem Nachhauseweg
begeben hatten, wurde ab 22 Uhr mit DJ Gummi bei bester Partystimmung die Nacht
lange für die Vespafreunde, denn siefeierten bis weit nach Mitternacht, bevor sich
die Gäste in ihre bereits am Nachmittag aufgestellten Zelte zurückzogen. Nicht so die Mannschaft des
Vespa Clubs: diese waren mit Umbauarbeiten bis in die frühen Morgenstunden im
Industriegebiet Bad Abbach/Lengfeld für den am Sonntag stattfindenden
Wertungslauf zur deutschen Blechrollermeisterschaft beschäftigt. 35 Fahrer
starteten in verschiedenen Klassen – an den Start gehen immer zwei Fahrer, die
nach dem k.o.-System fuhren, die Schnellsten kamen immer eine Runde weiter.
Mit
röhrenden Motoren und lauerndem Auge auf das Grün der Ampel standen sie an der
Linie zum Start, um im gleichen Augenblick mit brüllenden Motoren die 150 Meter
lange Rennstrecke hinunter zu donnern. Um möglichst viel Gewicht auf das
Vorderrad zu legen und es trotz des gewaltigen Abzugs am Boden zu halten,
beugten sich die Fahrer und Fahrerinnen weit über den Lenker hinaus, ja lagen
fast auf den Rollern, so Rennleiter Christian Schwarz. Die stärksten Maschinen
haben 44 PS. Gerne hätten es die Rennfahrer etwas kühler gehabt, einer von
ihnen stellt ob der stechenden Sonne fest „Schlechtes Wetter heute – schlecht
für Maschine und Mensch". Trotzdem gab es bei dem Rennen Spitzenzeiten. Mit 7,1
Sekunden auf 150 Metern fuhr Yvonne Leimert aus Koblenz den Tagessieg ein.
Ein
rundum gelungenes Sommerfest, hervorragend gewählte Location für das Fest sowie
des Wertungslaufes zur deutschen Blechmeisterschaft und perfekte Organisation
trugen wieder dazu bei, dass die Veranstaltung des Vespaclubs Regensburg zu einem riesen
Erfolg wurde. Die Mitglieder des VC Regensburg freuen sich schon auf das
nächste Jahr und auf ein baldiges Wiedersehen mit Gleichgesinnten bei einem der
nächsten bevorstehenden Treffen.
02.-03.07.2011
Internationales Vespa-Veteranen-Treffen in
Mauern
Um eines vorweg zu
nehmen: Mauern war ein top organisiertes Treffen mit sehr schönen und selten
Vespas, gut gelaunten Gästen aus vier verschiedenen Ländern, toller Stimmung,
Zweitaktgeruch in der Luft und das alles in der wunderschönen, reizvollen
bayerischen Landschaft des Hopfenlandes – der Hallertau. Sechs Mitglieder der
Vespafreunde Straubing trafen sich am Samstag, den 02. Juli 2011 in Straubing am
Theater am Hagen und rollerten mit einem Zwischenstop und einer Kaffeepause im
Rollerladen in Pfaffenberg, auf gemütlichen Straßen über Neufahrn, Rottenburg
an der Laaber und Pfeffenhausen nach Mauern in der Hallertau zum internationalen
Vespa Veteranen Treffen. Acht weitere Mitglieder der Vespafreunde rollerten aus
ihren Heimatstädten München und Regensburg direkt an.
Karl Scharl, Vespasammler und Präsident der Mauerner
Vespa-Freunde und seine Frau Isabella organisierten gemeinsam mit dem
Vespa-Veteranenclub nach 2008 bereits zum zweiten Mal das internationale
Treffen am Zeilhof bei Mauern. Die Kultroller aus Italien sind die große
Leidenschaft des Ehepaares Scharl und somit luden die beiden Vespaenthusiasten
zum Treffen in ihre bayerische Heimat, zwanzig Kilometer nordöstlich von
Freising ins reizvolle Hopfenland – der Hallertau ein. Über 300 Vespisti aus
den angrenzenden Nachbarländern wie Österreich, Italien und der Schweiz, aber
auch viele inländische Clubs aus Bayreuth, Regensburg, Straubing, Hamburg,
Frankfurt, München, Ingolstadt und noch einige mehr folgten der Einladung. Die
Vorbereitungen für das hervorragend organisierte Vespatreffen begannen bereits
Anfang des letzten Jahres, denn die beiden hatten sich sehr viel vorgenommen um
ihre Vespafreunde aus Nah und Fern mit bleibenden Eindrücken nach dem Treffen
verabschieden zu können. So wurde eigens für die Veranstaltung einige seltene
Exponate aus der privaten Vespa Sammlung in die Räumlichkeiten des Zeilhofs
gebracht, um diese den Teilnehmern zu präsentieren, ein wohlschmeckender, edler Gerstensaft
mit Vespa-Etikett gebraut, eine Plakette in limitierter Stückzahl aufgelegt,
sowie 25 Kilogramm Nudeln in der Form einer Vespa angefertigt.
Bereits am
Freitag Nachmittag rollerten viele der Teilnehmer nach Mauern, um an der
geplanten 140 Kilometer langen Ausfahrt nach Kelheim zum Donaudurchbruch
teilzunehmen, die allerdings aufgrund des starken Regens ausfiel, was aber der
Stimmung am Abend in gemütlicher Runde keines Wegs schadete. Karl und Isabella
freuten sich besonders über die Vespisti aus dem Heimatland des Kultrollers.
Die größte ausländische Teilnehmergruppe von siebzehn Personen mit fünfzehn
Vespas war aus Rovereto in Norditalien auf Achse angerollert, die größte
inländische Abordnung mit siebzehn Fahrern kam aus der nahegelegenen Domstadt
Regensburg.

Die
Oldtimer-Präsentation mit „Scheunenfund“ und der „VesBar“ machten die
Attraktionen komplett. Auch Jäger von seltenen Ersatzteilen,
Prospekten, Plaketten usw. wurden bei den ausstellenden Händlern, wie
Peter
Erhorn, S.I.P. und dem Rollerladen fündig. Auch einige von uns wurden
fündig
und konnten so manches rare Ersatzteil wie original verpackte,
chromblitzende
Zuberhörleisten für eine Vespa 150 GS oder ein Original Prospekt einer
Vespa
400 erstehen. Tagsüber bestand auch die Möglichkeit in kleineren
Gruppen das
private Vespa Museum von Karl Scharl in seinem nur wenige Kilometer
entfernten
Heimatort zu besuchen. Karl kaufte sich vor über zwanzig Jahren seine
erste
Vespa, mit der er den Grundstein für seine Sammlung legte und sammelt
seitdem
alles rund um den legendären Kultroller aus Italien. 43 Vespas, die
älteste
davon aus dem Jahr 1949 und über 2000 Exponate rund um die Vespa
befinden sich
im Museum. In der Ausstellung reihen sich einige besondere Schmankerl
aneinander, wie z. B. eine französische Militär-Vespa mit eingebauter
Panzerfaust, von der es nur noch 20 Stück gibt, sowie eine Hoffmann
„Königin“
von der es weltweit gerade mal 50 Stück gibt. Einige von uns wissen
vorvon ich rede, denn wir hatten ja bereits
die Möglichkeit das Museum im Februar diesen Jahres zu besuchen.
Beim Veteranen-Treffen wurden wir mit
bayerischen Schmankerln vom Grill und am Abend mit leckerem
Spanferkelrollbraten verköstigt. Der Hingucker schlecht hin, war allerdings der
Obstkuchen in Vespaform von Isabella – eigentlich viel zu schade zum
Verspeisen.
Am Samstagnachmittag, nachdem sich alle gestärkt hatten,
starteten wir mit mehr als 250 Vespisti im Corso auf die Ausfahrt durch die
reizvolle Landschaft der Halltertau entlang der Hopfenfelder. Bei dem rund 45
Kilometer langen Corso wurde auch das „Tor zur Holledau“ passiert, das den
Kreisverkehr in Mauern seit kurzem ziert. Dort nämlich hatten uns die Organisatoren bereits mit einem
Vespa-Aufhänger aus Metall begrüßt. Unfall- und pannenfrei zurück in Zeilhof
angekommen, saßen wir mit Freunden aus Österreich und München in gemütlicher
Runde, tauschten Neuigkeiten und Wissenswertes aus und schmiedeten bereits
Reisepläne zu der bevorstehenden Mille Miglia für Motorräder, der Milano-Taranto
sowie den Vespa Alp Days 2012 und den anschließend folgenden Vespa World Days 2012, die
nächstes Jahr in London stattfinden werden. Am späten Samstagabend erhielten
die Clubs aus Rovereto und unsere Vespafreunde aus Regensburg ihren Pokal in
Form eines mit 3 Litern gefüllten Weißbierglases zum Dank für die Teilnahme. Bevor
ein lang anhaltender Regenschauer die Vespisti in die Räumlichkeiten
verscheuchte, verabschiedeten wir uns von unseren Vespafreunden und rollerten zurück
nach Straubing.
Jürgen Weber
zurück
25.06.2010: 16.
Bruder-Straubinger-Classic des MSC Straubing
Auf
Einladung des Oldtimer-Beauftragten des MSC Straubing Ralph Edelmann folgten
wir gerne der Einladung zur diesjährigen Bruder-Straubinger-Classic. Pünktlich um
halb zehn senkte Oberbürgermeister Markus Pannermayr am Samstag, den 25.06.2011
die Startflagge für den ersten Teilnehmer bei der 16.
Bruder-Straubinger-Classic. Volker Heckert aus Leiblfing auf einer Moto Guzzi V
1000 Convert, Baujahr 1977, eröffnete die beliebte Oldtimer-Ausfahrt des
MSC Straubing. Peter Ullrich, der jedes der 34 teilnehmenden Fahrzeuge kurz mit
den technischen Daten, Baujahr und Besonderheiten der Fahrzeuge dem Publikum
vorstellte, schickte die Teilnehmer auf die 130 Kilometer lange Strecke
hinterher. Wir gingen mit einer Vespa Lampe unten im Originalzustand aus dem
Jahr 1955, sowie mit einer frisch restaurierten V50N Spezial an den Start. Zahlreiche
Schaulustige hatten sich beim MSC am Wundermühlweg eingefunden, um einen Blick
auf die Oldtimer zu werfen. Neben der Horex Regina von Norbert Fuchs aus dem
Jahr 1953 war bei den Motorrädern auch die BMW R 27 mit Seitenwagen von Max
Helmbrecht zu bestaunen. Richtige Hingucker waren die Autos wie Porsche 356 und
der 911er Reihe, sowie Mercedes Benz und Opel, verschiedene Roadster von der
Insel und chromblitzende amerikanische Straßenkreuzer. Die ältesten Fahrzeuge
stammen aus dem Jahr 1926: ein Tatra Phaeton mit Johann Pappenheimer aus Bad
Abbach am Steuer, sowie der Chrysler von Manfred Meindl aus Aiterhofen.
Die
Vormittags-Etappe führte uns von Straubing zunächst zum Friedenhainsee,
wo
schon die ersten Wertungsprüfungen auf uns warteten. Eine sportliche
Herausforderung
stand als erstes an - wir sollten „Wasser“-Skilaufen. Mit einem Paar
Wasserski
an den Füßen war eine mit Pylonen abgesteckte Rasenstrecke von 25 m zu
bewältigen, wobei zwei "Hoibekriagl" voll mit Wasser transportiert und
möglichst
wenig Wasser verschüttet werden sollte. Da hat der ein oder andere
bereits
seine ersten Strafpunkte kassiert. Die weitere Aufgabe war leichter, es
war die
gesamte Streckenlänge der Wasserskianlage am Friedenhaisee zu schätzen.
Nach Absolvieren der ersten Wertungsprüfung wurden wir mit frischen
Radieschen,
Butterbrezen und Getränken verköstigt, bevor wir im gemütlichen
Zweitakt des
Motorradkonvois über Münster Richtung Mitterfels nach Konzell zur
nächsten
Wertungsprüfung in der Parkbuch der Brauerei Klett rollerten. Hier
wurden
allgemeine Wissensfragen rund um das Automobil gestellt - wann erstmals
bestimmte Gegenstände wie z.B. Zündkerze, Parkuhr, Parkscheibe oder das
Autoradio eingeführt wurden. Wir rollerten dann auf kurvenreichen,
wenig
befahrenen Nebenstraßen nach Rattenberg zum Tennisplatz zur dritten
Wertungsprüfung.
Hier
war unser Augenmaß ebenso wie unser Fahrgeschick gefragt. Wir sollten vorwärts
bis genau 80 cm an eine Absperrung heranfahren, Differenzen wurden wieder mit
Strafpunkten bewertet. Von Rattenberg aus führte die Fahrt zum Ziel der Mittagspause
über Prackenbach, an den Höllensteinsee.
Hier wurden wir von den Wirtsleuten und Oldtimerbegeisterten bereits
sehnsüchtig erwartet und anschließend mit Köstlichkeiten aus der bayerischen
Küche verwöhnt, bevor wir auch hier wieder nach der leckeren Nachspeise
kniffelige Aufgaben lösen durften. Zu beantworten waren Fragen, um welche
Autotypen aus den 50er bis 70er Jahren es sich handelte, die auf sechs
verschiedenen gezeigten Fotos nach der „Behandlung“ in der Schottpresse zu
erkennen waren. Nach eineinhalb Stunden Pause rollerten wir weiter über
wunderbare Bayerwaldstraßen nach Zandt in das Ford-Museum von Späth Josef. Die
Familie Späth öffnete die Tore ihrer wunderschönen und sehenswerten
Oldtimersammlung und empfing die Oldtimerfreunde in gemütlicher Atmosphäre mit
einem Begrüßungsdrink, heißem Kaffee, leckeren hausgemachten Kuchen sowie
gekühlten Getränken. Die Raritätensammlung der Familie umfasst Raritäten im Original-, oder
aufwändigst restaurierten Zustand aus den frühen 30er Jahren bis in die 80er
Jahre. Aber auch jede Menge Zweiräder wie NSU, Ardie, Kreidler, Messerschmitt
und BMW aus verschiedenen Jahrzehnten gehören zum Fundus. Unsere Aufgabe war
es, die Raritäten etwa genauer zu betrachten, denn anschließend wurden wir
nebst einem Bilderrätsel mit einer NSU Lambretta gefragt, wie viele Fahrzeuge
mit Schiebedach und Cabrio sich in der Sammlung befinden.
Nach
dem wir uns mit Kaffe und Kuchen gestärkt, sowie interessante Benzingespräche
ausgetauscht hatten, tuckerten wir weiter über wenig befahrene, kurvenreiche
Straßen durch die wunderschöne Landschaft über Stallwang, Wiesenfelden und
Kirchroth zurück zum Clubhaus des MSC. Was wir allerdings während der Fahrt
nicht mitbekommen haben, war dass unterwegs eine „geheime“ Radarkontrolle
stattfand, an der alle Teilnehmer fotografiert wurden. Nur wenige Motorräder
waren etwas zu schnell, alle anderen blieben im gebotenen Limit und konnten
schön abgelichtet werden. Im
MSC-Clubhaus wurden wir von Alfred Hopfensberger empfangen. Der freute sich,
dass alle Teilnehmer wohlbehalten und ohne Pannen wieder in Straubing
angekommen waren. Bei weiterem Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten aus
der Backstube der Hausfrauen von den MSC Mitgliedern wurden die Ausfahrt und
die unterwegs gestellten kniffligen
Aufgaben erneut heiß diskutiert und Vermutungen über die Kategoriesieger
angestellt.
Zur
mit Spannung erwarteten Siegerehrung war Frau Bürgermeisterin Maria Stelzl
gekommen, die erfreut war, dass die 16. Bruder-Straubinger-Classic ohne große
Pannen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Sie hatte auch ein Wort des
Dankes für die zahlreichen Organisatoren und Helfer, ohne die eine solche
Ausfahrt nicht zu veranstalten wäre und beglückwünschte auch die Teilnehmer zu
ihrem Hobby mit ihren wunderschönen Oldtimern. Frau Bürgermeisterin Maria
Stelzl überreichte zusammen mit den beiden Vorsitzenden Alfred Hopfensberger
und Dieter Paulik, sowie mit Rallyeorganisator Ralph Edelmann Pokale und
Urkunden an die einzelnen Sieger und Platzierten: Bei den Motorrädern gewann
Wenzel Schmolke aus Salzburg, der gleichzeitig weitest angereister Teilnehmer
war vor Norbert Fuchs und Volker Heckert. Bei den Motorrädern mit Seitenwagen siegte
Maximilian Helmbrecht aus Straubing und in der Rollerklasse holte sich Sabine
Weber mit ihrer frisch restaurierten V50N Spezial den Klassensieg und erhielt
dafür einen Pokal. Bei den Pkw’s der Baujahre bis 1945 - die ältesten Oldtimer,
gewann Albert Brauneiser aus Sünching mit einem Opel Olympia Cabrio, gefolgt
von Manfred Meindl aus Aiterhofen mit seinem Chrysler und Jürgen Pesth auf
Adler. Die Pkw-Klasse der Baujahre 1946 bis 1960 gewann Dr. Heinz-Jürgen
Eichhorn mit seinem wunderschönem Mercedes A220 Cabrio. Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn erhielt auch als
Tagesbester mit den wenigsten Strafpunkten einen wunderschönen Preis, den er
dankend an seinen Co-Piloten weitergab. Ihm folgten in dieser Klasse Helmut Heller
und Wolfgang Fleck. In der Pkw-Klasse 10 der Baujahre 1961 bis 1970 siegte
Heribert Ketterl vor Rente Krämer und Hans Albrecht auf Mercedes Pagode. Die
Pkw-Klasse 11 der Baujahre 1971 bis 1976 beherrschte Josef Späth aus Zandt, der
sich für die wunderschöne Ausfahrt im Namen aller bedankte und sich über die
positive Resonanz seiner Oldtimersammlung freute. Ludwig Wurm aus Kollnburg (er
war auch bester „Wasserski“Läufer) und Adolf Nürnberg belegten Platz zwei und
drei. In der Klasse der Youngtimer siegte Ralf Steinkirchner, der erstmals
dabei war, vor Robert Winter und
Alfred
Hopfensberger dankte abschließend noch den fünfundzwanzig stillen Helfern auf
der Fahrtstrecke und im Hintergrund, Ralph Edelmann für die hervorragende
Organisation, sowie den guten Kuchenbäckerinnen. Letzteren galt ein besonders
kräftiger Applaus aller Teilnehmer. Mit den besten Wünschen für einen guten
Nachhauseweg verabschiedete Ralph Edelmann alle Teilnehmer und bat um viel
Reklame für die 17. Bruder-Straubinger-Classic im nächsten Jahr. Auch wir
möchten uns für die Einladung von Ralph Edelmann zur hervorragend organisierten und abwechslungsreichen Oldtimerveranstaltung recht herzlich
bedanken. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und werden auf alle Fälle kräftig
Werbung machen, damit wir in unserer Klasse mit weiteren Rollern vertreten
sind.
09. - 13. Juni 2011: Vespa
Alp Days 2011
Vom 09. - 13. Juni 2011 gingen in
Österreichs Vespa Hauptstadt Zell am See die kultigen Vespa Alp Days in ihrer
zweiten Auflage über die Bühne. Organisator Franz Schmalzl vom Vespa Club
Pinzgau hat mit seinem Organisationsteam wieder ein sehr reizvolles,
unterhaltsames und stressfreies Programm auf die Beine gestellt, das keine
„vespistischen“ Wünsche offen ließ. Ausflug zum Krimmler Wasserfall,
Night-Drive zum Mitterberghof, Ausfahrt nach Maria Alm über den Filzensattel,
Vespa-Akrobatikshow der Vespa Oldtimerfreunde München mit Robin Davy, eine
Feuershow sowie den mittlerweile legendären Weltmeisterschaftslauf auf den
Großglockner für den eigens Vespaplaketten in limitierter Stückzahl aufgelegt
wurden.
Am Freitag den 10. Juni um 7 Uhr trafen sich fünf Mitglieder der Vespafreunde Straubing begleitet mit einem Servicemobil, um die Reise in die österreichische Vespa Hauptstadt zu den diesjährigen Vespa Alp Days nach Zell am See anzutreten. Wir fuhren über gemütliche, wenigbefahrenen Nebenstraßen nach Dingolfing, über Gangkofen, Altötting wo wir eine kurze Pause sowie einem Tankstop einlegten. Danach rollerten wir weiter nach Garching an der Alz, Trostberg, Traunstein, Inzell und über die deutsche Alpenstraße knatterten wir gemütlich über Lofer in den Pinzgau. In Zell am See am Ferry Porsche Kongress Center angekommen, erhielten wir am Check in unsere „Griass di Sackerl“ und begrüßten Ulrike und Ulli, die direkt aus München angereist waren. Pünktlich um 13 Uhr rollerten wir dann mit ca. 100 Vespisti unsere erste gemeinsame Ausfahrt auf landschaftlich reizvollen Nebenstraßen nach Saalbach-Hinterglemm zur Lindlingsalm mit dem Baumzipfelweg.
Gegenüber dem letztjährigen Event standen uns
mit den knapp 400 Vespisti aus ganz Europa am Pfingstwochenende zwei Tage mehr
zur Verfügung um die Leidenschaft zur Marke Vespa zu fröhnen. Dort befindet
sich die längste Fußgängerhängebrücke, die sogenannten „Golden Gate Bridge“ der
Alpen, sowie der höchstgelegenste Wipfelwanderweg Europas zu der die Teilnehmer
vergünstigten Zutritt hatten. Am Nachmittag öffnete der Vespa Alp Days Shop mit
wunderschönen und ideenreichen Merchandisingprodukten rund um die Vespa Alp
Days und das mittlerweile legendäre rollende Museum aus der Sammlung von Robin
Davy, der wieder mit einer Handvoll geschichtsträchtiger Unikate von
Vespamodellen die Herzen der Vespisti höher schlagen ließ.

Ein ganz besonderes
Highlight der Vespa Alp Days 2011 fand am frühen Abend des Start-Days statt -
die Vespa Hochzeit von Sidy und Thomas Ziska aus Wien, die sich 2009 bei den
Vespa World Days in Zell am See kennengelernt hatten, bei den letztjährigen
Vespa Alp Days verlobten und heuer in Zell am See vor den Traualtar traten, um
sich das Ja-Wort zu geben. Am Ende der Zeremonie wurden die beiden Vespa-Fans
von Ihren Familien, Verwandten, Freunden und rund 100 Teilnehmern der Vespa Alp
Days 2011, die sich mit ihren Vespas als Begleitross für die Hochzeitsrunde
durch Zell am See formiert hatten, erwartet.
Am späteren Abend wurden dann die Vespa Alp Days 2011 offiziell vom Bürgermeister Hermann Kaufmann eröffnet. Direkt im Anschluss heizten im wahrsten Sinne des Wortes Bianca Mayer und Michaela Reiter vom Feuersterne Team dem Publikum bei feuchtkaltem Wetter mit ihrer professionellen Feuershow der Extraklasse ein.
Der
Top-Day 1 am Samstag wurde zum Tag der Wespeninvasion in Maria Alm! Wir
rollerten mit mehr als 300 Vespen auf
kurvigen Nebenstraßen durch die wunderschöne Pinzgauer Landschaft hinauf ins
Ortszentrum, wo wir von den Einwohnern mit einer musikalischen Feier empfangen
und mit kulinarischen landestypischen Köstlichkeiten verwöhnt wurden, bevor es
über den 1.291m hohen Filzensattel zurück nach Areit zum Aufstellungsfoto „VAD
11“ ging. Dort wurden wir freudestrahlend von Tom Zeitner und Franz Hundmayer
erwartet, die bereits seit drei Tagen mit ihren Vespen pannenfrei in der
Schweiz und Österreich unterwegs waren.
Weiter ging es Schlag auf Schlag, kaum
war die Krangondel eingefahren und der Platz geleert, stimmten schon die ersten
Takte der Oldies aus den Boxen der Oldtimerfreunde München an: Der nächste
Programmpunkt war die legendäre Vespa-Akrobatik-Show des Teams rund um Robin
Davy. Im Stil der Akrobaten aus den 50ern gekleidet und auf den dazu passenden
„Lampe unten“-Modellen wurden den Zuschauern trotz des heftig einsetzenden
Regens eine ästhetische und athletische Akrobatik geboten, die mit dem Sprung
durch den diesmal sehr stark brennenden Feuerreifen seinen Höhepunkt fand.
Zurück am „FPCC“ läutete Franz Schmalzl gegen 20.00 Uhr die Abendveranstaltung
auf dem Vorplatz mit einem Novum in der Vereinsgeschichte ein: Zum ersten Mal
wurden Ehrenmitglieder in den Vespa Club Pinzgaus aufgenommen. So eröffnete
Trotz des
vorherigen abends ging es am Sonntag, dem Top-Day 2 früh aus den Federn! Stand
doch nach einem Frühschoppen schon um 10:30 Uhr die Fahrerbesprechung zum
Weltmeisterschaftslauf 2011 auf den mythischen Großglockner, der wohl
berühmtesten Hohalpenstraße an. Pünktlich um 11:00 Uhr tuckerten wir dann die
etwa 350 Vespas im Konvoi über Bruck zur Mautstelle Ferleiten an der
Großglockner-Hochalpenstraße.
Der gemütliche Zweitakt durfte trotz Weltmeisterschafts-Run beibehalten werden, denn das besondere bei diesem WM-Lauf war wie bereits vergangenes Jahr, dass nicht der oder die Schnellste gewinnt. Es wurde vielmehr von dem fleißigen Team rund um Franz Schmalzl die Mittelzeit aller Teilnehmer errechnet und diejenigen, die am nächsten an dieser Zeit dran waren traten als Weltmeister hervor. Die WM-Strecke ging von der Mautstelle bis zum Fuschertörl, geplant war allerdings, dass der WM-Lauf bis hoch zur Franz-Josefs-Höhe gehen sollte, aber aufgrund der schlechten Sicht durch Nebelschwaden ab der Kehre 5, wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen einstimmig verkürzt. Eine Vielzahl der Piloten, wie auch wir wollten uns die Chance allerdings nicht entgehen lassen, bis zum Pasterzengletscher weiter zu fahren.
Nachdem alle wieder sicher in Zell am See angekommen waren starteten am späten Nachmittag Georg und Muska von der Sensu-Crew mit waghalsige Kunststückchen auf ihren flotten Automatikrollern. Gegen 20 Uhr wurden dann bei bestem Feierwetter die Weltmeisterinnen und Weltmeister, die größten Clubs, sowie die Teilnehmer mit den drei ältesten Vespas prämiert und von den Vespisti gefeiert, bevor um 22 Uhr die VAD Tombola und die Verlosung des Hauptpreises einer Vespa PX200E begann. Jede Menge schöne und hochwertige Preise, wie Uhren, Emailschilder und Rollerequipment fanden ihre neuen Besitzer, bevor der Hauptpreis mit der unglaublichen Losnummer 1 von der kleinen Glücksfee „Mausebär“ gezogen wurde. Der überglückliche Gewinner Patrick Wohlschläger von den Vespafreunden Eichstätt hatte allerdings sein Los im Hotelzimmer liegen gelassen und so entschied das Publikum, dass er innerhalb von zehn Minuten sein Glückslos holen konnte, um seinen Hauptgewinn von Franz Schmalzl entgegennehmen zu können. Als der Gewinner nach acht angespannten Minuten kurzatmig und verschwitzt den Kickstarter drücken durfte wurde er bis in die Morgenstunden von seinen Freunden aus dem Chiemgau und Eichstätt gefeiert.
Am
Pfingstmontag endeten die Vespa Alp Days 2011 mit einem bunten Corso rund um
den Zeller See und einer sehr bewegenden Rollersegnung durch den Pfarrer der
Stadtpfarrei Zell, der allen Vespisti eine sichere und allzeit unfallfreie
Fahrt wünschte. Dem konnte sich Franz Schmalzl nur noch anschließen und sich
bei allen Teilnehmern, Helfern, sowie Mitorganisatoren bedanken. Er
verabschiedete alle Rollerfahrer wie auch schon in letzen Jahr mit den Worten
„Die Vespa Alp Days 2011 sind nun Geschichte und ihr seid ein Teil davon“.
Danach
checkten wir aus unserer wunderschönen Unterkunft der Villa Klothilde aus,
verabschiedeten unsere Freunde aus München und Landshut und rollerten bei
heftig einsetzenden Dauerregen wieder auf Achse, begleitet von unseren beiden
Servicefahrzeugen zurück in die Gäubodenmetropole. Letztendlich bleibt mir nur
eines zu ergänzen, es war eines der besten top durchorganisiertesten Treffen,
mit vielen bleibenden Eindrücken und tollen Highlights. Vielen Dank an den
Vespa Club Pinzgau, Franz Schmalzl, allen Helfern und Organisatoren.
Jürgen Weber
zurück
21.-22. Mai 2011: Vespafreunde Straubing Adventure
Tour 2011

Weil Vespa fahren in der Gruppe noch mehr Spaß macht luden die Vespafreunde Straubing anlässlich des "Tags der Vespa" wieder einmal zu einer 2-tägigen Vespaausfahrt, die heuer unter dem Motto „Adventure Tour 2011“ stattfand. Ziel war dieses Jahr das Adventure Camp Schnitzmühle bei Viechtach.
Pünktlich und mit vollgetankten
Vespen trafen sich am Samstag, den 21. Mai 2011 bei strahlendem Sonnenschein
und weißblauem Himmel um zehn Uhr Vormittags 18 Mitglieder der Vespafreunde Straubing
bei Il Ricambio Predators Garage in Parkstetten. Die Strecke führte die
Vespisti entlang der Donau nach Wörth, wo sich weitere 14 Vespafahrer aus
Landshut, Bad Abbach und Regensburg, sowie ein Blechrollerfreund mit einem
seltenen Heinkel Tourist Roller aus dem Landkreis Kehlheim dem Konvoi der
Vespafreunde aus dem Gäuboden anschlossen. Über Aumbach, Zumhof und Brieberg
rollerten die Vespisti zur Mittagspause nach Wiesenfelden und stärkten sich mit
frischen Leberkässemmeln und kühlen Erfrischungsgetränken. Anschließend ging es
auf idyllischen, kurvenreichen Nebenstraßen über Heilbrunn, Euersdorf,
Wetzelsberg, Gossersdorf und Rattenberg nach Moosbach am Kalvarienberg, wo die
Vespafreunde nach einer Kaffee- und Kuchenpause in 4er- und 2er Teams zu einer
40 Kilometer langen Schnitzeljagd starteten, bei der Wissenswertes über die
wunderschöne Gegend sowie Fragen der Vespageschichte beantwortet werden
mussten, bevor sie das Adventure Camp Schnitzmühle ansteuerten.
Allerdings verzögerte
sich der Start der Schnitzeljagd aufgrund eines plötzlichen Gewitters mit stark
einsetzenden Regenschauern um mehr als eine halbe Stunde. Am späten Nachmittag,
nachdem alle in ihre Hotelzimmer eingecheckt waren, das heiße Tour T-Shirt mit
den Geschenken überreicht bekommen hatten, ging es noch auf eine kleine
gemütliche Rundfahrt durch die nähere Umgebung, wo wir mit dem aus der
Volksmusik bekannten, Edelweiß Duo/Trio aus dem österreichischen Zillertal
Freundschaft schlossen. Nach dem bayerisch-thailändischem Abendbuffet gab es
für die Teilnehmer ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Thema Vespa, bei dem
Wissen, Geschicklichkeit, sowie viel Fingerspitzengefühl gefragt waren. Der Wettkampf verlief
freundschaftlich, sportlich und wurde mit viel Humor unter all den Teilnehmern
ausgetragen. Als Sieger aus den insgesamt 7 Teams ging das „Forza Vespa Team“
mit den Teilnehmern Rossmeier Richard, Schweiger Benjamin, Steinacker Mario und
dem Schweizer Hugo Steiner hervor. Mit nur einem Punkt Rückstand sicherte sich
der letztjährige Erstplazierte Heinz Scholze vom Rollerladen mit Freundin
Sabine, Carnuth Alexander und
Die Vespafreunde verbrachten einen wunderschönen,
ereignisreichen und unvergesslichen Abend am Lagerfeuer mit heißen
Benzingesprächen, sowie in und an der „Bongo Bar“ am Campingplatz der Schnitzmühle.
Am Sonntagmorgen, nach einem reichhaltigen
Frühstücksbuffet rollerten die Blechrollerfreunde auf einer weiteren Rundtour
zum Höllensteinsee über Arnbruck und Kollnburg. Der Heimweg führte uns nach St.
Englmar zur Sommerrodelbahn, wo kurzfristig der rollende Untersatz gegen einen
Rodel getauscht wurde. Auch hier wurden die beiden schnellsten Serediuk Ralph
und

Es freut
mich, das viele Vespabegeisterte, ob jung, ob alt, dem Aufruf der Vespafreunde
aus Straubing auch in diesem Jahr folgten und bei unserer 2-Tages-Tour mit
dabei waren. Mein Dank gilt all denjenigen, die bei den Vorbereitungen im
Vorfeld bereits mitwirkten, Jürgen Meier und Sabine, unserer Webmasterin und
Servicekraft, die mit mir die Streckenführung planten sowie abrollerten, den
Streckenposten Tom und Rose, Harry, Heinz und die Glaubackers, sowie La Shirtz
fürs Sponsoring der Geschenke sowie Ralph der uns mit dem Servicemobil die
ganzen 250 Kilometer begleitete.
Es würde
mich sehr freuen, wenn wir nächstes Jahr die Blechrollerfreunde aus Regensburg,
Landshut, Deggendorf und Kehlheim wieder als Freunde in Straubing begrüßen
dürften, um eine weitere Tour zum „Tag der Vespa“ abhalten zu können. Ich freu
mich auf ein baldiges Wiedersehen bei den in wenigen Wochen stattfindenden
Vespa Alp Days in Zell am See, sowie der Bruder Straubinger Rallye. Bis dahin
wünsche ich allen eine unfall- und pannenfreie Fahrt.
Jürgen Weber
zurück
Und
wieder war es mal soweit. Vollgetankt und pünktlich trafen sich am Sonntag,
01. Mai 2011 um 12 Uhr am Theater am Hagen 16 Schaltrollerfahrer aus unserem und
umliegenden Landkreisen wie Regensburg, Landau und Landshut um die Gelegenheit zu
nutzen im zügigen Tempo mit Gleichgesinnten durch das wunderschöne Isartal zu
rollern.
Da es die vorherige Nacht und den ganzen Vormittag in strömen regnete und der Wetterbericht für den Nachmittag eher unbeständiges Wetter vorhersagte, fanden sich von den 27 angemeldeten Vespisti letztendlich nur die wirklichen "Überzeugungstäter" am Treffpunkt ein. Wir wurden fast schon als Konkurrenzveranstaltung zu dem gleichzeitig stattfindenden Oldtimertreffen gesehen, das vom MSC Straubing im Rahmen des Frühlingsfestes veranstaltet wurde. Gegen 12.30 Uhr rollerten die Vespafreunde dann über Aiterhofen, Oberschneiding, Trieching nach Landau, wo ein befreundeter Vespisti bereits am Straßenrad wartete, um mit den Largeframes aus Straubing dem Flusslauf der Isar zu folgen. Über Oberframming und Zeholfing ging es auf den mittlerweile trockenen, kurvigen und wenig befahrenen Nebenstrassen über Eichendorf in den kleinen beschaulichen Ort Mariakirchen, der in der Ferienregion Rottal-Inn, im Kollbachtal zwischen Vils und Rott liegt.
Dort
angekommen parkten wir zunächst im großen, aber leeren Biergarten der
Schlossbrauerei, der als Geheimtipp in der Bierszene gilt. Während wir unseren
Hunger mit leckeren Schweinshaxen und Wurstsalat stillten, zogen über das
Anwesen der Schlossbrauerei dunkle Wolken und es begann plötzlich wie aus
Kübeln zu regnen.
Wir
beschlossen also, das Ende des Regenschauers in der Brauereigaststätte
abzuwarten und hängten an das Mittagsessen gleich auch noch den
Nachmittagskaffee mit „Auszonge“ (Kücherl) dran. Nach dem geselligen Beisammensein traten wir optimal
gestärkt und aufgewärmt gegen 16 Uhr bei nachlassendem Regen die Rückfahrt nach
Straubing an. Ab Landau zeigte sich zu unserer Freude wieder
die Sonne und auf der trockenen Straße ging es dann nach einem kurzen Tankstopp
in zügigem Tempo und trockenen Reifens zurück in die Gäubodenstadt.
Ohne
Ausfälle und Pannen in Straubing angekommen verabschiedeten wir unsere Freunde
aus Regensburg, Landshut und Straubing und freuen uns auf ein baldiges
Wiedersehen zu unserer am 21. – 22. Mai stattfindenden 2-Tages-Fahrt zum „Tag
der Vespa“.
Insgesamt
war es nach einstimmiger Meinung aller
Beteiligten eine schöne Strecke, die Lust auf mehr machte.
09. April 2011 - Anrollern
entlang der Kleinen Laber
Endlich ist es wieder soweit, die Blech- und Schaltrollerfreunde können sich nach einer langen, vespalosen Winterpause wieder auf ihre Sättel schwingen und die Ausfahrten mit ihren Rollern in vollen Zügen genießen.
Im Vorfeld luden die Vespafreunde Straubing zum alljährlichen Anrollern und so trafen sich am Samstag, den 09. April 2011 fünfundvierzig Gleichgesinnte am Theater am Hagen, um in die Vespasaison 2011 zu starten. Bei herrlichstem Wetter, strahlend blauem, wolkenlosem Himmel tuckerten die Vespas aller Baujahre, eine NSU Lambretta und ein sehr seltener Heinkel Trojan Kabinenroller aus Nah und Fern gegen 12.00 Uhr Mittags am Treffpunkt ein.
Fast alle
Freunde und Clubmitglieder der Vespafreunde Straubing, sowie Gäste aus München,
Regensburg, Deggendorf, Landshut und aus dem 160 Kilometer entfernten Pöttmes
aus dem Landkreis Aichach folgten der Einladung. Im Vorfeld waren sogar noch
einige mehr Enthusiasten angemeldet, die auch sehr gerne mit dabei gewesen
wären, allerdings kurzfristig aus beruflichen Gründen oder aufgrund eines
Defekts an ihrer Vespa leider nicht teilnehmen konnten.
Nach
einem Gruppenfoto am Pulverturm ging es dann im Sonnenschein bei
Nach einem Aufenthalt von knapp einer Stunde tuckerte
der Rollerkonvoi, begleitet von der Belegschaft des Rollerladens abseits der Hauptstrassen
und des Hauptverkehrs gemütlich Richtung Hart. Dort angekommen legten wir am
Waldrand eine kleine Brotzeitpause ein, die dieses Mal unter dem Motto "Pasqua
- italienisches Ostern" stand. Sanbitter, Aperol Spritz, fruchtige
Erfrischungsgetränke, Ostereier, Brioche und Süßes gab es in der mittlerweile
obligatorischen Brotzeittüte, auf der sich der „Spritztour“-Aufkleber zum
Anrollern 2011 befand.
Als wir unseren nachmittäglichen Hunger gestillt hatten und uns in der Sonne am Waldrand etwas aufgewärmt hatten, verabschiedeten wir die weit Angereisten auf ihrem Nachhauseweg und wünschten ihnen gute Fahrt, sowie ein baldiges Wiedersehen, für die anderen ging die Fahrt im frischer werdenden Fahrtwind über Hadersbach, dem Wallfahrtsort Haindling, Tuffing, Frauenhofen, Pilling zurück nach Straubing wo uns die Wirtsleute der Gartenkolonie Frauenbrünnl gegen 18.30 Uhr bereits erwarteten, um uns mit deftigen Schmankerln aus der bayerischen Küche im Biergarten zu verwöhnen. Nach einem gemütlichen Beisammensein neigte sich ein wunderschöner Tag dem Ende zu, bei dem sich neue nette Menschen kennengelernt hatten, die ihr Hobby miteinander teilen und wir können auf ein ohne Ausfälle erfolgreiches Anrollern 2011 zurückblicken.
Einen
Dank all denen, die an den Planungen sowie den Vorbereitungen der „Spritztour“
beteiligt waren und an Jürgen Meier, der unsere eigens für die Ausfahrten
angeschaffte HD Kamera bediente und als Servicemechaniker fungierte, aber auch
all denen, die wieder mit dabei waren und diesen ereignisreichen, wunderschönen
Tag erst möglich gemacht haben.
25.-
27.03.2011 –
Schönheiten und Raritäten auf Rädern
Am Freitag, den 25.03.2011 eröffnete Alfred
Hopfensberger,
Vorsitzender des Motorsportclubs (MSC) im ADAC, Oberbürgermeisterin
Maria
Stelzl und Dr. August Markl, Vorsitzender des ADAC Gau Südbayern, die
seit
Jahrzehnten stattfindende Auto-Ausstellung, die jedes Jahr im Frühjahr
zu den
Straubinger Highlights zählt und tausende Besucher in die
Gäubodenmetropole
lockt. Musikalisch umrahmt wurde die festliche Eröffnung vom
Agnes-Bernauer-Festspielverein.
Zahlreiche Hingucker standen unter dem Moto „Motor – Zubehör – Sport“ in Straubing am Hagen in der Fraunhofer Halle und der angrenzenden Messehalle im Mittelpunkt der diesjährigen Ausstellung. Mehr als zwanzig verschiedene in- und ausländische Automarken präsentierten auf über 5000 Quadratmetern ihre neuesten Modelle. Ein sehr interessantes Objekt und Zuschauermagnet waren Elektro- und Hybridfahrzeuge der Marken, Honda, Toyota und Mitsubishi, sowie die voll im Trend liegenden E-Bikes mit Elektroantrieb. Großen Anklang fanden aber auch die von Tunern veredelten Fahrzeuge wie z.B. ein Audi R8 V10 ein BMW-Z4-Roadster oder ein Hummer. Der ADAC und der TÜV waren mit einem Informationsstand vertreten. Neben zahlreichen Firmen aus dem Bereich des Kfz-Gewerbes zeigte die Autosattlerei Freier und der Karosseriefachbetrieb Birgmann ihr Können. Der Stand der Firma Polish Tech aus Bärndorf bei Bogen glänzte im wahrsten Sinne des Wortes mit seinen hochglanzpolierten und vergoldeten Alufelgen.
Das zweite Standbein der Auto
2011 war neben dem Neu- und Nutzfahrzeugprogramm die Sonderschau mit
vielen
Motorsportfahrzeugen und seltenen, sehenswerten Volkswagen Oldtimern
und Vespa
Schmuckstücken von unseren Clubmitgliedern. Ein chromblitzender,
neunsitziger
VW Samba Bus, ein Brezelfenster-Käfer aus dem Jahr 1951, ein
Karmann-Ghia,
sowie der legendäre Volkswagenporsche 914 waren ausgestellt und sorgten
für
leuchtende Augen bei den vielen Besuchern. Die blech- und
schaltrollerbegeisterten
Enthusiasten unserer Vespafreunde präsentierten ihre Raritäten
liebevoll
inszeniert dem Publikum. Die ausgestellten Fahrzeuge befanden sich
entweder im
Originalzustand mit reichlich Patina, die an die bewegte Vergangenheit
der
Fahrzeuge erinnert, oder wurden mit großem Aufwand und viel Herzblut
restauriert.
Modelle aus allen Epochen der Vespageschichte wurden präsentiert. Eine
PX 200
aus den 90er Jahren die bereits 100.000 Kilometer mit ihrem Besitzer
unfall-
und pannenfrei durch ganz Europa reiste, eine in nur sehr geringer
Stückzahl in
Deutschland gebauten Vespa 160 GS4 aus dem Baujahr 1962, 50er Modelle
aus
verschiedenen Jahrzehnten, begehrte Sammlerstücke wie die legendären
Super
Sprint, die aufgrund ihres progressiven Designs seiner Zeit voraus war
und in
den Läden der Vespa-Vertragshändler verstaubten wurden von den
Mitgliedern der
Vespafreunde liebevoll präsentiert.
Ganz besondere Schmankerl unter
den ausgestellten Fahrzeugen
waren zudem Lizenzbauten aus dem Hause Hoffmann sowie die unter
Sammlern als
„Königin“ bekannte Hoffmann Vespa aus dem Jahr 1954 von der weltweit
nur noch
rund 50 Exemplare existieren.
Eine besonders große Freude bereitete mir der Besuch von Gerhard Schütz, Gründlungsmitglied des Vespaclubs Straubing 1956, der meiner Einladung am Sonntag Vormittag folgte, mir viel Wissenswertes und Neues über den 1. Vespaclub Straubing zu berichten hatte und mir einen Original Beinschildbanner sowie einige alte Clubfotos von damals überreichte.
Die Auto 2011, die am Sonntag um
18.00 Uhr ihr Pforten schloss, zählte mehr als 8000 Besucher und war
mit
Sicherheit für alle sehr informativ und sehenswert. Wir freuen uns
bereits auf
die im nächsten Jahr stattfindende Auto 2012 bei der eine
Sonderausstellung für
Oldtimer der Marke Mercedes geplant ist. Im darauffolgenden Jahr findet
eine
Ausstellung für Microcars statt, wo die Vespafreunde Straubing mit
einer
mittlerweile sehr seltenen, vierrädrigen Vespa 400 aus den Jahr 1959
wieder mit
dabei sein werden.
Jürgen
Weber
zurück
12.03.2011 1. Customshow
in Salzburg
Im Rahmen der in
Salzburg
stattfindenden Automesse wurde erstmals eine Scooter Custom Show, die
von Ron, Inhaber
des sQooter Shops in Steyr organisiert wurde, veranstaltet.
Tolle Vespen, heiße
Bienen, coole Jungs ..... die „Gloria
Bastard“ vom SIP Scootershop aus Landsberg, einige neue LML Fahrzeuge,
Offroad
Lambrettas, rennstreckentaugliche Vespas aus Undis Racing Team, Custom
Roller
die man bereits aus dem Vorjahr kannte, aber auch einige auffällige
Roller, die
es verdienen, darüber zu berichten wurden auf der Automesse in Salzburg
dem
Publikum präsentiert. Ron, Organisator der Custom Show, stellte zum
ersten mal
seine „Leonardo Pedalo“ der Öffentlichkeit vor. Die mit viel Aufwand
restaurierte, äußerst seltene V50 Pedalo wurde von Wolfgang Reichel mit
einer
atemberaubenden Airbrush-Lackierung im Leonardo da Vinci Style gekonnt
veredelt und war für viele Zuschauer ein großer Blickfang.
Patrick Adam von den Chiemgauvespen präsentierte seine mit viel Liebe zum Detail komplett restaurierte Primavera, die mit einem 133 Polini Zylinder, 28er Dellortoro, einem SIP-Perfomance Fahrwerk und einem selbstgebauten Zusatztank aus Edelstahl ausgestattet ist, dem Publikum. Mario Woldrich, der seine Vespa erst gegen Mitternacht zu Beginn der Ausstellung nach der Restauration komplettiert hatte, holte sich verdient die Preise für „Best Smallframe“ und „Best Paint“. Wir danken Ron für diese Veranstaltung, die nächstes Jahr im Rahmen der Automesse im März wiederholt werden soll. Wer allerdings im Februar 2012 das „Original“ die Custom Show in Ried besuchen möchte, sollte sich den 25. Februar 2012 im Kalender markieren. Infos folgen, sobald diese bekannt sind.
Die
Mitglieder der Vespafreunde
Straubing trafen sich zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung.
Höhepunkt
des letzten Jahres war die zwei Tagesfahrt durch den bayerischen Wald
mit 54
Teilnehmern.
Die
Vespafreunde Straubing starten in Kürze mit einer Vespaausstellung und
einer im
April stattfindenden Frühlingsausfahrt in die neue Saison. Die
Mitglieder
trafen sich am Freitag, den 25. Februar 2011 zu ihrer
Jahreshauptversammlung in
gemütlicher Runde im Nebenzimmer in der Gaststätte zum Bayerischen
Löwen. Zu
der Versammlung begrüßte der Vorsitzende Jürgen Weber die Mitglieder
des Clubs.
Die
Vespafreunde konnten auf eine ereignisreiche Saison 2010 zurück
blicken.
Während einige Mitglieder bei den Vespa World Days in Fatima/Portugal
mit dabei
waren, durften zwei andere zum Vespatreffen der Extraklasse, bei dem
nur
Besitzer von Vespas aus den Herstellungsjahren 1946 bis 1956 geladen
waren, in
den Schlosshof des oberbayerischen Seefeld am Ammersee. Zudem waren
auch
diverse Treffen in Österreich, Italien und Deutschland angesteuert
worden. Den
Höhepunkt des Vereinsjahres stellte anlässlich zum Tag der Vespa
eindeutig die
zwei Tagesfahrt durch den bayerischen Wald mit Übernachtung im
Wanderheim
Gneißen dar. Auch wenn sich das Wetter an dem Wochenende sehr
durchwachsen
präsentierte, war die Stimmung gut und die 54 Vespisti zeigten sich mit
der
Veranstaltung sehr zufrieden.
Bei den
aktuellen Wahlen wurde wegen des hohen Mitgliederzuwachses der zweite
Vorsitzende Jürgen Meier gewählt. Der Vorstand Jürgen Weber sowie die
Schriftführerin und die beiden Kassiere blieben bis zu den nächsten
Neuwahlen
in ihren Ämtern bestätigt.
29.01.2011
Lustige
Rodel- und Hüttengaudi in der Hirschalmhütte
in Maibrunn
Der 1.
Stammtisch der Vespafreunde
Straubing im neuen Jahr fand wie auch bereits im letzten in der über
200 Jahren
alten, denkmalgeschützten Hirschalmhütte des Berghotels in Maibrunn am
flutlichtbeschienenen, hauseigenen Skihang statt. Einige von den
Mitgliedern
nutzten die Gelegenheit und waren bereits am frühen Nachmittag mit Kind
und
Kegel im Bayerischen Wald eingetroffen, um die weiße Traumlandschaft
bei
Kaiserwetter auf den Rodelpisten zu genießen, die anderen Vespafreunde
reisten
am frühen Abend in Fahrgemeinschaften von Straubing und Regensburg an.
Nach einer
kurzen Aufwärmphase in
der Hütte ging es bei zapfigen minus 10 Grad Celsius voller Freude mit
den Bobs
und Rennrodeln, die freundlicherweise vom Berghotel kostenlos zur
Verfügung
gestellt wurden, auf die winterlich bezaubernde, frisch präparierte
Rodelpiste.
Warm eingepackt schlitterten die Vespafreunde mit berauschender
Geschwindigkeit den
Hang hinunter. Unten am Berg angekommen, musste dieser natürlich wieder
erklommen werden. Da den Rollerfreunden leider kein Lift zur Verfügung
stand,
durften diese den Weg zur Hütte wieder per Fuß zurück antreten. Der
Aufstieg
wurde genutzt für Schneeballschlachten, Raucherpausen sowie anderem
„Blödsinn“
im Schnee für die sich die tolle winterlich verschneite Landschaft
hervorragend
eignete.
Nach zwei
weiteren Abfahrten mit
den Schlitten, stärkten sich die Vespafreunde nach erneut,
anstrengenden
Aufstiegen mit Schnitzel „Wiener Art“, Rahmchampignon, lecker
knusprigen
Schweinekrustenbraten sowie kühlen Erfrischungsgetränken. In
gemütlicher Runde
wurde jede Menge gelacht, gefachsimpelt, Neuigkeiten über gerade in
Restauration befindende Fahrzeuge, sowie Pläne für gemeinsam anstehende
Unternehmungen, wie die im Februar anstehenden Jahreshauptversammlung
und einem
Vespa-Museumsbesuch und der im März stattfindenden Custom Show in
Salzburg
geschmiedet. Gegen 23:30 Uhr ging ein wunderschönen, gemütlicher und
kameradschaftlicher Hüttenabend dem Ende entgegen, aber vorher wurde
noch ein
Gruppenfoto von denen, die bis zum Schluss geblieben waren gemacht,
bevor die
Freunde ihre Heimreise in den Gäuboden oder die Oberpfalz antraten
Das Vespajahr
neigte sich dem Ende
und so ließ es sich der heilige Nikolaus und seine Engelsschar nicht
nehmen die
Vespafreunde aus Straubing zur Weihnachtsfeier zusammenzutrommeln. Dem
Himmel
ganz nah, wurde der weihnachtlich geschmückte Nebenraum im ersten Stock
der
Gaststätte Unterm Rain in Straubing als Veranstaltungsraum gewählt.
32
Vespafreunde aus Nah und Fern folgten dem Ruf, wobei jedoch fünf
kurzfristig wegen
Krankheit absagen mussten. Die restlichen ließen es sich jedoch nicht
nehmen
einen wunderschönen und geselligen Abend miteinander zu verbringen.
Jeder der
Anwesenden nutzte die Gelegenheit um über das vergangene Jahr zu
plaudern,
Neues für das kommende Jahr zu planen und sich auf Weihnachten zu
freuen.
Nachdem
alle aus der reichhaltigen Speise- und Getränkekarte die bayerischen
Spezialitäten gewählt hatten, lauschte man nach dem Verzehr gespannt
den Worten
des heiligen Nikolaus, der von einem seiner Engel begleitet wurde. Der
heilige
Nikolaus hatte nicht nur kleine Sackerl mit
Nüssen, Mandarinen, Schokolade und eine kleine, eigens für
die
Weihnachtsfeier angefertigte, Vespa Faro Basso parat, sondern auch sein
rotes
Buch, in dem sich für jedes Vespamitglied ein passender
Vers mit den guten, aber auch den kritikwürdigen
Taten geschrieben fand. Der Großteil der Mitglieder kam beim Nikolaus
ganz gut
weg, andere dagegen mussten für das kommende Vespajahr Besserung
geloben. Nachdem
der Nikolaus mit Unterstützung seines Engelchens die Sackerl verteilt
hatte,
verabschiedete er sich von den Vespafreunden und gab ihnen den Segen
für eine
unfall- und pannenfreie Fahrt 2011 mit auf dem Weg.
Anschließend
waren alle, wie auch schon im vergangenen Jahr, ganz heiß aufs
Wichteln, denn jeder
hatte ein Vespaschenk dabei, das es nach dem Glücksprinzip mit einem
Los zu
verteilen galt! Marvin, der jüngste Spross unter den Vespamitgliedern
und
aktiver Beifahrer auf Papa´s Vespa ließ es sich heuer nicht nehmen, die
Präsente an die „großen“ Vespafreunde zu verteilen. Die Präsente hatten
natürlich alle mit dem Thema "Vespa" zu tun, so dass Vespa- und
Rollerbücher, Tassen, Scheinwerfer, Vespa T-Shirt´s, wunderschön
gearbeitete
Miniaturmodelle, Schlüsselanhänger und vieles mehr ihre Besitzer
wechselten.
Nachdem
also alle Vespaschenke von Marvin verteilt waren, wurde bei geselligem
Beisammensein gelacht, gefachsimpelt und für das kommende Jahr
Ausfahrten und
Treffen geplant. Der erste Teil der Teilnehmer verabschiedete sich
gegen Uhr 23.00,
während die restlichen Rollerfreunde noch bis nach Mitternacht sitzen
blieben und
erst spät den Heimweg antraten. Dies war aber nicht die letzte
Aktivität dieses
Jahres, die Vespafreunde treffen sich
am
Donnerstag, den 16.12.2010 zum gemeinsamen Glühmarktbesuch auf dem
Straubinger
Christkindlmarkt. Wer am um 18:00 Uhr an der Telefonzelle bei der
Einhornapotheke
steht wird mitgenommen. Also auf zu einem feuchtfröhlichem Umtrunk mit
der für
die Vespafreunde traditionallen Bratwurstsemmel.
Jürgen Weber
zurück
Ein weiteres
Highlight wird mit großer Sicherheit die im
September geplante 1. Scootervista Straubing sein, die mit einer
Rollerausstellung der Mitglieder einem privatem Teilemarkt, Vespaglas-
und Blechkunst
im Hof, sowie den Räumlichkeiten der Tafernwirtschaft in Straubing
abgehalten
wird.
Die
Saison 2010 neigt sich also langsam dem Ende zu, aber wie ihr seht sind
wir auch in
der rollerlosen Winterzeit ebenso aktiv und würden uns sehr freuen, den
ein
oder anderen bei unseren Treffen willkommen zu heißen. Wenn einer Lust
bekommen
hat, an der Hüttengaudi, der 2-Tages Fahrt sowie den Vespa Alp Days in
Zell am
See gemeinsam mit uns teilzunehmen, soll er sich bei Jürgen
Weber melden, da hierfür frühzeitig
die Teilnahme, vor allem aber die zentralen Zimmer gebucht werden
müssen.
Jürgen
Weber
zurück
09.10.2010 –
Abrollern der Vespafreunde Straubing

Am zweiten
Oktoberwochenende war
es wieder mal soweit. Die Vespafreunde Straubing luden zum diesjährigen
Abrollern ein. Das Motto des heurigen Abrollerns lautete „entlang der
niederbayerisch-oberpfälzischen Weinstraße“. Schon
die Einladung versprach, das die Abrollerstrecke 2010 im wahrsten Sinne
des
Wortes ein Schmankerl werden soll und so rollerten zum vereinbarten
Treffpunkt
Freunde der Kultrollermarke aus München, Landshut, Landau und
Regensburg nach
Straubing, um mit dabei zu sein. Es wollten noch einige mehrere
Vespisti
an unserem Abrollern teilnehmen, die sich aber entschuldigen ließen, da
sie
beruflich auf der zum selben Zeitpunkt statt findenden Intermot in Köln
oder
der Veterama in Mannheim befanden oder andere unverschiebbare Termine
vorlagen.
Nach einem
Gruppenfoto vor dem Straubinger Stadttheater
aufgestellt, knatterten die 24 Vespas und eine Ape bei herrlichstem
Sonnenschein, von Ralph als Servicemechaniker und Sabine als Fotografin
und
Cateringservice begleitet, auf die 130 km lange Rundfahrt. Auf gemütlichen
Nebenstraßen rollerten
wir in fuffi tauglicher Geschwindigkeit nach Kößnach, Kirchroth,
Pondorf,
Hofdorf und Wörth an der Donau wo sich fünf
weitere Vespisti vom
Vespaclub Regensburg unserem Konvoi anschlossen.
Entlang herbstlichen Weinlaubs
führte die Strecke weiter an
den Rebenfeldern des kleinsten Weinanbaugebietes Deutschland auf der
Weinroute über
Wiesent, Kruckenberg, Bach an der Donau bis nach Donaustauf. Seit mehreren Jahrhundert
wird an den Hängen
entlang der Donau Wein angebaut. Urkundlich belegt ist der Weinbau in
Donaustauf erstmals im Jahre 1256, die Anfänge dürften jedoch weiter
zurück
liegen. In Donaustauf rollerten wir dann den Berg zum Fuße der Walhalla
hinauf,
wo wir unseren Wegzehrungsstopp einlegten. Nachdem
wir unsere Vespas auf Wunsch der netten, alten Parkplatz Dame auf der
von ihr
zugeteilten, markierten Parkplätze abstellten, machten wir uns zu Fuß
auf die
Walhalla. Eine Gartenbank wurde von Sabine und Ralph kurzerhand als
Brotzeitstation
zweckentfremdet und liebevoll mit den auf uns wartenden Köstlichkeiten
gedeckt.
Mit frische Oliven, luftgetrockneter Salami, Ciabata, Rot- und
Weißwein,
Wasser oder Apfelsaftschorle sowie süßen Weintrauben zum Nachtisch,
wurden
unsere Gaumenfreuden unter den Bäumen der faszinierenden, leuchtenden,
herbstlichen Blätterpracht verwöhnt.
Nachdem
wir uns gestärkt hatten ging es zur Besichtigung der
Walhalla, übersetzt „Totenhalle“. Diese Ruhmeshalle gilt als das
Hauptwerk
aller Kunstschöpfungen des bayerischen König Ludwig I. Der Architekt
Leo von Klenze
erbaute sie in der Zeit vom 18.10.1830 (Grundsteinlegung) bis zum
18.10.1842
(feierliche Eröffnung) in gewollter Nachbarschaft zur ehemaligen
»Freien
Reichsstadt« Regensburg mit seinem gotischen Dom. Die Walhalla bildet
mit der
historischen Kulturlandschaft an der Donau ein sinnvolles und
beziehungsreiches
Ensemble. In der Ruhmeshalle steht eine Versammlung prägender
Persönlichkeiten
gegenüber. 128 Marmorbüsten und 64 Tafeln zeugen von deutscher und
europäischer
Geschichte, den Fixpunkten der Geistes- und Naturwissenschaften, der
Literatur,
der Musik und der bildenden Kunst.
Weiter
ging es in zügigen Tempo durch Tegernheim, über Schwabelweis nach
Grünthal und
Fußenberg nach Regenstauf, wo wir bereits von einer Reporterin der
Mittelbayerischen Zeitung sowie von Loris Bordin, Besitzer der Eisdiele
sehnsüchtig erwartet wurden. Teilnehmern der Largeframetour war ja
Loris
bereits durch seine Gastfreundschaft bekannt. So ließ er es sich auch
dieses
mal nicht nehmen, die Vespafreunde aus dem gesamten mittelbayerischen
Raum mit
gekühltem Prosecco Spritz, Knabbereien, leckerem Eis, Tiramisu sowie
Cappuccino
und Espresso zu verwöhnen. Wir hatten alle wieder jede Menge Spaß,
fachsimpelten, tauschten Neuigkeiten rund um die Vespa und anstehende
Winterprojekte einzelner von uns aus. Nachdem wir unseren riesen
Vespafan Loris
seinen „Italien Dream“ – eine Vespaparade vor seiner Eisdiele - heuer
gleich
zweimal erfüllten, übergab er Jürgen als Zeichen der Gastfreundschaft
einen
Clubbanner des Vespaclubs Dolomiti Feltre und lud für nächstes Jahr zu
einer
Fahrt in die Dolomiten ein.
Gegen 16.30 Uhr rollerten wir dann auf ruhigen, wunderschönen, kurvigen Nebenstraßen über Lichtenberg, Oberlichtenwald und Unterlichtenwald nach Sulzberg an der Donau zurück auf die Weinroute. Die wärmende Herbstsonne lud die Vespisti in Bach bei den Winzern noch zu einen Brotzeitstopp bei einem Schoppen Weinschorle und einem deftigem Brotzeitbrettl ein. Nach dem geselligen Beisammensein ging es dann, mittlerweile warm eingepackt nach Wiesent über die Donaubrücke Richtung Pfatter, Gmunder Au entlang der Donau zurück nach Straubing. In Straubing ohne Probleme sowie Ausfälle angekommen, verabschiedeten sich die Vespafreunde aus Nah und Fern, bevor sie die ihnen noch bevorstehende Heimreise antraten. Voller Begeisterung, Kameradschaftlichkeit und Freundlichkeit der Vespisti untereinander, freut man sich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer nächsten Stammtische.
Also
wie ihr seht, haben wir unser Versprechen vom letzten Jahr
eingehalten und mit den ortsansässigen Vespaclubs aus Regensburg und
Landshut
in diesem Jahr mehrere wunderschöne Ausfahrten, aber auch Grillfeste
und
Stammtische veranstaltet. Einige von Euch haben schon die Frage
gestellt, wie
soll man das noch toppen! Auch für die anstehende Rollersaison 2011
werden wir
wieder einige Highlight´s für Euch parat haben. Die Planungen
für die kommende
Vespasaison sind weitgehend abgeschlossen, eins sei allerdings
verraten, es
wird wieder eine Hüttengaudi in Maibrunn, eine 2-Tagesfahrt mit
Übernachtung im
Wanderheim Gneißen sowie zwei bis drei Largeframetouren geben. Bis dahin
wird allerdings noch etwas Zeit vergehen und wir werden uns
auf die bereits geplanten vespalosen Aktivitäten im Terminkalender
freuen. Drum
dranbleiben und immer wieder auf unserer
Homepage unter "TERMINE" vorbeischauen, damit ihr die nächste
Gelegenheit
zu einem Treffen mit uns nicht verpasst. Gerne könnt ihr euch auch per Mail an mich
wenden.
Auf Wunsch meinerseits, sowie
auch
einiger anderer Vespisti fand am Samstag, den 11.09.2010 die erste
Largeframe-Tour
der Vespafreunde Straubing statt. Ziel war es, dem ein oder anderen
Vespisti
mit „großem Nummernschild“ mal die Möglichkeit zu geben, im zügigem
Tempo durch
die wunderschöne Landschaft des Bayerischen und Oberpfälzer Waldes zu
rollern. Vollgetankt und
pünktlich trafen sich um 13 Uhr am Theater am Hagen
21 Schaltrollerfahrer aus unserem und umliegenden Landkreisen, wie z.
B. Landau, Landshut und München um diese Gelegenheit
zu nutzen.
Nach
Aufstellung zum Gruppenfoto am Gelände der ehemaligen
Landesgartenschau,
knatterten wir mit unseren Vespaschätzchen bei strahlendem Sonnenschein
in schnittigem Tempo entlang der Donau über Kirchroth, Oberzeitldorn
und Bach bis nach
Wörth an der Donau, wo sich befreundete Vespisti des Vespa Clubs
Regensburg unserem
Konvoi anschlossen. Wir fuhren Richtung Westen bis nach Sulzbach an der
Donau,
bevor der Streckenverlauf sich in kurvenreiche und wenig befahrene
Straßen
durch kleine, verträumte und liebliche Ortschaften der Oberpfalz, wie
Roidhof,
Altenthann, Pettenreuth oder Greisberg führte. Kurz nach Karlstein
machten wir
einen kleinen Abstecher nach Regenstauf zur Eisdiele von Loris Bordin,
einem
begeisterten Vespaenthusiasten und Sammler aus Belluno, der einige
Raritäten
sein Eigen nennt. Loris,
Mitglied vom Vespa Club Dolomiti in
Norditalien, erwartete die Vespisti aus Niederbayern und der Oberpfalz
bereits sehnsüchtig.
Wir staunten nicht schlecht, als wir mit gekühltem Prosecco und Spritz,
leckerem Eis und Knabbereien empfangen wurden. Nachdem die Vespas in
Reih und
Glied vor der Eisdiele geparkt waren, ging es zum gemütlichen Teil
über. Loris
und sein langjähriger Freund Heinz eröffneten zusammen das
Prosecco-Buffet,
welches mit großer Begeisterung von uns angenommen wurde. Wir hatten
jede Menge
Spaß, fachsimpelten und schnell stand einer Partnerschaft mit dem Vespa
Club aus Norditalien auch nichts mehr im Weg. Loris war
von der Kameradschaftlichkeit und Freundlichkeit der
Vespafreunde aus Straubing so begeistert, dass er sich sogar kurzer
Hand entschloss,
als aktives Mitglied den Vespafreunden aus dem Gäuboden beizutreten.
Gegen
16.45 Uhr, nachdem wir uns alle gut gestärkt und erfrischt für das von
Loris
gewünschte Gruppenfoto vor seiner Eisdiele aufgestellt hatten, ging
unsere Tour
nach einem kurzen Tankstop auf die zweite Hälfte der Strecke weiter
Richtung
Norden.
Entlang
am schönen Regen, der mittlerweile in der Abendsonne glitzerte, führten
uns
wieder zahlreiche Kurven über Marienthal und Steffling
nach
Nittenau, wo wir nochmals einen
Tankstopp einlegen mussten, da jemand verschlafen hatte zu tanken -
Robert
Maier hatte allerdings zu diesem Zeitpunkt für alle noch eine kleine,
gekühlte
Überraschung parat. An einer naheliegenden Baustelle legte Sigi beim
Losfahren eine kurze Showeinlage für die anderen, wartenden
Verkehrsteilnehmer
ein, die schließlich dazu führte, dass sein Roller nach weiteren 30
Kilometern
seinen Dienst quittierte. Auf einem zufällig geschossenem Foto lässt
sich
nachvollziehen, wie Sigi sein Künststück einleitete.
Das Vertrauen
ins unsere Fahrzeuge wächst – an der
Spitze wird teilweise mit einem Topspeed von 110 bis 130 Km/h gefahren.
Längst
haben wie die Schräglagen perfektioniert. Wir durchfahren die
zahlreichen
Kurven entlang kleiner
Waldlichtungen, vorbei an frisch gemähten Wiesen auf denen die Kühe
grasen, bis
nach Falkenstein. Jetzt verlangt auch unser Gaumen wieder sein Recht.
Im Biergarten
des Gasthauses Schröttinger Bräu stärken wir uns mit deftigen
Schmankerln aus
der bayerischen Küche, bevor wir unsere Heimreise bei bereits
eintretender
Dämmerung über Wiesenfelden und den Saulburger Forst Richtung Heimat
antreten. Das
Feedback unserer ersten Largeframetour war - nicht zuletzt Dank
Loris´Unterstützung - äußerst positiv. Wir werden auf
jeden Fall in der nächstes Saison wieder die ein oder andere schöne
Strecke mit unseren "Großen" abrollern.
Jürgen Meier
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20.
– 22. August
2010
Jubiläumsfest zum 20-jährigen Bestehen des VC-Regensburg
Anlässlich
des 20-jährigen
Bestehens des Vespa Clubs Regensburg luden die Rollerfreunde aus der
Oberpfalz
die Vespaclubs aus Nah und Fern zum Sommerfest auf die Badeinsel ins
Nahe
gelegene Bad Abbach ein, um ihr Jubiläum mit Gleichgesinnten der
Kultmarke aus
Italien zu feiern.
In Bad
Abbach angekommen, trauten wir fast unseren Augen nicht. Ein
Vesparoller nach
dem nächsten folgten den am Straßenrand aufgestellten, aus Holz
gefertigten
Vespawegweisern Richtung Freizeitinsel. Die stolzen Besitzer der Blech-
und
Schaltroller, meist aus der näheren Umgebung, aber auch aus Darmstadt,
Trier,
Rüsselsheim und weiteren Städten aus dem süd- und mitteldeutschen Raum
folgten
der Einladung der Rollerfreunde aus Regensburg, um mit ihnen ihr
Jubiläumsfest
zu feiern. Viele Modelle der gesamten Zeitepoche der Vespaproduktion
wurden auf
dem Festgelände ausgestellt. Eine mittlerweile sehr seltene Hoffmann A
mit
traumhaft schöner Patina war ebenso vor Ort, wie bis ins letzte Detail
restaurierte, mit chromblitzendem Zubehör ausgestattete „Lampe-unten“
Modelle
aus verschiedenen Baujahren. Rare Messerschmitt GS Modelle mit
zahlreichem
Zierrat, wie Stoßstangen, Kaskaden und Seitenbacken wurden von den
Fotografen
sehr detailliert fotografiert. Aber auch einige sehr seltene „super
sprint“
Modelle, die Anfang der 70er Jahre bei einigen Vespa Vertragshändlern
teils als
Ladenhüter verstaubten, könnten beim Jubiläumstreffen bewundert werden.
Letztere
kamen fast ausschließlich aus „smallframecity“, der größtenteils durch
Tom
Schauß geprägten „super sprint“-Hochburg Ingolstadt. Des weiteren
konnten
zahlreiche PX-Modelle, VNA´s, VBB´s, etliche Sprint, original erhaltene
Rallye
Exemplare und einige V50 1.Serie Vespas bewundert werden.
Pünktlich
um 14 Uhr ging es dann auf die fuffitaugliche, 25 Kilometer lange
Rundfahrt durch das herrliche Altmühltal. Die Vespisti der Ausfahrt,
die
aufgrund der 170 Rollerfahrer allerdings eher an einen Corso erinnerte,
wurden
nach der Rückkehr auf dem Festplatz mit frisch gegrillten Steaks,
Bratwürsten
und kühlen Getränken verwöhnt. Kaffee- und Espressogenießer kamen auch
nicht zu
kurz. Sie wurden mit süßen, italienischen Köstlichkeiten wie Pannacotta
und
Tiramisu aus einer als Espressobar umgebauten APE, der „Cafe-Biene“,
die extra
zum Sommerfest aus Freising angereist war, verwöhnt.
In
der
Burn-Out-Zone brachten einige Rollerfreunde die nicht mehr
fahrtauglichen
Reifen mit ihren rotierenden Hinterrädern zum qualmen und im
Geschicklichkeitsparcours konnten die Vespafahrer ihr Fahrtalent unter
Beweis stellen. Am
mobilen Amerschläger Prüfstand, an dem die leistungsstarken Motoren der
Vespas
ihre teilweise 30 PS unter Beweis stellten wurde sehr viel
gefachsimpelt,
Wissenswertes und Neues für anstehende Projekte getauscht.
Den
Teileverkauf übernahmen die beiden in der Szene bekannten Geschäfte
„Der
Rollerladen“ und der in Regensburg ortsansässige „VSR-Shop“. Die
Vereinskasse
des VC-Regensburg wurde durch den Verkauf eines wunderschönen Kalenders
für das
kommende Jahr mit alten schwarz-weiß Fotos von Vespatreffen aus den
50er und
60er Jahren aufgebessert, die Rudi Meyer freundlicherweise aus seinem
Privatalbum zur Verfügung stellte. Nach dem der Hunger gestillt, der
Durst
gelöscht, Zuschauer und einige Rollerfahrer sich bereits auf den
Nachhauseweg
begeben hatten, wurde ab 22 Uhr mit DJ Mosh bei bester Partystimmung
bis weit
nach Mitternacht mit vielen Yellow Shots gefeiert und gelacht, bevor
man sich
in seine Schlafgemächer zurückzog. Von den Vespafreunden aus Straubing
haben
sich bereits am späten Nachmittag einige entschlossen zu übernachten
und bauten
ihr Zelt auf, die anderen verabschiedeten sich und freuen sich auf ein
baldiges
Wiedersehen. Kurz vor Einbruch der Dämmerung diesmal über Burgweinting,
Obertraubling, Pfatter, nochmals überschattet mit einer kleinen Panne,
die vor
Ort am Straßenrand allerdings wieder repariert werden konnte, ging es
dann auf
die Heimreise nach Straubing.
Stammtisch am Gäubodenvolksfest 2010
Wie bereits
letztes Jahr,
besuchten die Vespafreunde Straubing das Gäubodenvolksfest, welches
erstmalig
im Jahre 1812 von König Maximilian Ludwig I. Josef als
„landwirtschaftliches
Fest im Unterdonaukreis“ ins Leben gerufen wurde. Der Vergnügungspark
des
zweitgrößten Volksfestes in Bayern, jedoch mit einer gewissen
Überschaubarkeit
und seinem einmaligen Charme erstreckt sich über 90000 Quadratmeter am
Hagen
mit sechs Festzelten und insgesamt 25000 Sitzplätzen sowie 117 Fahr-
und
Belustigungsgeschäften.
Zur
Volksfestzeit werden seit jeher Treffen arrangiert und Freunde aus nah
und fern
eingeladen. Die Vespafreunde Straubing luden Vespisti aus Regensburg,
Landshut,
München und Landau zur sogenannten „fünften Jahreszeit“ ein. Dreißig
Rollerfreunde
folgten der Einladung und kamen fast alle „aufgebrezelt“ in Lederhose
und
Dirndl zur geselligen Runde ins Festzelt Lechner, wo Tische für die
Blechrollerfreunde reserviert waren. Die Vespafreunde stärkten sich mit
bayerischen Köstlichkeiten aus der hervorragenden Küche, resche Brezen
und
Emmentaler des Schmankerlzeltes der Familie Lechner und tranken die ein
oder
andere frische, kühle Mass Festbier dazu.
Natürlich
wurden auch einige Fahrgeschäfte auf die Geschwindigkeitstauglichkeit
geprüft,
Losbuden „geplündert“ und die Stände der süßen Leckereien besucht.
Heike überraschte
uns mit einem extra für uns angefertigten riesigen Lebkuchenherz mit
dem „Vespa“
Schriftzug – an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Heike.
Nach zwei
heftigen, kurzen Regenschauern ging es wieder zurück auf die noch fast
warmen
Sitzplätze ins Bierzelt zum Aufwärmen. Bei bester Stimmung, sowie
unterhaltsamen
Programm der Blaskapelle wurde noch jede Menge gelacht, gefachsimpelt
und noch
einige Male ein Prosit auf die Gemütlichkeit getrunken, bevor sich die
Vespafreunde am späten Abend auf den Weg nach Hause machten.
Es war
uns eine sehr große Freude, Vespisti aus Nieder-, sowie Oberbayern und
der Oberpfalz bei uns
in Straubing als Gäste zu haben und mit Ihnen unvergessliche, schöne
Stunden feiern
zu können. Wir freuen uns auf
ein schon
baldiges Wiedersehen und sagen "Danke", dass ihr den Weg nach Straubing
ins
Gäubodenvolksfest zu uns gefunden habt.
Jürgen Weber
zurück
Grillfest zum 1.
jährigen Gründungsjubiläum der Vespafreunde Straubing
Am
Samstag, den 31. Juli 2010 feierten die Vespafreunde Straubing ihr
1-jähriges
Gründungsjubiläum.
Genau auf den Tag genau vor 365 Tagen trafen sich nach Initiative von
Jürgen zehn
Vespa-Enthusiasten zum 1. Stammtisch in Claudios Pizzeria in
Parkstetten, um
einen Vespaclub ins Leben zu rufen.
Der
Einladung zum Grillfest folgten 36 Vespisti aus Nah und Fern: sogar aus
Regensburg, Landau und Landshut kamen die Rollerfahrer, um mit den
Straubinger
Vespafreunden ihren ersten Geburtstag zu feiern. Es wären noch einige
mehr
gewesen, die sich aber entschuldigen ließen, da sie mit ihren
Vesparollern in
Italien auf Urlaubsreise oder in Ungarn auf der ESC (Euro Scooter
Challenge)
eingeladen waren.
Ab16 Uhr
trafen sich die Vespisti, wie bereits im vergangen Jahr am Irlinger
See. Gegen 17
Uhr, wie es sich für Vespafahrer bei einem Treffen gehört, rollerten
sie mit
ihren Vespaschätzchen auf die 45 km lange Ausfahrt. Die Strecke führte
die
Blechrollerliebhaber auf wenig befahrenen, schönen, kurvenreichen
Nebenstraßen Richtung
Gmunder Au nach Pfatter, Riekofen, Sünching entlang der Großen Laaber
nach
Schönach durch das Naturjuwel Rainer Wald, der naturschutzfachlich
durch seinen
sehr hochwertigen Bestand von Alteichen und Sumpfwäldern in der
Donau-Niederterrasse einzigartig ist, nach Aholfing zurück zum See.
Am
Irlinger See angekommen, wurde bei einem kühlen Malzgetränk unter den
Freunden
zuerst rege gefachsimpelt, bevor der Grill anschließend angeheizt und
die
Vespafreunde sich mit leckeren Steaks, verschiedenen hausgemachten
Salaten,
sowie mit Bratwürsteln
stärkten. Nach
gestilltem Hunger, hielt Jürgen Weber, Vorstand der Vespafreunde eine
kleine
Rede und blickte mit Stolz auf die vergangen 12 Monate zurück.
Die
Vespafreunde Straubing zählen aktuell 18 aktive Mitglieder die im
Besitz von 55
Rollern aus den Baujahren 1954 bis 1992 ihr Eigen nennen, rollerten
gemeinsam
über 2000 km unfall-/und pannenfrei durch die Landschaft,
veranstalteten ein
Flutlichtskifahren, sowie eine Hüttengaudi mit Rodelspaß, ein Ab- und
Anrollern, eine 2-Tages-Ausfahrt zum Tag der Vespa, waren gemeinsam in
Österreich auf den Alp Days am Großglockner und auf den Vespa World
Days in
Fatima/Portugal. Das Straubinger Tagblatt sowie das rollerJOURNAL aus
Österreich widmete den Vespafreunden einige wunderschöne
Zeitungsartikel. Auf
der Homepage hatten die Vespafreunde seit Bestehen mittlerweile über
6200
verschiedene Besucher, d.h. täglich rund zwanzig neue, auf der
Internetplattform youtube, wo die Vespisti mit 18 Videos vertreten
sind, können
weitere 6000 Klicks verbucht werden. Es wurden auf den Treffen über 200
Steaks,
350 Bratwürstl, 80 Weißwürste ein ganzes Spanferkel sowie etliche
leckere
Salate und hausgemachte Kuchen verspeist. An dieser Stelle wurde den
Frauen und
Müttern der Vespafreunde herzlich gedankt. Ein Dank ging auch an die
beiden
Händler unseres Vertrauens, il Ricambio und der rollerladen, die den
Vespafreunden teils ihre Räumlichkeiten bei Feiern, sowie ihre
Transporter als
Servicemobile bei Ausfahrten kostenlos zur Verfügung stellen. Die
Vespafreunde
können mit Stolz auf ein erfolgreiches, gemeinsames Jahr zurückblicken.
Nach
dem kleinen Rückblick der vergangenen 365 Tage wurde die
Geburtstagstorte
zusammen mit den angereisten Freunden angeschnitten und bis auf das
letzte
Stück verspeist.
In
geselliger Runde wurde bis weit nach Mitternacht am Lagerfeuer
gefachsimpelt,
gelacht und gemeinsam der Geburtstag der Vespafreunde gefeiert, bevor
es mit
dem Roller nach Hause ging.
Die
Vespafreunde wünschen sich noch viele, schöne, gemeinsame Jahre, mit
tollen
Veranstaltungen unter Gleichgesinnten, mit denen sie die Leidenschaft
der
Kultmarke aus Pontedera teilen können.
01.
- 04.07.2010: Vespa World Days 2010 in
Fatima/Portugal
Das größte
europäische
Markentreffen für Motorroller, welches bereits im Jahr 2004 in Lissabon
ausgetragen wurde, fand dieses Jahr im Herzen Portugals, 120 km von der
Hauptstadt Lissabon und 210 km von Porto in der weltberühmten
Pilgerstadt
Fatima statt.
Über 2600 Vespisti aus
183
Vereinen kamen aus Portugal, Frankreich, Spanien, Deutschland,
Österreich,
Schweiz, Holland, Italien, Griechenland, Kroatien, Mazedonien,
Norwegen,
England und Schweden nach Fatima um die Leidenschaft zu ihrer Vespa mit
Gleichgesinnten
zu feiern.
Der
jüngste, gemeldete Teilnehmer war gerade mal sieben Jahre und fuhr als
Beifahrer bei seinem Vater mit, der älteste bewegte mit bereits 78
Jahren seine
Vespa sportlich elegant und sicher durch die traumhaft schöne
Landschaft. Der
Vespaclub Vespinga, deren eigene Musikband das abendliche
Rahmenprogramm
musikalisch begleitete, organisierte das viertägige Festival rund um
die
mythische Wespe. Das Startgeld in Höhe von € 65.- für vier Tage,
beinhaltete
alle Ausfahrten, Eintrittsgelder, Willkommensgeschenk und ein
abendliches
Galadinner, Besucher zahlten drei Euro.
Die portugiesischen
Vespingas organisierten mit dem Vespa World Club für die Vespisti aus
über 15
Nationen neben einem am Freitagabend stattfindenden Rennen in der
Motodrom
Kartbahn eine kleine Museumsausstellung. Dort präsentierten sie teils
seltene
Vespamodelle aus vergangener Zeit. Auch vier geführte Touren durch die
Region
rund um Fatima wurden angeboten. Die Ausfahrten, die hervorragend
organisiert
waren, dauerten zwischen drei und fünf Stunden. Sie wurden unterteilt
in eine kulturelle
Tour, die ins Zentrum der Pilgerstadt Fatima führte, einer ländlichen
Tour mit
25 km Länge, einer Badetour mit knappen 70 km, sowie einer Tour auf
eine dreißig
Kilometer entfernte Burg. Die Ausfahrten führten durch kleine Dörfer
vorbei an
Windmühlen, durch die Ortschaften Batalha, Alcobaca, Tomar, Coimbra und
bei Nazare entlang
der wunderschönen
Atlantikküste. Start und Ziel der Ausflüge, war jeweils das „Vespa
Dorf“ am
Stadtrand von Fatima.
Am
Festivalgelände hatten einige in der Szene bekannte Händler aus
Italien, sowie
der World Vespa Club neben zahlreichen Verpflegungsständen ihre Zelte
für
Ersatzteile, Literatur, Kleidung und Accessoires aufgeschlagen. Eine
ganz
besondere Vespa namens „Daniela“ stellte der Portugiese Tischler
Alberto Carlos
aus. Er fertigte in mühevoller Kleinstarbeit und vielen Arbeitsstunden
eine
absolut detailgetreue und fahrbereite Faro Basso komplett aus Holz.
Des Weiteren
stellten Schüler einer Kollegstufe des örtlichen Gymnasiums sieben von
Hand
gefertigte Pappmaché-Vespamodelle aus. Die Modelle wurden mit
Wahrzeichen
Portugals, wie z.B. mit Hähnen, der Tram Nr. 28 aus Lissabon und den
allseits
gegenwärtigen Fliesen an den Häuserfassaden bemalt und anschließend für
einen
guten Zweck versteigert. Der Erlös ging einer sozialen Institution
Fatimas
zugute. Ein weiteres Highlight war sicherlich die einzigartige
Akrobatikshow
der Münchener Oldtimer Freunde unter Leitung von Robin Davy, die am
Samstagabend
gegen Mitternacht aufgeführt wurde.
Nach vier Tagen bester Partystimmung, allerbestem Rollerfahrerwetter, jeder Menge gut gelaunter Menschen, sowie ohne größere Zwischenfälle gingen am Sonntagmittag die Vespa World Days in Fatima zu Ende. 2600 Vespisti aus 15 Nationen und weitere 6.000 Besucher feierten friedlich vom 01. bis 04. Juli 2010 die Vespa World Days. Auch einige Mitglieder der Vespafreunde-Straubing und langjährige Freunde aus München waren mit dabei und freuten sich, alte Bekannte zu treffen, sowie neue Gleichgesinnte kennenzulernen. Die nächsten Vespa World Days finden 2011 in Oslo/Norwegen statt, bevor es 2012 nach London/Großbritannien geht.
Jürgen Weber
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Die Vespa Oldtimerfreunde München luden anlässlich ihres zehnjährigen Gründungsjubiläums die stolzen Besitzer der Motorroller der Marke Vespa aus den Herstellungsjahren 1946 bis 1954, also der Zeit als der Scheinwerfer noch auf dem vorderen Kotflügel angebracht war, in den Schlosshof des oberbayerischen Seefeld am Ammersee ein. Trotz des Dauerregens wurden 109 Originale von Vespisti die aus England, Finnland, Schweden, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland anreisten präsentiert.
Die
prächtige Kulisse von Schloss Seefeld lieferte den Vespa
Oldtimerfreunden
München das passende Ambiente für ihr Jubiläumstreffen. Ein Treffen von
über
100 Rollern des Typs „Faro Basso“ zusammenzuführen ist ein sehr
hochgestecktes
Ziel, das nur dank internationaler Kontakte des bekannten
Vespasammlers, Robin
Davy und der Unterstützung seiner Münchener Rollerfreunde zu
verwirklichen war.
Die
seltenen Sammlerstücke sortiert nach Modell, Farbe, Baujahr und Zustand
wurden
von den Organisatoren am Samstagvormittag millimetergenau auf dem
Schlosshof
aufgereiht. Raritäten wie Vespa V98, eine MP6, Vespa Sei Giorni die
älteste
bekannte Douglas und Hoffmann Vespa waren neben anderen Lizenzbauten
von
A.C.M.A. und Motovespa zu sehen. Ein wunderschönes Bild, wie man es nur
ganz
selten zu sehen bekommt. Sensationell erhaltene Originalzustände, aber
auch Modelle
bis ins letzte Detail akurat restauriert, wurden von den stolzen
Vespaenthusiasten zur Schau gestellt. Doch die Begeisterung einiger
Vespafahrer
geht noch tiefer ins Detail: Hier ein Anhänger, eine äußerst seltene
Tankanzeige, chromblitzende Zierteile, Plaketten von Treffen aus
vergangenen
Jahrzehnten oder ein Zusatztank im Ersatzreifen. Der Damensattel eignet
sich
für einen Petticoat, der Kindersitz ist vor dem Fahrersitz angeordnet.
Der
Anblick dieser äußerst seltenen Zubehörteile in solch wunderbarer
Atmosphäre
ließ jedes Sammlerherz höher schlagen.
Die
Oldtimerbesitzer fachsimpeln und die Stimmen werden laut: „So ein
Treffen hatte
Deutschland noch nicht.“ Am Nachmittag brechen auch noch einige
wetterfeste
Vespisti trotz Dauerregens zur Schnitzeljagd in die nähere Umgebung
auf. Die
Motoren knattern, die Fahrer strahlen. Und zur Krönung rollern am
späten
Nachmittag alle Faro-Basso-Vespisti mit ihren Schätzen in einem
kilometerlangen
Corso Richtung Stegen am Ammersee zur Akrobatikshow, die von der
Akrobatikgruppe der Münchener Vespa Oldtimerfreunde aufgeführt wurde.
Nach der
sehr gelungenen Aufführung der Akrobatikshow ging es dann auf den
bereits
wartenden Dampfer MS Herrsching zum abendlichen Dinner. Jede Menge
internationaler
Benzingespräche, leckeres Buffet, und die bisher weltweit größte
Vespatorte
warteten auf die Vespaenthusiasten am Schiff. Ein von den Organisatoren
bis ins
letzte Detail geplanter Abend, sowie eine tolle Live-Band am Oberdeck
rundeten
diese einmalige, grandiose Vespa-Veranstaltung ab.
Jürgen Weber
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Nun aber der Reihe nach:
Am Ferry
Porsche Congress Center in Zell am See angekommen rollerten wir am
Freitag
Mittag bei Kaiserwetter mit 200 anderen Vespa Fahrern über Schüttdorf,
Fürth
und Uttendorf ins Stubachtal. Die Veranstalter haben das Unmögliche
möglich
gemacht und organisierten eine Ausfahrt zur längsten geschwungenen
Staumauer
Europas mit 1100 Meter Länge.
Gegen
19.00 Uhr sorgte der aus der toskanischen Stadt Empoli stammende Nicola
Campobasso mit atemberaubenden Stunts für richtiges
Herzklopfen und
pure
Adrenalinstöße auf dem Vorplatz des Ferry Porsche Congress Center. Der
40
jährige Lockenkopf hat seine ganz eigene Art Vespas zu bewegen - meist
auf EINEM Rad, auf dem Rücken liegend auf der Sitzbank, stehend
freihändig und
gegen die Fahrtrichtung. Diese Stuntshow ist weltweit einmalig.
Im Anschluss besuchten wir das Vespa Museum im Congress Center um die
wertvollen
Exponate aus der Sammlung, darunter auch eine äußerst seltene Vespa Sei
Giorni,
von Robin Davy zu besichtigen bevor wir unseren Vespabegeisterten
Freunden aus
Regensburg einen Besuch am Campingplatz in Zell am See abstatteten.
Ab
Mautstation Ferleiten bis Fuschertörl wurden die
Vespa-Glockner-Weltmeister in
den Kategorien Damen, Männer, Teams sowie die Älteste Vespa anhand der
Mittelzeitwertung aller gefahrenen Zeiten ermittelt. Jürgen Weber von
den
Vespafreunde Straubing ging dabei als einer der Sieger beim
Weltmeisterschaftslauf in
der Kategorie „Älteste“ und im Originalzustand befindende Vespa und
erhielt
dafür einen Pokal.
Am
Fuschertörl angekommen stärkten wir uns mit einer verdienten Jause und
genossen
die eindrucksvolle Aussicht der Pinzgauer Bergwelt, bevor wir die
nächsten 20
Kilometer zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe antraten. Der Spaßfaktor erhöhte
sich mit jeder
gefahrenen Kehre.
Akrobatik
pur boten am Samstagnachmittag die Vespa-Akrobaten der
Vespa-Oldtimer-Freunde
München. Sie begeisterten die Zuschauer mit ihren menschlichen
Pyramiden,
atemberaubenden Elementen und dem legendären Sprung durch den
Feuerreif.
Traditionell rollerte am Sonntagmorgen erneut bei angenehmem Wetter eine bunte Parade von Rollern gemütlich rund um den schönen Zeller See bevor die Vespafahrer bei der Rollerweihe ihren Segen erhielten und Organisator Franz Schmalzl, Präsident des organisierenden Vespa Clubs Pinzgau die Vespisti verabschiedete und für die Vespa Alp Days 2011 einlud.
Fazit: Eine toll
organisierte
Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre. Danke an das Team
der Vespa Alp Days – 2011 sind wir
wieder dabei.
Jürgen Weber
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23.05.2010
Whitsun-Run
der Vespafreunde Straubing
Entlang
der „Romantischen Straße“ wurden die Blechrollerfreunde nicht nur mit
vielen
Kurven sondern auch mit den Duft von würzigem, getrocknetem Heu
verwöhnt. Kurz
vor Bernried wurden die Vespafreunde aus Straubing am Wegesrand von
einigen
Mitgliedern der Pacemakers, dem Scooter Club aus Deggendorf und Sepp
einem
ebenso vespabegeisterten daily Driver aus Regen begrüßt und nach
Schloss Egg
begleitet. Mit bayerischer, gemütlicher Bodenständigkeit wurden die nun
mittlerweile zwanzig Vespaenthusiasten im idyllisch gelegenen
Biergarten
empfangen und mit Gaumenfreuden aus der Küche und der Backstube
verwöhnt. Während
des Aufenthaltes im Schlossbiergarten wurde mit den Pacemakers, die
ebenso wie
die Straubinger Öl an den Fingern und Benzin im Blut haben, rege
gefachsimpelt.
Auf dem
Rückweg wurden die Straubinger spontan von den Scooterboys aus
Deggendorf
begleitet und in ihre auf dem Weg gelegene Clubwerkstatt auf eine
Besichtigung
eingeladen. In der Werkstatt wurden gerade die
Vespas für das Kurvenlage Rennen, welches am 12. Juni 2010 bereits zum
6. Mal im
Rahmen der European-Scooter-Challenge stattfindet und von den
Deggendorfern
organisiert und ausgetragen wird für den Renneinsatz vorbereitet.
Leider können
die Vespafreunde aus Straubing an dieser Veranstaltung dieses Jahr
nicht
teilnehmen, da zeitgleich die Vespa Alp Days in Zell am See
stattfinden.
Jürgen Weber
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„Vespafreunde
meet friends“ unter diesem Motto stand das Treffen der drei
Vespaclubs
aus Regensburg, Landshut und Straubing, ausgerichtet von den
Straubinger
Vespaenthusiasten. Im gemütlichen 2-Takt rollerten die 51 Blechroller,
zumeist
der Marke Vespa, aber auch Schaltroller aus deutscher Produktion, wie
eine
mittlerweile sehr seltenen Dürkopp Diana durch den Bayerischen Wald.
Die
Vespafreunde Straubing richteten anlässlich zum „Tag der Vespa“
erstmalig eine
zweitägige Ausfahrt aus, zu der sie befreundete Clubs rund um Straubing
einluden. Neben 21 Straubingern folgten noch weitere 30 friends dem Ruf
der
Straubinger Vespaenthusiasten. Der jüngste Teilnehmer war gerade mal 16
Jahre
und der älteste, jung gebliebene, stolze 75 Jahre – Vespa fahren
verbindet und
hält eben jung.
Als
Strecke war ein Rundkurs von 160 km geplant, der entlang der Donau
flussaufwärts nach Wörth an der Donau und von dort Richtung Vorderer
Bayerischer
Wald führte. Unterbrochen wurde die Fahrt von einer gemütlichen,
italienisch
anmutenden Kaffeepause nahe Wiesenfelden, bei der sich die Mitglieder
der
verschiedenen Clubs im Gespräch über ihre Vespaschätze schnell
annäherte.
Als
Sieger der schnellsten Runde sowie ohne Fehlerpunkte ging kein
geringerer als der
unter Vespafahrern bekannte Rollersammler und Besitzer des Rollerladens
-
Die geplante Ausfahrt zur Schnitzeljagd, die vor der Grillparty stattfinden sollte, wurde aufgrund des mittlerweile stark einsetzenden Regens kurzfristig abgesagt. Allerdings wollten die Vespafreunde ihr Wissen unter Beweis stellen und beantworteten einen Fragenbogen über die Geschichte der Vespa. Die Mehrzahl der Vespisti beantworteten die Fragen gekonnt, aber nur ein einziger unter ihnen wusste auch, in welchem Jahr drei Vespa Rennfahrer 17 Weltrekorde aufstellten. Robert Meier, der sich anscheinend auf der Homepage der Vespafreunde Straubing vorbereitete, bekam hierfür ebenso wie der jüngste Teilnehmer Sebastian Giera ein wunderschönes, lecker gefülltes Vespaglas überreicht.
Nach der
Preisverteilung des Vespa Turniers, bei dem die Gewinner je einen
Vespa-Pokal
in Gold, Silber und Bronze überreicht bekamen, wurde beim gemütlichen
Grillabend bis weit nach Mitternacht gefachsimpelt.
| Video
zur 2-Tagesfahrt Teil 1/3 |
Video
zur 2-Tagesfahrt Teil 2/3 |
| Video zur 2-Tagesfahrt Teil 3/3 | |
Die
Begeisterung der Vespaenthusiasten aus Straubing, Landshut und
Regensburg war
so groß, das man beschloss diese Veranstaltung in den Terminkalender
der
Vespafreunde Straubing auch für das kommende Jahr wieder mit
aufzunehmen.
Es freut
mich, das viele Vespabegeisterte, ob jung oder alt dem Aufruf der
Vespafreunde
aus Straubing folgten und bei der ersten 2-Tagestour mit dabei waren.
Mein Dank
gilt all denjenigen, die bei den Vorbereitungen im Vorfeld bereits
mitwirkten,
Robert Meier, der den Kontakt zur Übernachtung im Wanderheim in Gneißen
herstellte,
die Frauen und Mütter die uns mit köstlichen Kuchen und Salaten
verwöhnten, den
Streckenposten Tom, Puti, Jürgen, Christian und Flo, Harry und Heinz
fürs
Sponsoring sowie der Bereitstellung des Servicemobils vom Rollerladen,
dem
Kamera- und Küchenteam Nicole und Sabine, Max für die Brezen und
Semmeln und
der Brauerei Irlbach für das Bier.
Es würde
mich sehr freuen, wenn wir nächstes Jahr die Vespaclubs aus Regensburg
und
Landshut wieder als Freunde in Straubing begrüßen dürften und unsere
zweite
Veranstaltung unter dem Motto „Vespafreunde Straubing meet friends“
abhalten
können. Bis dahin wünsche ich allen eine unfall- und pannenfreie Fahrt.
25.04.2010 Vespafreunde
Straubing
beim Motorradgottesdienst
Bei
schönstem
Rollerwetter und angenehmen 25 Grad fand heuer zum 14. Mal in Straubing
am Hagen wieder ein ökumenischer Motorrad-Gottesdienst gefeiert. Wie
bereits in den Vorjahren konnten die evangelische und katholische
Kirche zu der Veranstaltung mehrere tausend Biker mit ihren Motorrädern
sowie die Vespafreunde mit ihren Rollern in die Gäubodenstadt locken.
Auch
heuer
bekam die kirchliche Veranstaltung wieder tatkräftige Unterstützung
verschiedenster Institutionen und hatte neben dem kirchlichen
Grundgedanken auch die Verkehrsprävention zum Inhalt. Im Vordergrund
des Treffens stand allerdings das Kennenlernen und Austauschen der
Biker untereinander.
Gegen 14 Uhr begannen Pfarrer Hasso von
Winning und Pfarrer Kilian Limbrunner mit dem ökumenischen
Motorrad-Gottesdienst in der Messehalle. Die spritzige und
nachdenkliche Predigt stand unter dem Motto „Hart aber lieblos – über
das Vaterbild Gottes“ und wurde musikalisch von Arno Backhaus umrahmt.
Nach
dem
Gottesdienst wurden die Motorradfahrer von rund 20 Geistlichen
persönlich gesegnet, bevor der große Motorradcorso unter der
Eskortierung von drei Polizeimotorrädern durch die großräumig
abgesperrte Straubinger Innenstadt führte. Nach dem Corso rollerten die
Vespafreunde aus Straubing noch eine kleine gemeinsame Runde, bevor sie
einen Einkehrschwung im Biergarten bei einer kühlen frischen Radler
machten.
Die
Vespafreunde wünschen allen Vespa, Blech- und Schaltrollerfahrern eine
unfall- und pannenfreie Saison und freuen sich auf ein Wiedersehen zum
Motorradgottesdienst im nächsten Jahr.
Jürgen Weber

Endlich
ist es soweit, man kann sich nach einem Wahnsinnswinter wieder
auf den Sattel schwingen und die
Ausfahrt mit seiner Vespa in vollen Zügen genießen.
So
trafen sich am
Samstag, den 10. April 19 Blechrollerfahrer der Vespafreunde
Straubing zur ersten gemeinsamen Ausfahrt im Jahr 2010. Ein neuer, seit
langem
begeisterter Vespaenthusiast aus Straubing, welcher im Winter bereits
regen Email-Kontakt zu den Vespafreunden pflegte, sowie zwei Vespisti
aus Landau und
Pfeffenhausen bei Landshut, die wir mit großer Freude aufnahmen, kamen
nach
Straubing, um an der Ausfahrt, die unter dem Motto „entlang und auch
auf der
Donau“ stattfand, teilzunehmen und sich gleich als neue Mitglieder
anzutragen!
Am
Treffpunkt des Parkplatzes am Zweiradcenters in der Chamer Straße
gesellten
sich zu den Teilnehmern befreundete Blechrollerfahrer, die gerne mit
von der
Partie gewesen wären, allerdings ihre Vespas noch nicht ganz
einsatzfähig bzw.
aus dem Winterschlaf geweckt haben.
Gegen
13.30 Uhr ging es dann bei leicht bewölktem Himmel warm eingepackt über
Parkstetten entlang des Kinsachtals nach Bogen, wo bereits wie
vereinbart weitere Vespisti
warteten um sich dem Rollerkonvoi aus Straubing anzuschließen. Nach
kurzer
Begrüßung ging es dann mit gemütlicher, fuffitauglicher Geschwindigkeit
auf kleinen,
wenig befahrenen Nebenstaßen entlang der Donau über Pfelling, Seiderau
bis nach
Waltendorf, wo am noch wunderschön österlich
geschmückten Parkplatz der Pfarrei
eine Pause eingelegt wurde. Sabine verpflegte die Vespisti aus dem Kofferraum des
Servicemobils mit Milchkaffee, Cappuccino sowie
Vespafahrertauglichen Schokoriegeln und
Gummibären, die erstmalig in einer extra für das Anrollern angefertigte
Papiertüte, die sich auch hervorragend als Windlicht für den
Gartentisch
eignet, ausgeteilt wurden.
Nach der
Kaffeepause und einigem Fachsimpeln ging die Fahrt bei mittlerweile
leicht sonnigem
Wetter weiter nach Mariaposching zur Fähre um nach Stephansposching
überzusetzen.
Am
anderen Ufer der Donau angelangt, fuhren wir dann über Wischlburg,
Irlbach und
Schambach nach Fruhstorf in
die
Gaststätte des Golfclubs wo wir bereits von den freundlichen Gastgebern
erwartet wurden. Die Wirtsleute
Griesbeck verwöhnten uns mit leckerem, warmen Käsekuchen und
saisonfrischem Erdbeerkuchen, sowie Schweinelendchen und Currywürsten.
MMhhhh - lecker! Da kommen wir doch gerne wieder einmal!
Als wir
unseren nachmittäglichen Hunger gestillt und uns aufgewärmt hatten,
wurde zum Gruppenfoto
aufgestellt, bevor die Fahrt bei mittlerweile strahlend, blau-weißem
bayerischen Himmel weiter über Moosdorf nach Ittling in die Straubinger
Innenstadt zurück ging. Ohne Ausfälle im Zentrum angekommen, fuhren wir
im Korso
durch die Innenstadt, wo wir wieder einmal begeisterte Blicke
auf uns ziehen konnten.
Die Vespisti aus Landau und Pfeffenhausen,
wurden gegen 18.30 Uhr verabschiedet, bevor sie ihre Heimreise
mit ihren
Vespaschätzchen über gemütliche Nebenstraßen durchs Labertal antraten.
Einen herzlichen Dank an Jürgen Meier, der mit seinen überragenden Fahrkünsten einen Großteil der Ausfahrt mit teilweise waghalsiger Geschwindigkeit einhändig fuhr, um mit der Videokamera einen temporeichen Film zusammenzustellen. Sollte diese Zeilen ein begeisterter Vespisti lesen und die Vespafreunde Straubing vielleicht sogar unterstützen wollen, dann könnte er uns eine Helmkamera sponsern....
Alles in allem war
die Ausfahrt ein sehr gelungener Saisonstart in die
Rollersaison 2010, der nur von einer seit Donnerstag
abgerissenen, also nicht mehr vorhandenen Brücke in Pfelling, sowie
einer seit
| Videoimpressionen des Anrollerns 2010 entlang und auf der Donau: | |
| Anrollern Teil 1 | Anrollern Teil 2 |
Drum
dranbleiben, der nächste Stammtisch ist dieses mal bereits am 23. April
im
Nebenzimmer der Gaststätte unterm Rain, oder besser bekannt als GUR, um
noch
ausstehende, organisatorische Erledigungen für die am 01. und 02. Mai
stattfindende Bayerwaldausfahrt zu besprechen.
Bis dahin
wünsch ich euch noch eine angenehme, stressfreie Zeit sowie unfallfreie
Fahrt.
Jürgen Weber
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27.02.2010
- Customshow Ried im Innkreis
Am
27.02.2010 war es endlich wieder soweit, nach zweijähriger Pause fand
die im
Wechsel mit München angekündigte Customshow, wieder in Ried im Innkreis
statt.
Acht Mitglieder der Vespafreunde aus Straubing machten sich bei
strahlendem
Sonnenschein auf den Weg nach Oberösterreich, um die zum zwölften Mal
stattfindende Veranstaltung zu besuchen. Die Location im Messegelände
wurde - wie
bereits in 2008 - wieder perfekt gewählt. Federführend bei der
Organisation war
neben dem Vespaclub Altheim wie immer das Dreigespann der Teams von
Pfeil
Design, Stoffi´s Garage und dem Lambretta Club Austria, die jeweils
auch mit
einem Stand in der Messehalle vertreten waren.
Pünktlich um 12.00 Uhr öffneten die Türen der Messehalle und gaben den Weg für die Ausstellung sowie den Teilemarkt frei. Beeindruckend war die Mischung von restaurierten und original erhaltenen Blechrollern, Beiwagengespannen, Rennfahrzeugen und Customprojekten mit teils höchst technischen eingebauten Highlights. Ein besonderes Augenmerk galt den „Exotenrollern“ aus deutscher und österreichischer Produktion. Zu den Highlights zählten in dieser Kategorie die äußerst seltenen Lohner Roller, aber auch Colibrie, Triumph, Piatti, Rumi, Heinkel sowie ein Goggo Beiwagen Gespann (Bildergalerie!).
Die
Qualität der gezeigten Custom Racer, basierend auf Vespa und Lambretta,
bewegte
sich bis auf wenige Ausnahmen auf höchstem Niveau. Mit Sicherheit einer
der
aufwändigsten Customroller wurde von Michael Gelsinger aus Steyr
ausgestellt.
Eine Vespa Sprint Veloce wurde in aufwändigen 1000 Arbeitsstunden zu
einem
wunderschönen Exemplar customized. Diesem „Depeche Mode“ Roller wurde
in der
letzten Ausgabe des rollerJOURNAL´s ein Feature gewidmet.
Ein
weiteres Augenmerk galt dem ebenfalls in der Szene bekannten „Hot
Choclate“
Racer, der bereits bekannten, formvollendeten und auf höchstem Niveau
restaurierten "Jochen Rindt Smallframe" einer VNA, umgebaut als
„Lowrider“, einer
Struzzo mit vergoldeten Felgen, Zierleisten und Lampen, der LML mit
LED-Technik
und Laptop an Bord von Ron´s Sqooter Shop, sowie einer
lachgasbetriebenen PX.
Wunderschöne,
original erhaltene Vesparoller der Mitglieder des Vespaclubs Altheim
wurden
gleich am Eingang mit schönen, passenden Accessoires in Szene gesetzt.
Im
Basement boten neben professionellen Shops wie SIP, die eine
wunderschöne im
modernen Stil aufwändigst gebaute „Sei Giorni“ mit LED Technik, GTS
Fahrwerktechnik und modifiziertem LML-Motor vorstellten, unter anderem
auch zahlreiche private Teilehändler ihre Ersatzteile an. Auch Jockey´s
Boxenstop
aus dem niederbayerischen Falkenberg hatte eine nach Kundenwunsch
originalgetreu, aufgebaute Lambretta 225 S-Type unter seinen
herausragenden
restaurierten Lambrettas stehen. Für die gute Stimmung wurde von einer
engagierten Blaskapelle gesorgt.
Ein
weiteres Highlight, das wirklich nicht alle Tage zu
bestaunen ist, war die Akrobatikshow der Vespa Oldtimer Freunde aus
München. Das
Akrobatik Team wurde anlässlich des ersten Welt Vespa Treffen 1996 von
Robin
Davy wieder ins Leben gerufen. Seither treten die Vespa Akrobaten
international
zu Oldtimertreffen und anderen Festlichkeiten auf. Die Show beinhaltete
alle
klassischen Formationen und Kombinationen, die anhand von alten Fotos
und
Filmen permanent ausgebaut und verändert werden. Die Roller der
Akrobaten Truppe sind
alle „Lampe Unten“ Baujahr 1950 -1954 im original Zustand.
Fazit:
Man kann von einer wirklich vollends gelungenen, perfekt
organisierten
Veranstaltung sprechen. Der Besucher bekam für seine 10 € Eintrittsgeld
wirklich viel Schönes und Ungewöhnliches zu sehen. Hoffentlich
sieht man sich 2011 in München wieder.
Am 07.
Februar, eine Woche vor dem Faschingssonntag,
luden die befreundeten Blechrollerfreunde des Skanking Piston Scooter
Club aus
Bogen zum 47. Bogener Faschingszug ein. Der Stadt
Bogen und dem Bogener Narrentisch ist es nach
2002 zum zweiten Mal gelungen den Ostbayerischen Faschingszug nach
Bogen zu
holen. Bei diesem besonderen Großereignis wurden neben zahlreichen
Teilnehmern
aus Bogen und Umgebung zusätzlich 20 Faschingsgesellschaften aus
Niederbayern
und der Oberpfalz mit Ihren Prinzenpaaren, Garden und Prunkwägen
eingeladen.
Sieben
Mitglieder der Vespafreunde folgten voller Freude der Einladung und
fuhren bei
strahlend blauem Himmel und trockener
Straße, allerdings bei eisiger Kälte von -6° Celcius den Weg nach
Bogen. Planmäßig ohne Pannen in Bogen angekommen, erwartete die
Vespafreunde
aus Straubing ein leckeres Weißwurstfrühstück bei Familie Hien.
Rund 20.000 dicht gedrängte Zuschauer unter ihnen auch einige applaudierende Mitglieder der Vespafreunde aus Straubing, denen der Fahrtwind zu kalt war, waren vom Einfallsreichtum und den fantasievoll gestalteten Prunkwagen und Masken begeistert. Der Faschingszug wurde in der Bahnhofstraße, in der Schifferlkurve sowie am Stadtplatz von Ferry Eckl, Michael Bachmeier und Wolfgang Bialkowski in gekonnter Art und Weise kommentiert.
Wir
Zugteilnehmer ließen insgesamt zwei Tonnen
Bonbons, 10.000 Päckchen Chips und über 35.000 Päckchen Gummibären auf
die
Zuschauer regnen. Somit schlängelte sich einer der
farbenprächtigsten
und längsten Züge in der 47-jährigen Faschingszuggeschichte in 1,5
Stunden
durch Bogen.
Das bunte
Treiben hatte noch lange kein Ende, denn es ging noch den ganzen Abend
hoch her
in den Lokalen der Stadt. Die durchgefrorenen Vespafreunde aus
Straubing traten aber lieber die Heimreise an, um sich in
einer warmen Badewanne wieder aufzuwärmen.
Maibrunn: Eine weiße Traumlandschaft entzückt seit Wochen im Landkreis Straubing-Bogen die Wintersportler und zieht sie in Scharen auf die Ski- und Rodelpisten. 15 Mitglieder der Vespafreunde aus Straubing trafen sich am Freitag den 29. Januar in der denkmalgeschützten über 200 Jahren alten Hirschalmhütte des Berghotels in Maibrunn in unmittelbarer Nähe der Waldlichtung am flutlichtbeschienenen Skihang in Grün zur zünftigen Hüttengaudi mit Rodelspaß und hielten dort ihren 1. Stammtisch im neuen Jahr.
Aufgrund der heftigen Schneeschauer und massiver Schneeverwehungen auf den Straßen, kamen die Vespafreunde, die in Fahrgemeinschaften anreisten, etwas verspätet in Maibrunn an. Nach einer kurzen Aufwärmphase in der Berghütte stellte man sich anschließend zum gemeinsamen Gruppenbild auf, bevor es auf die winterlich bezaubernde Piste zum Rodeln ging. Im Gepäck ein mattschwarz lackierter, Leichtbau-„Vespa-Bob“, bestückt mit Skiern anstatt des ursprünglich verbauten PX Motors. Die handelsüblichen Bobs und Rennrodel wurden freundlicherweise vom Berghotel kostenlos zur Verfügung gestellt und mit einem heißen Pistenketten-Fahrzeug angeliefert. Warm eingepackt ging es dann voller Freude auf die mittlerweile total verschneite Rodelpiste. Der eigens für dieses Event gebaute „Vespa-Bob“ stellte sich leider sehr schnell aufgrund der massiven Schneeverwehungen als unfahrbar heraus. Allerdings stellte man mit den Schlitten und Bobs auch keinen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Unten am Berg angekommen, musste dieser natürlich wieder erklommen werden. Da den Rollerfreunden leider kein Lift zur Verfügung stand, durften diese den Weg zur Hirschalmhütte wieder per Fuß zurück antreten. Der Aufstieg wurde genutzt für Schneeballschlachten, Raucherpausen sowie anderem „Blödsinn“ im Schnee für die sich die tolle winterlich verschneite Landschaft hervorragend eignete. Nach einer zweiten Abfahrt mit den Schlitten, bei dem der „Vespa-Bob“ auf halber Strecke aufgrund seines Gewichtes zurückgelassen wurde, stärkten sich die Rollerfreunde nach erneut, anstrengenden Aufstieg mit heißer Leberknödelsuppe, Schnitzel und kühlen Erfrischungsgetränken. Außer den üblichen Benzingesprächen und Fachsimpeln wurden die in nächster Zeit anstehenden gemeinsamen Unternehmungen wie Faschingszug in Bogen, Custom-Show in Ried sowie die Vespa-Alp-Days besprochen. Gegen 23.30 Uhr ging ein wunderschöner, gemütlicher und kameradschaftlicher Hüttenabend dem Ende entgegen. Bevor die Rollerfreunde allerdings die Heimreise in den Gäuboden antreten konnten, mussten die Autos und Kleinbusse, mit denen man angereist kam, erst von den Schneemengen befreit und unter Einsatz aller noch zur Verfügung stehenden Kraft den Parkplatz-Berg hinaufgeschoben werden. Puti und Jürgen machten sich anschließend per Fuß durch den mittlerweile einen halben Meter hoch verschneiten Fußweg am Pistenrand talabwärts auf den Weg, um den „Vespa-Bob“ der bereits tief verschneit am Wegrand stand abzuholen. Erneut wurde der Bob auf seine Tauglichkeit, diesmal direkt auf der Straße ausprobiert.Glücklich
und ohne
Sturz im Tal angekommen, wurde der „Vespa-Bob“ eingeladen, bevor es
dann im
Konvoi mit Schrittgeschwindigkeit nach Straubing zurück ging.
Einen
herzlichen
Dank an dieser Stelle nicht nur an Ralph, der in seiner Freizeit den
„Vespa-Bob“ zusammenbaute, bevor er von Jürgen in mattschwarz lackiert
werden
konnte, sondern auch an alle Teilnehmern des Events für den
Zusammenhalt, sowie
den Fahrern, die uns alle unfallfrei nach Hause brachten.
Jürgen
Weber
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06.01.2010
Flutlichtskifahren der Vespafreunde
Pünktlich
zum
Flutlichtbetrieb angekommen, wurden voller Vorfreude die Snowboards und
Skier
montiert. Bei besten Schneeverhältnissen ging es auf
die fast drei Kilometer langen beleuchtete, gepflegten Pisten
um den Rausch der Geschwindigkeit – den die Rollerfahrer in den
Wintermonaten
sehr vermissen - zu spüren.
Im
Duo ging es mit dem Schlepplift den Berg hinauf. Nach kurzer
Eingewöhnungsphase
mit den Skiern bzw. den Snowboards, hatte jeder der Vespisti den
richtigen Drift wieder raus. Die einzigartige, wunderschön verschneite
Winterlandschaft
wurde von den Vespafreunden aus Straubing bis zum Ende des
Flutlichtbetriebes
in vollen Zügen genossen. Den Abend ließ man bei geselligem
Beisammensein und
einem kühlen Weißbier in der Pröllerstube ausklingen, bevor es gegen
Mitternacht
wieder zurück nach Straubing ging.
Somit
wurde die
Vespafreunde-Saison 2010 nicht mit dem obligatorischen Anrollern
begonnen, sondern mit
einer Skifahrt. Wie ihr seht, sind wir auch in der rollerlosen
Winterzeit aktiv.
Drum dranbleiben und öfter mal auf unserer Homepage unter „TERMINE“
vorbeischauen, damit ihr die
nächste
Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst.
Zum
Ende des Vespajahres trafen sich die Vespafreunde
Straubing zu ihrer ersten Weihnachtsfeier am 12.Dezember 2009 - alle
erstaunlich pünktlich! - in Robert´s Hütte, wo ein knusprig
gebratenes
Spanferkel der Metzgerei Dreier mit Semmelknödel, Sauerkraut und
Kartoffelsalat
auf die 21 Vespafahrer wartete.
Nach dem leckeren Festmahl waren alle ganz heiß aufs Wichteln, denn jeder hatte ein Präsent dabei, das es nach dem Glücksprinzip zu verteilen galt! Die Geschenke hatten natürlich alle mit dem Thema "Vespa" zu tun, so dass Vespa-Tassen, Racing-2-Takt-Öle, Roller-T-Shirt´s, Umhängetaschen und sogar Tuning-Kits mit einer Polini Banane vom naheliegenden EDEKA -Markt ihren Besitzer wechselten.
Auch am Lagerfeuer vor der Hütte fachsimpelten die Vespafahrer bei heißem Glühwein und Punsch, bevor Jürgen Rück- und Ausblicke auf die vergangenen und kommenden Ereignisse hielt. Trotz der jungen Geschichte des Clubs war schon viel geschehen und vertilgt worden. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, was man am vollen Terminkalender der Vespafreunde leicht sehen kann.
Einige
verdiente Vespafreunde wurden von Jürgen mit einem besonderen
Vespaschenk in "Gold" ausgezeichnet.
Jürgen
Weber
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27.11.2009
- 1. Glühweinstammtisch der Vespafreunde Straubing
Pünktlich zum 1. Adventwochenende trafen sich über 30 Blechroller-Liebhaber zum allmonatlichen Stammtisch, der diesmal in Form eines Glühweintreffs in „Predator´s Garage“ abgehalten werden sollte.
Die kuscheligen +8 Grad Celsius verleiteten die Vespafreunde aber dazu, statt in den adventlich vorbereiteten Räumlichkeiten von Harry´s Garage, doch lieber in dessen Hof bei leckeren Bratwurstsemmeln und heißem Glühwein zu feiern.
Heinz, Besitzer vom „Rollerladen“ in Pfaffenberg, der die Homepage der Vespafreunde Straubing sponsert, ließ es sich nicht nehmen auf seiner wunderschön restaurierten GS warm eingepackt anzureisen. Im Gepäck hatte er fast seine komplette Belegschaft. Aber nicht nur die Gäste aus Pfaffenberg kamen mit ihren Gefährten, sondern auch einige andere aus der umliegenden Gegend.
Der Glühwein – von Alex gesponsert und rechtzeitig von „Küchenfee“ Ralph erwärmt – war für sie genau das richtige Getränk, um wieder auf Temperatur zu kommen. Den Titel „Grillmeister“ können wir an Puti erst beim nächsten Mal vergeben, verließ er doch mehrmals seine Wirkensstätte „Grill“, um mit anderen Enthusiasten zum Fachsimpeln in die Werkstatt zu verschwinden. Nun ja, aber auch diese knackig dunkelbraun gerösteten Würstel fanden ihre hungrigen Abnehmer.
Insgesamt wurden sage und schreibe über 60 Bratwurstsemmeln, 8 Liter Kinderpunsch und 18 Liter Glühwein, sowie einige Päckchen Lebkuchen im Laufe des Abends von der Vespafahrern verspeist!
Auch die Merchandising Artikel, wie Aufnäher, Kaffeetassen und Buttons, die seit dieser Woche auch über den Shop auf der Homepage der Vespafreunde geordert werden können, fanden an diesem Abend reißenden Absatz und somit ihre ersten Besitzer.
Hier auch gleich ein Tipp an alle, die noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für ihre(n) Liebste(n) suchen – schnell per Mail oder telefonisch ordern, damit noch bis Weihnachten geliefert werden kann!
Weit nach Mitternacht konnten die letzten Vespa-Enthusiasten das Resüme ziehen, dass sich ein gelungener Abend seinem Ende zuneigte und man sich schon auf das nächste Highlight – die Weihnachtsfeier am 12.12.2009 – freuen kann. Das Spanferkel dazu wartet schon in den Startlöchern und die ersten haben auch bereits das mitzubringende „Wichtel-Geschenk“ eingepackt, das an diesem Abend seinen Besitzer wechseln soll.
Jürgen
Weber
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06. - 08. November 2009 - Besuch der 1° Italian Custom Show in Riva del Garda
Freitag, 06.November 09, so kurz vor 16.00 Uhr treffen die ersten Rollerfahrer im Hotel Campagnola - nur einen Katzensprung von der Messehalle, dort wo die erste Italian Custom Show in den nächsten zwei Tagen stattfindet, im verregneten Riva am Gardasee - ein. Nach und nach steuern weitere Scooteristi aus Italien, Österreich und Deutschland - unter ihnen auch die Händlervertreter von SIP aus Landsberg am Lech und Scooter Center aus Köln - das Hotel an. Gegen 22.00 Uhr wurde dann in der hauseigenen Disco im Keller des Hotels der erste Allnighter mit den besten DJ´s der Scooterscene aus Italien eröffnet. Die Party war ein voller Erfolg und es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Pünktlich zum Beginn der Motorissima um 9.00 Uhr strahlte die warme Sonne vom blauen und wolkenlosen Himmel. Die Ausstellung erstreckte sich über mehrere Hallen, zwei Stockwerke und neben Vespa- und Lambretta-Rollern wurden auch wunderschön restaurierte, sowie im Originalzustand befindliche Exemplare von Fiat 500 und Abarth´s der ortsansässigen Clubs ausgestellt. In den Hallen des unteren Stockwerkes befand sich ein gut sortierter und sehr überschaubarer Teilemarkt. Es wurden meist realistisch-preisliche Neu- und Gebrauchtteile - im Gegensatz zu den ansonsten, teilweisen überteuerten Preisen in Italien - angeboten und mancher konnte mit etwas Verhandlungsgeschick, sogar das ein oder andere Rollerschnäppchen machen.
In einer Extrahalle wurden dann die wunderschönen, restaurierten und customized Vespa- und Lambretta-Roller dem Publikum vorgestellt. Die Organisatoren des Italiani Riuniti und des Orsi Delle Alpi Scooter Clubs Rovereto scheuten weder Kosten noch Mühe, um die Roller im richtigen Ambiente in Szene zu setzen. Händler wie das Rimini Lambretta Center, SIP und das Scooter Center aus Köln, sowie einige andere italienische Anbieter stellten weitere Exponate aus und waren mit Ständen vertreten.
Gegen 19.00 Uhr schlossen sich die Pforten der Ausstellung und es ging zurück ins Hotel zum gemeinsamen Abendessen, bevor der zweite Allnighter, der ebenso wie am Tag zuvor erst gegen halb sieben Morgens endete, die Nachteulen unterhielt.
Am Sonntag Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück traten wir dann mit einigen Schnäppchen im Gepäck zufrieden die Heimreise ins regnerische Straubing an. Ich würde mich freuen, wenn die Custom Show in Riva ein fester Bestandteil der Rollerszene bleibt, denn ich würde sie auf alle Fälle verbunden mit einem Kurzurlaub am Gardasee auch im nächsten Jahr wieder besuchen.
Jürgen
Weber
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Am Samstag, den 10. Oktober 2009 war die Sensation perfekt: Sage und schreibe zweiundzwanzig Blechrollerfreunde trafen sich um 13:00 Uhr am Parkplatz der Staustufe zum ersten gemeinsamen Abrollern der Vespafreunde-Straubing. Auch drei Lambrettafahrer, die wir mit großer Freude aufnahmen, waren mit von der Partie. Zwei weitere Vespisti, die es zum vereinbarten Treffpunkt nicht rechtzeitig schafften, kamen sogar noch nach Wiesenfelden nach. Zum Gruppenfoto aufgestellt, ging es anschließend - bei doch sehr herbstlichem Wetter - warm eingepackt und von Sabine als Servicemobil und Fotografin begleitet, auf die knapp 60 km lange Strecke.
Über gemütliche Nebenstraßen rollerten wir nach Kößnach, Kirchroth, Pondorf, Hofdorf und Wörth an der Donau. Kurz hinter Wörth, nachdem die ersten Hügel überstanden waren, wurde ein kleiner Zwischenstopp gemacht, bei dem wir mit Energy-Drinks und Schokoriegeln aus dem Servicemobil für die nächsten Anhöhen Richtung Wiesenfelden neue Kraft und Energie tankten. Bis zum Halbzeitstopp in Heilbrunn waren es dann nur noch wenige Kilometer bis uns die Wirtsleute Steudl mit überdimensionalen Portionen aus der Backstube und Küche verwöhnen durften. Während wir uns im Gasthaus wärmten, unseren Hunger stillten und heiße Benzingespräche führten, fing es draußen leider in Strömen an zu regnen.
Nach
dem geselligen
Beisammensein traten wir optimal
gestärkt und aufgeheizt gegen 16.45 Uhr bei leicht nachlassendem Regen
die
Rückfahrt nach Straubing über den nebeligen Saulburger Forst an.
In Straubing ohne Probleme sowie Ausfälle angekommen, fuhren wir im Korso durch die Innenstadt, wo wir viele begeisterte Blicke auf uns ziehen konnten.
Voller
Euphorie, das
wir bei unserer zweiten
Ausfahrt bereits vierundzwanzig Blechroller waren, ist für nächstes
Jahr eine
drei Städte Rundfahrt über Regensburg nach Landshut mit den dort
jeweils
ansässigen Vespaclubs geplant. Kontakte zu den Clubs werden demnächst
für
dieses Vorhaben geknüpft.
Also
wie ihr seht,
haben wir für die anstehende
Rollersaison 2010 einiges vor! Ein Highlight werden auch die Vespa Alp
Days in
Zell am See und das Cannonball Race in Österreich sein. Bis dahin wird
allerdings noch etwas Zeit vergehen und wir werden uns auf die bereits
geplanten vespalosen Aktivitäten im Terminkalender freuen. Drum
dranbleiben und
immer wieder auf unserer Homepage unter "TERMINE" vorbeischauen,
damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht
verpasst.
Gerne könnt ihr euch auch per Mail
an mich wenden. Ich nehme euch dann in den Verteiler auf und sende euch
gerne weitere Einladungen zu.
Jürgen
Weber
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