2012
Glasnost Tour - Anrollern
Custom Show Ried 2012
Jahreshauptversammlung
Rollerszene 50er/60er
2011


Weihnachtsfeier 2011
Glühweinstammtisch
Wuidara Tour - Abrollern Clubpartnerschaft Feltre
1. Scootervista 2011
Scooterbarbecue 2011
Sommerfest VC Regensburg
Vespa-Veteranen Mauern
Bruder SR Classic
Vespa Alp Days 2011
2-Tages Adventure Tour
Largeframetour ins Isartal
Anrollern 2011
Auto 2011
Customshow Salzburg
Jahreshauptversammlung Vespamuseum Mauern Hüttengaudi
2010
Weihnachtsfeier Glühweinstammtisch

Abrollern 2010 Largeframetour 20 Jahre VC Regensburg Volksfeststammtisch
1-jähriges Jubiläum VFS Vespa World Days 2010 Cento Fari Bassi Vespa ALP DAYS 2010
Whitsun-Run 2-Tagesfahrt nach Gneißen zum Tag der Vespa Motorradgottesdienst Anrollern 
Customshow Ried Faschingszug Bogen Hüttengaudi Flutlichtskifahrt
2009
Weihnachtsfeier Glühweinstammtisch Customshow Riva Abrollern
Landauausfahrt



21. April 2012 Glasnost-Tour – Anrollern 2012 mit den Vespafreunden Straubing

Überall in Deutschland fand in den letzten Tagen das traditionelle „Anrollern“ der Motorrollerszene statt. Auch die Vespafreunde Straubing luden im Vorfeld ihre Freunde und Gäste aus Nah und Fern zum alljährlichen Anrollern, das dieses Jahr unter dem Motto „GLASnost Tour“ stand.

Wie kam es nun zu diesem Motto? Glasnost ist das russische Wort für Offenheit. Auch die Vespafreunde sind offen für Neues und Anderes. In diesem Zusammenhang beinhaltet GLASnost eine Doppeldeutigkeit. Offenheit für andere Rollermarken - besitzen doch einige Mitglieder der Vespafreunde Straubing neben den obligatorischen Vespas noch weitere Marken wie NSU, Agrati Garelli Capri, Dürkopp, Lambretta und eben auch GLAS – dessen Museum in Dingolfing auf der Tour besucht werden sollte. Zudem zeichnet die Vespafahrer aus Straubing natürlich auch der Hang zur NOSTalgie aus – sind doch hauptsächlich ältere Rollermodelle aus dem letzten Jahrhundert in ihrem Besitz. Damit erklärt sich nun auch der zweite Wortteil von GLASnost.

Neugierig auf das Kommende und voller Rollerlust trafen sich somit am Samstag, den 21. April 2012 über fünfzig Gleichgesinnte aus Peißenberg, Rosenheim, München, Landshut, Bad Abbach, Regensburg, Dingolfing, Landau und Braunau am Theater am Hagen in Straubing um in die Vespasaison 2012 zu starten. Auch Franz Schmalzl, Organisator der legendären Vespa Alp Days sowie der Giro Vespistico Delle Alpi, einer 1200 Kilometer Langstreckenrallye durch vier Länder folgte mit seiner Frau Ati der Einladung und rollerten mit einer wunderschön restaurierten Lampe unten sowie mit einem Goggo Roller aus Zell am See an.

Nach einem Gruppenfoto vorm Straubinger Stadttheater brummte der „Vespa-Schwarm“ aller Baujahre Auspuff an Auspuff bei strahlend blauem, leicht wolkenbedeckten Himmel durch die frühlingshafte Feldflur auf die Nostalgiefahrt Richtung Glas-Museum nach Dingolfing. Auf gemütlichen, wenig befahrenen Nebenstraßen ging es über Alburg, Oberpiebing, Trieching, Gosselding nach Pilsting, wo die Vespafreunde bereits mit GLASklaren Erfrischungsgetränken und einer leckeren Brotzeit mottogerecht im „Glas“sichtsackerl abgepackt und mit dem mittlerweile obligatorischem „Tour Aufkleber“ versehen vorm Rathausplatz erwartet wurden. Hier hatten die Vespistis erstmals die Gelegenheit zum Fachsimpeln, sich Neues zu erzählen und die Schmuckstücke, die von einigen Clubmitgliedern im Winter liebevoll restauriert wurden, untereinander zu bewundern.

Nach einem Aufenthalt von knapp einer Stunde tuckerte der Rollerkonvoi, der laufend für freudestrahlende Gesichter und winkenden Leuten abseits der Hauptstraßen sorgte, über Moosthenning, Töding, Rosenau und Fricklkofen nach Dingolfing ans Glas-Museum. Das Museum, das in der Oberen Stadt beheimatet ist, befindet sich in einem von drei historisch bedeutsamen Baukomplexen, die alle zwischen 1410 und 1477 errichtet wurden. Die dazugehörige Herzogsburg ist eines der schönsten und besterhaltensten Profangebäuden der Spätgotik in Niederbayern. Alle drei Gebäude gehören zum Museum und vermitteln die spannende Stadt- und Industriegeschichte Dingolfings von den Anfängen bis zur unmittelbaren Gegenwart. Im ehemaligen Getreidekasten wird dem Besucher auf rund 1000 Quadratmeter die Entwicklung der Stadt Dingolfing und die Geschichte der Firma GLAS anhand von vielen ausgestellten Oldtimern und Exponaten dokumentiert.

 

Das im Museum integrierte Restaurant-Cafe Tingula lud mit seinem schönen Ambiente nach dem Museumsbesuch zum Plausch und ein wenig zum Verweilen ein. Als wir die kleine nachmittägliche Lust auf Kaffee und Süßes gestillt hatten, verabschiedeten wir uns von Dingolfing und die Fahrt ging im frischer werdenden Fahrtwind über wunderschöne, wenig befahrenen Nebenstraßen mit herrlichem Blick auf den Gäuboden sowie den Bayerischen Wald über Moosethenning, Forst, Haidersberg, Metting, Pönning und Rinkam zurück nach Straubing zum Hagen.

     

Im italienischen Restaurant Arca Verde, direkt am Tierpark wurden wir mit knusprigen, hausgemachten Pizzen, Pasta und anderen Köstlichkeiten der Küche verwöhnt und ließen den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Ein wunderschöner Tag neigte sich dem Ende, bei dem sich wieder nette Menschen kennengelernt und ihr Hobby miteinander geteilt hatten. Insgesamt war es nach einstimmiger  Meinung aller Beteiligten eine schöne Strecke, die Lust auf mehr machte und die blühende Landschaft sowie strahlender Sonnenschein bildeten dabei die besten Voraussetzungen für diese gelungene Frühlingsfahrt.


Einen Dank all denen, die an den Planungen sowie den Vorbereitungen der „GLASnost Tour“ beteiligt waren, Franz Schmalzl für die Button, Sabine für´s Fotografieren und die lecker schmeckende Verpflegung, Jürgen Meier fürs Filmen, unserem Servicemechaniker Ralph, der in kürzester Zeit die beiden Ausfälle repariert hatte, sowie unseren beiden Roadmastern Andi und Robert, die erneut sehr souverän und zuverlässig für unsere Sicherheit im Straßenverkehr sorgten, aber auch all denen, die wieder mit dabei waren und diesen ereignisreichen, wunderschönen Tag erst möglich gemacht haben.

Ich freu mich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer Stammtische, oder unserer am 01. Mai stattfindenden Largeframetour die Jürgen Meier für uns geplant hat.

Jürgen Weber
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25.Februar 2012 Pflichttermin Custom Show Ried im Innkreis

Am 25.02.2012 war es endlich wieder soweit, nach zweijähriger Pause fand  im oberösterreichischen Innviertel die dreizehnte Customshow statt - in Stelldichein der schönsten Blech- und Schaltroller aus dem deutschsprachigen Raum. Die Location im Messegelände wurde - wie bereits in 2010 - erneut perfekt gewählt. Federführend bei der Organisation war neben dem Vespaclub Altheim wie immer das Dreigespann der Teams von Pfeil Design, Stoffi´s Garage und dem Lambretta Club Austria.

         

Insgesamt vierzehn Mitglieder der Vespafreunde aus Straubing machten sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Oberösterreich, um die zum dreizehnten Mal stattfindende Veranstaltung zu besuchen. Pünktlich um 12.00 Uhr öffneten die Türen der Messehalle und gaben den Weg für die Ausstellung sowie den Teilemarkt frei. Auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmeter wurden Vespas und Lambrettas von damals bis heute ausgestellt. Der Airbrush Küstler Marcus Pfeil präsentierte gleich am Eingang einige Vespa und Lambretta Airbrushklassiker der letzten 20 Jahre. Beeindruckend war auch wie bereits in den letzten Jahren die Mischung von restaurierten und original erhaltenen seltenen Blechrollern, Beiwagengespannen, Rennfahrzeugen und vielen sehenswerten Customprojekten.

  

Die Qualität der gezeigten Custom Racer, basierend auf Vespa und Lambretta, bewegte sich auf höchstem Niveau. Extrem aufwändige Umbauten wie Chopper, Racer oder anderweitig individualisierte ausgestellte Fahrzeuge kann man ansonsten nur auf wenigen internationalen Ausstellungen in Augenschein nehmen. Auch einige Lambrettas im ausgeprägten Mod-Style, sowie die „yellow submarines“ von Undi´s Racing Team konnten von den Besuchern in der stets vollen Ausstellungshalle bewundert werden. Ein besonderes Augenmerk galt den „Exotenrollern“ aus europäischer Produktion.
Zu den Highlights zählten in dieser Kategorie seltene Roller der Marke Ami, Colibrie, Piatti, KTM, Peugeot und aus heimischer Produktion ein mit viel Herzblut restauriertes Lohner Beiwagen Gespann.

   

Im Basement boten neben den professionellen Shops wie Rollerladen, Scootercenter Köln und IL Ricambio auch private Anbieter ihre Waren an, bei denen Sammler und Jäger von seltenen Ersatzteilen, Plaketten und Prospekten fündig wurden. Die Truppe von SIP aus dem bayerischen Landsberg am Lech, war mit ihrer wunderschönen im modernen Stil aufwändigst gebauten „Sei Giorni“ mit LED Technik, GTS Fahrwerktechnik und modifiziertem Motor neben einer toprestaurierten Vespa GS3 aus deutscher Produktion präsent. Auch Jockey´s Boxenstop aus dem niederbayerischen Falkenberg hatte eine nach Kundenwunsch originalgetreu, aufgebaute   Innocenti Lambretta Lui 75  im Design des Ausstellungsmodells der Motorshow in Tokyo 1968 präsentiert.

  

Ron vom Sqooter Center und Organisator der letztjährigen Custom Show in Salzburg, stellte eine Vespa Rallye 180 und seine „Leonardo Pedalo“ aus. Die mit viel Aufwand restaurierten Fahrzeuge waren von Wolfgang Reichel mit einer atemberaubenden Airbrush-Lackierung im Totenkopfdesign bei der Rallye und im Leonardo da Vinci Style bei der V50 Pedalo gekonnt veredelt worden und stellten für viele Zuschauer einen Anziehungsmagneten dar, wie auch bereits am Harley Davidson Treffen am Faaker See. Wunderschöne, original erhaltene Rohrlenkermodelle sowie Typen der Grand Sport Reihe wurden neben einer sehr aufwändig und bis ins allerletzte Detail restaurierten Vespa Calessino gleich gegenüber dem Eingang mit schönen, passenden Accessoires in Szene gesetzt. Wer wollte konnte sich am Stand von Undis Racing Team ein Video mit atemberaubenden Überholmanövern der Euro Scooter Challenge ansehen.

     

Die Besucherzahl erhöhte sich am frühen Nachmittag deutlich, so dass es im gesamten Bereich der Ausstellungshalle von Blechrollerbegeisterten nur so wimmelte. In gemütlicher Runde wurden Neuigkeiten und Wissenswertes ausgetauscht und gemeinsam anstehende Unternehmungen geplant. Gegen 17 Uhr erfolgt die Prämierung der ausgestellten Fahrzeuge und die von den Besuchern mit starkem Beifall begleitet wurde, bevor es dann zum gemeinsamen Feiern auf den legendären Nighter ging.
The winners of 2012 are:
Best Oldie 1946-1955: Helmut Paar
Best Oldie 1956-1965: Florian Stützbauer
Best Oldie 1966-1978: Michi Motovespa
Best Other Brand: Ami 98
Best Ratbike: Vespa 50SS Armo + Heinrich
Best 3-Wheeler: Andreas Krenn
Best Mod: Alex Graeml
Best Cutdown: Vespa GS150
Best Conversion: Felix Richter
Best Paint: Ron Leonardo da Vinci
Best Racer: Christian Lohey
Best Smallframe: Scooter Center
Best Custom: Cypress Hill
Best Club Display: Elite S.C.
Best Lambretta: TV 175
Best Vespa: SIP Scootershop "GLORIOUS BASTERD"
Best of All: Robin Davy Calessino

Fazit: Man kann von einer wirklich vollends gelungenen, perfekt organisierten Veranstaltung sprechen. Die Altheimer verstehen es einfach, eine Customshow zu organisieren und Freunde klassischer Blechroller zu begeistern. Der Besucher bekam für seine 10 € Eintrittsgeld incl. eines Patches wirklich viel Schönes, Sehenswertes und Ungewöhnliches zu sehen. Hoffentlich sieht man sich 2014 in Ried wieder.



Jürgen Weber
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10. Februar 2012: Vespafreunde Straubing bestätigen Vorstandsriege

Obwohl die Freiluftsaison erst am 21. April 2012 mit dem Anrollern beginnt, sind schon jetzt jede Menge Aktivitäten bei den Vespafreunden Straubing zu verzeichnen. So fand vergangenen Freitag beispielsweise die Jahreshauptversammlung statt, bei der Neuwahlen anstanden.

Im Nebenzimmer der historischen „Gaststätte Unterm Rain“ blickte Vorsitzender Jürgen Weber zu Beginn der Vollversammlung auf eine ereignisreiche Saison 2011 zurück. Während der ein oder andere bei den Vespa World Days in Gjøvik/Norwegen mit dabei war, rollerten 35 andere bei der Zwei-Tages- Adventure Tour durch den Bayerischen Wald. Auch einige internationale Treffen in Österreich, Italien und Deutschland und ein Museumsbesuch bei einem Sammler standen am Terminplan. „Den Höhepunkt des Vereinsjahres stellte eindeutig die erstmalig sehr erfolgreich stattfindende Scootervista in der Tafernwirtschaft im Herzen der Gäubodenstadt dar“, bilanzierte der Vorsitzende. Über 200 Liebhaber aus Frankfurt, Darmstadt, München, Augsburg, Pfarrkirchen, Regensburg und Österreich rollerten mit ihren schaltgetriebenen Blechroller an, um ihre Schmuckstücke den mehr als 500 Besuchern zu zeigen.

Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte war die Wiederwahl oder Neubesetzung der Vorstandschaft. Einhellig in ihren Ämtern bestätigt wurden wie erwartet das bestens eingespielte und erfolgreiche Vorstandstandem Jürgen Weber als 1. Vorsitzender und Jürgen Meier als 2. Vorsitzender, sowie 1. Kassier Alexander Carnuth, der einen mehr als positiven Kassenbericht vorlegen konnte. Neu gewählt wurden Andreas Zanner als 2. Kassier sowie Schriftführer Markus Anzinger. Die bisherigen Amtsinhaber waren aus Zeitgründen von ihren Diensten zurückgetreten.


1. Kassier Carnuth, 1. Vorsitzender Weber, Schriftführer Anzinger, 2. Kassier Zanner, 2. Vorsitzender Meier

In der Vorschau auf die kommende Vespasaison stellte man schnell fest, dass sie der letzten in nichts nachstehen würde. Gemeinsame Fahrten nach Zell am See zu den Vespa Alp Days und in die Millionenmetropole London, zu den Vespa World Days, sowie eine Vielzahl kleinerer Touren im niederbayerischen Raum sind, neben Museumsbesuchen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten schon fix eingeplant. Da verwundert es nicht, dass seit der Gründung des Vereins die feste Mitgliederzahl der Vespafreunde auf fast vierzig Blechrollerliebhaber gestiegen ist und man sich durch das Ausrichten und Besuchen von mehreren Vespatreffen in der Szene einen Namen gemacht hat, sowie in der überregionalen Fachpresse häufig vertreten ist.

Mit viel Engagement werden die Vespafreunde am 01. und 02. September 2012 ihre zweite Auflage der Scootervista in der Tafernwirtschaft in Straubing veranstalten.  Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung sind bereits in vollem Gange und die Besucher dürfen sich nicht nur auf eine Vespa Ausstellung, sondern auch auf den vereinseigenen Vespa-Art-Shop und auf eine Sonderausstellung erlesener Liebhaberstücke der 50er und 60er Jahre freuen.

Wer sich für den Club interessiert und im Besitz eines Blech- und Schaltrollers ist, der ist beim Anrollern mit Vespapicknick am 21. April 2012 oder einem der vielen anderen Termine herzlich willkommen. Nähere Informationen auf der Homepage www.vespafreunde-straubing.de

rgen Weber
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27.01.12 Stammtisch mit Vortrag zur deutschen Rollerszene der 50er/60er

Der 1. Stammtisch in der vespalosen Winterzeit der Vespafreunde Straubing fand dieses mal im Clubhaus des Motorsport Clubs am Wundermühlweg in Straubing statt. Ralph Edelmann, Abteilungsleiter für historische Fahrzeuge des hiesigen Motorsportclubs und selbst seit Jahrzehnten ein begeisterter Blech- und Schaltrollerfahrer referierte durch den Abend. Mehr als 35 begeisterte Blech- und Schaltrollerbegeisterte aus Straubing, Regensburg, Pfaffenberg, Landshut, Landau und Pfeffenhausen trafen sich zu einem gemütlichen, sowie sehr informativen und kurzweiligen Abend. Zwei von ihnen rollerten bei eisiger Kälte und Schneefall mit ihren Schmuckstücken sogar auf Achse an.

Ralph, der den Vortrag mit viel Herzblut vorbereitet hatte, stellte unter anderem eine mit Liebe zum Detail restaurierte und eine im Originalzustand befindliche Lambretta, die seit der Erstauslieferung im Jahr 1950 im Familienbesitz ist, aus. Anhand von ausreichend Fotomaterial und vielen Memorabilien erläutert er den Beginn des Rollerbooms  während der deutschen Wirtschaftswunderzeit, als die ersten Clubs entstanden. Der Motorroller war in den 50er Jahren Kult und gehörte zum Lebensgefühl der damaligen Jugend. In seiner Heimatstadt grassierte zu diesem Zeitpunkt ebenfalls das Lambrettafieber. Die Lizenz für die Vespa hatte sich bereits die Firma Hoffmann aus Lintdorf für Deutschland an Land gezogen. Aber bei „Innocenti“ im Mailänder Stadtteil Lambrata wurde man fündig. Dort wurde ein kleiner flotter Roller mit einem 125 ccm Triebwerk gefertigt. Bereits 1945 wurde der Ingenieur Luigi Torre mit der Entwicklung eines Motorrollers beauftragt. Auch ein Name für den Flitzer war schnell gefunden, in Anlehnung an den Fluss Lambro, der durch das Werksgelände floss, taufte man den Roller „Lambretta“. Das Ergebnis war ein preisgünstiger Motorroller mit Stahlrohrrahmen. Der Erfolg der Lambretta stellte sich bald ein und schon früh vergab Innocenti weltweit Lizenzen. Um der Konkurrenz Vespa ein Schnäppchen zu schlagen wurden kurzerhand 800 Exemplare nach Deutschland importiert.

   

Mit Beginn der Zweiradsaison im Jahre 1950 startete NSU einen regelrechten Werbefeldzug und pries mit geschützter Wortkreation die Lambretta als „Autoroller“ an. „Bügelfalten und Nylonstrümpfe werden bei NSU-Lambretta-Autoroller groß geschrieben. Die formvollendete Karosserie bietet einzigartigen Schmutzschutz, - keine Schutzkleidung ist mehr erforderlich, um Anzug und Kleid sauber zu halten. Auf dem NSU-Autoroller fährt man im besten Anzug zu einer Besprechung und im schönsten Kleid in die Stadt.“ Mit diesen Werbeslogan warb NSU in den Fünfzigern. Er muss es wissen, denn sein Vater Rudolph war damals lizensierter NSU-Händler in Kassel. An der Goethestraße, wo sein Bruder heute noch einen Fahrradladen betreibt. „Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich schon als kleiner Junge immer mal mitfahren durfte“, sagt er. Bei seinen Tanten Kati und Lieselotte sei leider so gut wie nie ein Platz frei gewesen. Den hatten seine Cousinen in Beschlag. Sie rollerten mit ihrer Lambretta in den Urlaub nach Österreich, Italien, Frankreich und einige andere europäische Nachbarländer.

   

Jedes zweite Wochenende machten die Lambrettisten Ausflüge in die nähere Umgebung. Sie zelteten auf dem Meißner, übernachteten in Jugendherbergen, trafen sich in Kaffeegärten, veranstalteten Bildersuch- oder Nachtorientierungsfahrten. Auch gemeinsame Abendausfahrten mit Spaziergang, Verkehrsunterricht in der Polizeikaserne, Theaterbesuche oder zum Fernsehen ins Rathaus standen auf dem Clubabendprogramm im Jahr 1956. Im April gab es das auch heute noch obligatorische Anrollern und am 30. April ging es zum „Tanz in den Mai“. Die Gestaltung der Clubabende lag in den Händen des damaligen Vorstandes Alfred Leipold. Der Schornsteinfegermeister hatte natürlich seine schwarze Montur an und trug den obligatorischen Zylinder. Auf die Kleidung wurde damals ebenso geachtet wie auf sauber glänzende Lambrettas. 54 Mitglieder hatte der Verein Mitte der 50er Jahre. Als die jungen Leute von damals in die Jahre kamen, eine Familie gründeten und den Roller gegen einen VW Käfer, einen NSU Prinz oder eine Isetta eintauschten, bröckelten die Mitgliederzahlen.

   

Nach dem Vortrag hatten die Teilnehmer noch die Gelegenheit zu einem offenen Gedankenaustausch, bewunderten die ausgestellten Fahrzeuge, Memorabilien und Bücher, die Ralph Edelmann in einer Kleinstauflage geschrieben hat.  Der interessante Vortrag bot reichlich Diskussionsstoff und so ließ man den Abend bei geselligem Beisammensein, interessanten Benzingesprächen und gemeinsamen Planungen kurz vor Mitternacht ausklingen.

Somit wurde die Vespafreunde-Saison 2012 nicht mit dem obligatorischen Anrollern oder der Hüttengaudi begonnen, sondern mit einem Vortrag der Rollerszene vor mehr als 60 Jahren. Wie ihr seht, sind wir auch in der rollerlosen Winterzeit aktiv. Drum dranbleiben und öfter mal auf unserer Homepage unter „TERMINE“ vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst.

Jürgen Weber
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17.12.2011 Weihnachtsfeier der Vespafreunde

Ein bewegtes Vespajahr mit vielen gemeinsamen Treffen und Ausfahrten neigte sich dem Ende und so ließ es sich der Nikolaus auch heuer nicht nehmen - dieses Mal in Begleitung seines „Vespengels“ - die Mitglieder der Vespafreunde Straubing und deren Freunde aus Nah und Fern zusammenzutrommeln. Als Veranstaltungsort wurde das liebevoll und weihnachtlich geschmückte Stammlokal in der Gartenkolonie Fraunbrünnl in Straubing gewählt.

Endlich war die lang ersehnte Weihnachtsfeier 2011 gekommen und  die Mitglieder der Vespafreunde Straubing versammelten sich, um dieses Jahr ausklingen zu lassen und zusammen zu reflektieren. 47 (!!!) Vespafreunde aus dem südbayerischen Raum folgten der Einladung! Sie kamen aus München, Regensburg, Bad Abbach, Rottenburg, Pfeffenhausen, Landshut, aber auch Freunde vom Vespa Club Toblach in Südtirol und vom Partnerclub Vespa Club Dolomiti Feltre aus Italien waren gekommen, um mit uns in geselliger Runde zu feiern. Zur Einstimmung und als Aperitif für einen weihnachtlichen Abend, wurde im Freien auf der Terrasse des Lokals den Vespisti Glühwein gereicht, bevor es in die stimmungsvoll dekorierte Gaststube zum Feiern ging.

 

Hausgemachtes Griebenschmalz und Brot als Gaumenkitzler sollten die Vorfreude auf das leckere Festmahl wecken. Bevor es allerdings soweit war, begrüßte Jürgen Weber, Vorstand der Vespafreunde, die Gäste mit einem Grußwort und  einem kurzen Jahresrückblick. Anschließend wurde wie bereits vor zwei Jahren ein knusprig gebratenes, resches Spanferkel der Metzgerei Dreier mit riesigen Semmelknödeln, Sauerkraut und Kartoffelsalat serviert.

   

Nach dem leckeren Festmahl waren alle ganz heiß darauf, dass der Nikolaus kommt – der ließ allerdings ausrichten, das er nur vorbeischaut, wenn alle Vespafreunde vorher ein Lied singen. Eigens für diesen Anlass wurde das uns allen bekannte Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee“ von Sabine kurzer Hand auf „Leise die Vespa jetzt ruht“ umgeschrieben und ohne zu zögern von den Vespafreunden mit viel Hingabe gesungen. Dann war es endlich soweit: Der Nikolaus kam vom Walde draußen her – und er meinte, es weihnachtet sehr. Begleitet wurde er heuer allerdings nicht von seinem Lieblingsengel Sabine, sondern vom Vespengel Jürgen, der ihm half die Geschenke an die braven Mitglieder zu verteilen. Aber bevor es soweit war, las der Nikolaus aus seinem schlauen Buch, was ihm seine Engel dort niedergeschrieben hatten. Er hatte Gutes und kritikwürdige Taten zu berichten, und natürlich auch einiges zum Lachen. Die Vespisti lauschten gespannt den Worten des heiligen Nikolaus, der heuer eigens Sackerl mit Aufdruck hat anfertigen lassen, damit er die Nüsse, Mandarinen und Schokolade mit Unterstützung seinen „Vespengels“ anschließend überreichen konnte. Nachdem sein Gehilfe die Sackerl verteilt hatte, verabschiedete er sich von den Vespafreunden und gab ihnen den Segen für eine unfall- und pannenfreie Fahrt 2012 mit auf dem Weg.

 

Anschließend servierten die Damen ein selbstgemachtes, köstlich schmeckendes Nachspeisenbuffet.

Gegen 22 Uhr war es dann soweit und es ging an das heiß ersehnte Wichteln. Jeder hatte ein Vespaschenk dabei, das es nach dem Glücksprinzip mit einem Los zu verteilen galt!

Marvin, der „Oberwichtl“ und zweitjüngste Spross unter den Vespamitgliedern und aktiver Beifahrer auf Papa´s Vespa, wurde dieses Jahr von Lukas, Maximilian und einer echten kleinen Italienierin dabei unterstützt, die Präsente an die „großen“ Vespafreunde zu verteilen. Die Wichtelgeschenke hatten natürlich fast alle mit dem Thema "Vespa" zu tun, so dass Vespa- und Rollerbücher, Bilder, Mützen, Tassen, Vespa T-Shirt´s, wunderschön gearbeitete Miniaturmodelle, Schlüsselanhänger und vieles mehr seinen Besitzer wechselten.

   

Wie bereits im Grußwort von Jürgen Weber erwähnt, können die Vespafreunde auf ein arbeits- und ereignisreiches Vespajahr zurückblicken und so war es an der Zeit, denjenigen Dank auszusprechen, die das ganz Jahr über zur Stelle waren, wenn ihre Hilfe gefragt war.

Folgende verdiente Vespafreunde wurden von Jürgen mit einer Urkunde ausgezeichnet:

Harald Schreiner und Karl-Heinz Scholze als Dank und Anerkennung für die finanzielle Unterstützung des Vereins,

Norbert Reibenspieß erhielt eine Urkunde für seine Freundschaft und Verbundenheit zum Verein,

Mc Fly, Robert Meier, Stefan Rosenlehner und Thomas Sparrer erhielten eine Urkunde, da sie bei den Ausfahrten stets für maximale Sicherheit im Straßenverkehr sorgten,

 Andreas Zanner, der für Reisen über Deutschland hinaus die Routenplanungen übernahm, Thomas Zeitner, der uns mittlerweile alljährlich mit leckeren Grillspezialitäten  zum Scooterbarbecue in seinen Garten einlädt,

Jürgen Meier, der sich als Kameramann und Cutter stets um die Videos auf Youtube bemüht,

   

Ralph Serediuk, wurde für die besonderen Verdienste und unermüdlichen Einsatz im Verein gewürdigt und

Norbert Reibenspieß wurde eine weitere Urkunde sowie eine in Bronze gegossene, vergoldete Plakette für vorbildliches Verhalten und umsichtige Fahrweise auf 100.000 Fahrkilometer im Straßenverkehr überreicht.

Jeder der Anwesenden nutzte die Gelegenheit an diesem Abend über das vergangene Jahr zu plaudern, Neues für die kommende Saison zu planen und sich auf Weihnachten zu freuen. Der erste Teil der Teilnehmer verabschiedete sich gegen Uhr 23.00, während die restlichen Rollerfreunde noch bis weit nach Mitternacht sitzen blieben und erst spät den Heimweg antraten.

Eine besinnliche Weihnachtsfeier mit Musik und einem bunten Programm wurde den zahlreichen Mitgliedern und Freuden geboten - ein schöner Abschluss eines ereignisreichen Jahres.
Jürgen Weber
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25.11.2011 Traditioneller Glühweinstammtisch der Vespafreunde Straubing
Wie bereits in den vergangenen Jahren luden am ersten Adventswochenende die Vespafreunde Straubing zum gemütlichen Glühweinstammtisch in die Räumlichkeiten der „Predator´s Garage“ in Parkstetten ein. Über fünfzig Liebhaber der Kultmarke aus Nah und Fern folgten der Einladung zum allmonatlich stattfindenden Stammtisch, um unter Gleichgesinnten zu fachsimpeln. Sie kamen aus der näheren Umgebung, Regensburg, Bad Abbach und Landshut. Eine besondere Überraschung war allerdings der Besuch von Vespafreund Holger Bensinger aus Rosenheim sowie Franz Schmalzl aus Zell am See, Organisator der Vespa Alp Days und der im nächsten Jahr erstmalig stattfindenden Langstreckenrallye Giro Vespistico.

   

Die Vorbereitungen für das Glühweinfest liefen bereits seit dem frühen Freitag Vormittag auf Hochtouren, da diese durch Umbaumaßnahmen in der Werkstatt der Predator´s Garage zum Teil unterbrochen werden mussten. Dank der Unterstützung von Ralph, den beiden Jürgen´s sowie Sabine und Alex waren die Vorbereitungen im Innenhof und die Räumlichkeiten pünktlich zum Beginn des Glühweinfestes dekorativ geschmückt und abgeschlossen. Zwei umgebaute Ölfässer, die als Holzöfen dienten, sorgten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt für angenehme Wärme, und so zogen es die Schaltrollerfreunde vor, den heißen Glühwein, sowie die leckeren Bratwurst- und Steaksemmeln, die von Grillmeister Ralph wieder gekonnt zubereitet wurden, im Hof zu verspeisen.

   

Es wurde wie immer viel gelacht, getratscht und Pläne für die im nächsten Jahr in London anstehenden Vespa World Days geschmiedet. In den vergangen Jahren war es so, dass die Terminplanung für die kommende Rollersaison bekannt gegeben wird, allerdings ist diese noch nicht ganz fertig. Es sei aber soviel verraten, dass es wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm für alle Mitglieder sowie Freunde geben wird. Es wird in den kalten Wintermonaten ein in der Nähe liegendes Museum sowie die im März stattfindende Custom Show in Ried besucht. Die mittlerweile legendäre 2-Tages-Fahrt wird nächstes Jahr aufgrund der vom 01.-02. September 2012 zum zweiten Mal stattfinden Scootervista entfallen – diese wird aber dann planmäßig im darauffolgenden Jahr im turnusmäßigen Wechsel mit der Scootervista wieder abgehalten. Am 01. Mai 2012 findet stattdessen der „Tag der Vespa“ bei unserem Freund Loris Bordin in Regenstauf statt, die Vorbereitungen hierfür laufen noch und sind ebenfalls noch nicht völlig abgeschlossen. Auch die Vespa Alp Days, die nächstes Jahr erneut am Pfingstwochenende statt finden werden, stehen auf dem Terminplan der Vespafreunde – hierfür sind bereits wieder einige Anmeldungen bei mir eingegangen. Nicht nur im gemütlichen, fuffitauglichen Tempo werden wir wieder unterwegs sein, auch zwei bis drei Largeframtouren sind wieder geplant. Also wie ihr seht, haben wir für die anstehende Rollersaison 2012 wieder einiges vor! Bis dahin wird allerdings noch etwas Zeit vergehen und wir werden uns auf die bereits geplanten vespalosen Aktivitäten im Terminkalender, der demnächst auf der Homepage online gestellt wird freuen. Solltet ihr noch Ideen oder Anregungen haben, dann schickt einfach ein Mail oder ruft mich an. Also dranbleiben und immer wieder auf unserer Homepage unter "TERMINE" vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst. Gerne könnt ihr euch auch per Mail an mich wenden. Ich nehme euch dann in den Verteiler auf und sende euch gerne weitere Einladungen zu.
Der anfallenden Kosten für diesen gemütlichen Abend wurden von unserem Clubmitglied Harald Schreiner komplett übernommen und der Tiernothilfe Casa Katharina gespendet. Die Tiernothilfe kümmert sich neben strengeren Tierschutzgesetzen im Ausland unter anderem um gequälte Tiere, übernimmt die Aufklärung der Bevölkerung, ihre Tiere kastrieren zu lassen und ihnen nahe zu bringen, dass auch die Tiere Schmerz, Hunger, Leid und Angst empfinden.  Im Laufe des Stammtischabends wurden 80 Bratwurst- und Steaksemmeln sowie 15 Liter Kinderpunsch, 9 Liter Glühwein und eine Vielzahl von Lebkuchen und Dominosteinen verspeist. Nach einer kurzen Ansprache durch Jürgen Weber und dem Spendenaufruf wurden insgesamt 276.- Euro für die Spendenaktion eingenommen. Harald möchte den Betrag gerne noch auf Runde 500 € aufstocken und an die Tiernothilfe weitergeben. Wer Ihn dabei unterstützen möchte, darf sich gerne noch melden!

 
Weit nach Mitternacht konnten die letzten Vespa-Enthusiasten das Resüme ziehen, dass sich ein gelungener Abend seinem Ende zu neigte und man sich schon auf das nächste Highlight – die Weihnachtsfeier am Samstag, den 17.12.2010 – freuen kann. Diese findet heuer in unserem Stammlokal der Gartenkolonie Fraunbrünnl in Straubing statt. Wie auch vergangenes Jahr sollen an diesem Abend die von den Mitgliedern mitgebrachten „Wichtel-Geschenke“ ihre Besitzer wechseln. Eingeladen zur fröhlichen Feier sind alle Vespisti die bereits an unseren Ausfahrten und Stammtischen teilgenommen haben.
Jürgen Weber
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15. Oktober 2011: Wuidara Tour“ - Abrollern 2011

 Die Vespafreunde Straubing luden wie bereits in den vergangenen beiden Jahren am zweiten Oktoberwochenende zum traditionellen Abrollern ein. Das heurige Abrollerns stand unter dem Motto „Wuidara Tour“.  Schon die Einladung versprach, dass die „fuffitaugliche“ Abrollerstrecke 2011 im wahrsten Sinne des Wortes ein Schmankerl werden sollte und so rollerten zum vereinbarten Treffpunkt achtunddreißig Freunde der Kultrollermarke aus Landshut, Mallersdorf, Landau und aus dem Landkreis Regensburg nach Straubing, um mit dabei zu sein. Es wollten noch einige mehrere Vespisti an unserem Abrollern teilnehmen, die sich aber aufgrund einer Erkältung entschuldigen ließen.

Wir rollerten von Straubing aus auf wenig befahrenen kurvigen Nebenstraßen, umgeben von herbstlichen Misch- und Nadelwäldern durch den niederbayerischen Landkreis Richtung Bayerischer Wald. Nach einer Fahrzeit von etwa einer Stunde legten wir im Innenhof der Prämonstratenser Abtei des Klosters Windberg unseren obligatorischen Wegzehrungsstopp mit urtümlichen Jaga-Schmankerln ein. Es gab für jeden „Wuidara“ unter uns das richtige Schmankerl. Für die „Landjäger“ deftige Würste, für die „Großwildjäger“ unter uns was Süßes und der Durst wurde mit einer eiskalten österreichischen Kräuterlimonade aus dem Hause Almdudler - grad richtig für Schürzenjäger - gelöscht.

 

Nachdem wir uns gestärkt hatten, tuckern wir dann im gemütlichen Zweitakt weiter durch die einzigartige Waldlandschaft des Nationalparks Bayerischer Wald über Schwarzach und Bernried nach Buchet zum größten Hirschwildreservat im Bayerischen Wald.

     

Im Wildberghof Buchet, dem mit Gold prämierten Gasthof, wurden wir in familiärer Atmosphäre im für uns reservierten Biergarten empfangen und mit deftigen Wild-Spezialitäten und leckeren Kirta-Backwaren zum frisch gebrühten Kaffee verwöhnt.

 

Am späten Nachmittag ging es nach geselligen Beisammensein und einem Gruppenfotos dann warm eingepackt über Schloss Egg und Metten entlang der Donau durch den Gäuboden zurück Richtung Straubing.

In Parkstetten ohne Probleme sowie Ausfälle angekommen, verabschiedeten sich die Vespafreunde aus Nah und Fern, bevor sie die ihnen noch bevorstehende Heimreise antraten. Voller Begeisterung, Kameradschaftlichkeit und Freundlichkeit der Vespisti untereinander, freut man sich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer nächsten Stammtische.


Also wie ihr seht, haben wir unser Versprechen wie auch bereits im letzten Jahr eingehalten und mit den verschiedenen ortsansässigen Vespaclubs aus Nah und Fern in diesem Jahr mehrere wunderschöne Ausfahrten, aber auch Grillfeste, Stammtische und unsere 1.Scootervista veranstaltet. Einige von Euch haben schon die Frage gestellt, wie soll man das noch toppen! Auch für die anstehende Rollersaison 2012 werden wir wieder einige Highlight´s für Euch parat haben. Die Planungen für die kommende Vespasaison sind weitgehend abgeschlossen, eins sei allerdings verraten, es wird im September die zweite Auflage der Scootervista in der Tafernwirtschaft geben. Bis dahin wird allerdings noch etwas Zeit vergehen und wir werden uns auf die bereits geplanten vespalosen Aktivitäten im Terminkalender freuen. Drum dranbleiben und immer wieder auf unserer Homepage unter "TERMINE" vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst. Gerne könnt ihr euch auch per Mail an mich wenden.
Jürgen Weber
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07. Oktober 2011: Dolomitenfahrt und Partnerschaft mit dem Vespa Club Dolomiti Feltre

Letztes Jahr am zweiten Oktoberwochenende bei der Vespaparade vor der Eisdiele unseres Clubmitgliedes Loris Bordin wurden bereits die Weichen für die Partnerschaft mit dem Vespa Club Dolomiti Feltre gestellt.  Teilnehmern der Largeframetour sowie dem Abrollern ist Loris durch seine zuvorkommende Gastfreundschaft bestens bekannt und so ließ es sich der leidenschaftliche Vespafan nicht nehmen und lud uns in seine Heimatstadt Feltre ein. Feltre ist eine kleine Stadt mit vielen Sehenswerten Häusern aus der Zeit der Renaissance mit knapp 21.000 Einwohnern, liegt auf einem schmalen Bergrücken von 325 Metern an einem Nebenfluss des Piave an den Ausläufern der Dolomiten in der italienischen Provinz Belluno, nahe Venetien.

Feltre     Feltre     Feltre

Am Freitag, den 07. Oktober 2011 war es dann endlich soweit und Heinz vom Rollerladen, der bereits seit Jahren mit Loris befreundet ist und ich, sowie unsere beiden Frauen folgten der Einladung nach Italien. Nach einer knapp fünfstündigen, entspannten Fahrt kamen wir am frühen Abend in Feltre an. Den Abend ließen wir nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die historische Oberstadt, deren Häuser mit vielen sehenswerten Sgraffitoverzierungen verziert sind in einer traditionellen Bar  bei einem Dämmerschoppen ausklingen, bevor wir unsere Unterkunft - eine kleine Pension in Pedavena bezogen.

Nach einem leckeren, reichhaltigen Frühstücksbuffet starteten wir am frühen Vormittag des nächsten Tages bei Sonnenschein und wolkenlosem Himmel allerdings bei zapfigen Temperaturen um die 8 Grad auf unsere Dolomitentour. Von Pedavena aus ging es in nördlicher Richtung entlang eines Flusslaufes auf wenig befahrenen kurvigen Nebenstraßen, umgeben von herbstlichen Wäldern durch die Provinz Belluno nach Croce d´Aune, wo wir uns mit heißem Tee und Cappuccino auf einer Terrasse von den Sonnenstrahlen wärmen ließen. Aufgewärmt rollerten wir im Zweitakt auf schmalen, teilweise sehr anspruchsvollen steilen Straßen vorbei an imposanten Felswänden durch idyllische Ortschaften der reizvollen Landschaft mit tief  eingeschnittenen Tälern. Gegen Mittag erreichten wir den weniger bekannten Straßenpass in den südlichen Dolomiten, den Passa Cereda. Die Passhöhe befindet sich auf 1361 Meter an der Grenze der Provinz Belluno in der Region Venetien auf Trientiner Seite.

   

Nach einer kurzen Pause kehrten wir in einem gemütlichen Gasthaus zur Mittagspause ein, wo wir mit Köstlichkeiten der italienischen Küche verwöhnt wurden. Erneut aufgewärmt und unseren Hunger gestillt, rollerten wir dann  in östlicher Richtung bergab, entlang eines in der Herbstsonne glitzernden Flusslaufes mit vielen kleinen Wasserfällen und unzähligen Tunneln zurück nach Feltre. In Feltre angekommen, wurden wir bereits von den Mitgliedern des Vespa Club Dolomiti Feltre sehnsüchtigst erwartet. Unserem Clubmitglied Loris und mir lag im Vorfeld sehr viel daran, eine intensive Beziehung zu anderen europäischen Vespaclubs zu schließen und diese zu vertiefen. Massimo Vedana, Präsident des Vespa Clubs Dolomiti Feltre überreichte uns im Beisein seiner Mitglieder als Zeichen der Gastfreundschaft unser Geschenk, das ich mit selbigen erwiderte. Nach einem offiziellen Gruppenfoto ging es anschließend in die Bierhalle von Pedavena um die Patenschaft unserer beide Vespaclubs gebührend zu feiern. Wir hatten alle trotz einiger kleiner Verständigungsschwierigkeiten eine Menge Spaß, fachsimpelten und tauschten Neuigkeiten rund um die Vespa aus.


Am nächsten Morgen trafen wir uns um 8.30 Uhr, bei +3 Grad Celsius am Marktplatz von Feltre mit den Mitgliedern unseres Patenclubs um mit ihnen gemeinsam zum  7. Raduno Nazionale Castagne & Vespe nach Pederobba zu rollern. Entlang des Flusses Piave, vorbei an der herbstlich, leuchtenden Blätterpracht fuhren wir mit insgesamt 16 Vespas in das etwa vierzig Kilometer entfernte Pederobba nach Venetien. Dort angelangt trauten wir unseren Augen nicht – soweit man sehen konnte, nur Vespas....  

      

Die Anmeldung sowie die Teilnahmegebühr, die ein Frühstück, ein Mittagessen, Getränke, Erfrischungen sowie Aufnäher und Motoröl beinhaltete, übernahm unser Patenclub. Der Raduno in Pederobba, der vom örtlichen Vespaclub organisiert wird, fand erstmals im Jahr 2005 auf regionaler Ebene statt und findet seitdem immer mehr Liebhaber. Das Treffen wurde anlässlich des Tages der Freundschaft für Liebhaber der Vespa ins Leben gerufen. Gegen 11 Uhr ging es dann bei Sonnenschein und wärmenden 25 Grad mit 1350 Vespas auf eine herausfordernde sechzig kilometerlange Ausfahrt entlang des italienischen Grappa - Massivs. Nach zwei Stunden waren wir unfall- und pannenfrei in Pederobba angekommen und feierten in einem großen Festzelt mit weit über 2000 Gleichgesinnten den Tag der „Leerlaufdrehzahlautomatik Vespette“.

Wir wurden mit Köstlichkeiten der italienischen Küche verwöhnt, bevor die teilnehmenden Vespaclubs aus Nah und Fern ihre Auszeichnungen vom Präsident des Vespaclubs Pederobba überreicht bekamen. Auch wir bekamen für den Club für die weiteste Anreise einen Pokal überreicht. Nach gemütlichen Beisammensein machten wir uns dann mit unseren Clubfreunden aus Feltre auf den Rückweg.

Bevor wir unsere Heimreise nach Straubing antraten, verabschiedeten wir uns untereinander und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer nächsten Events in Deutschland im August 2012.


11. September 2011 - 1. Scootervista der Vespafreunde Straubing

Am Samstag, den 10. September 2011 war es nach langen Vorbereitungsarbeiten endlich soweit und wir konnten bei herrlichem Wetter, mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Tore der Tafernwirtschft zur 1. Scootervista der Vespafreunde Straubing öffnen. Wir stellen Exponate aus verschiedenen Epochen 60-jähriger Vespageschichte im Innenhof der Tafernwirtschaft aus. Besonders bestaunt wurden unsere Schmuckstücke aus der Zeit von 1950 bis 1956. Da gaben sich beispielsweise eine besonders seltene chromblitzende Hoffmann „Königin“ neben einer Hoffmann HA und zwei weiteren Hoffmann Modellen, die anstelle der Schaltgestängeschaltung bereits mit einer Bowdenzugschaltung ausgestattet waren, die Ehre.

Unsere ausgestellten Vespas befanden sich entweder im sehenswerten Originalzustand mit reichlich Patina oder in perfekt restauriertem Zustand. Aber auch weitere „Lampe unten“-Modelle aus italienischer Produktion konnten von den zahlreichen Gästen bewundert werden. Ein Augenschmaus für die Besucher war auch die in 20-monatiger Arbeit restaurierte Acma Ape Trivespa von Andreas Steinbrunner, deren Lackkleid im Schatten der Kastanienbäume glitzerte. Auch Jürgens mittlerweile sehr seltene Vespa 400, die einst bei der Firma Acma in Paris gebaut wurde und von der heute weltweit nur noch wenige hundert Exemplare wissend existieren, wurde mit viel Liebe zum Detail als Scheuenfund von unseren Mitgliedern bereits am Freitagnachmittag in Szene gesetzt. 

   

Neben den vielen tollen Vespas dürfen aber auch die anderen chromblitzenden Blechroller aus der deutschen Wirtschaftswunderzeit nicht verschwiegen werden: Eine wunderschöne Zündapp Bella, eine NSU Prima 5 Stern, eine Dürkopp Diana sowie eine Galletto Moto Guzzi gaben sich ein Stelldichein im kastanienbeschatteten Innenhof.

     

Mehr als 200 Liebhaber aus Augsburg, München, Eichstätt, Peißenberg, Regensburg, Braunau und weiteren Städten aus dem süd- und mittelbayerischen Raum kamen an beiden Tagen angerollert, zusätzlich dazu viele interessierte Zaungäste, die gerne auf eine leckere Brotzeit einkehrten und unsere Gefährte bewunderten.

Als besondere Gäste waren vom Vespa Club Darmstadt Erik Lieberknecht und Matthias Hochberger, der das historische Vespa Register vom Vespa Veteranen Club Deutschland betreut, angereist.

    

Franz Schmalzl, vom Vespa Club Pinzgau und Organisator der legendären Vespa Alp Days, sowie Dirk Kubenke, Vorsitzender vom Vespa Club Lippstadt folgten ebenso der Einladung von Jürgen Weber.

An beiden Tagen wurden die zahlreichen Zuschauer mit frisch gegrillten Steaks, Bratwürsten und lecker schmeckenden Steckerlfischen von Stefan´s Fischschmankerl verwöhnt. Die Kaffeegenießer kamen auch nicht zu kurz: So konnten neben verschiedenen saisongerechten Kuchen noch "Vespareifen“ auch Donuts genannt - als Beilage gewählt werden. Den Teileverkauf übernahmen unsere Homepagesponsoren Karl-Heinz Scholze mit seinem Team vom Rollerladen sowie Harald Schreiner vertreten durch sein Il Ricambio-Team aus Parkstetten.
Auch das rollerJOURNAL aus Österreich war mit einem Stand vertreten und verteile an beiden Tagen kostenlos Zeitschriften.

Am meisten lagen uns neben den ausgestellten Schaltrollern aber die dazugehörigen Benzingespräche am Herzen. So verstand sich die Scootervista eher als gemütliches, freundschaftliches Treffen Gleichgesinnter bei Biergartenatmosphäre im Schatten der Kastanienbäume.

 

Es wurden neue Kontakte geknüpft, alte Bekanntschaften aufgefrischt und die Vespafahrer der 80er Jahre aus der Gäubodenmetropole holten ihre Vespas sogar aus den Garagen und Kellern und ließen es sich nicht nehmen bei der 1. Scootervista der Vespafreunde Straubing mit dabei zu sein.

 


Der zweite Tag der Scootervista wurde nach einem gemeinsamen Frühstück in der bereits warmen Morgensonne nach einer kurzen Begrüßung der Gäste mit einer Ausfahrt eingeläutet. Mit Kind und Kegel tuckerten wir mit weit über 70 Rollerfahrer im gemütlichen Zeitakt auf wenig befahrenen Nebenstraßen durch den Gäuboden entlang der Donau Richtung Bayerischer Wald auf den Bogenberg. Am Gipfel des Bogenbergs angelangt, wurde jeder Teilnehmer mit einem „Zuckerl“ – einem limitierten Scootervista-Aufkleber - überrascht. Nach einer kurzen Pause rollerten wir auf wunderschönen Nebenstraßen und nach einem Corso über den Straubinger Stadtplatz zurück in die Tafernwirtschaft, wo wir mit begeisterten Blicken und applaudierenden Zuschauern empfangen wurden.

 

Unsere 1. Scootervista ein wunderschönes Treffen, eine Ausstellung mit viel Liebe zum Detail sowie seltenen Vespas, gut gelaunten Gästen und jede Menge Zweitaktgeruch in der Luft. Wir bedanken uns recht herzlich bei den zahlreichen Besuchern: schön, dass ihr bei uns vorbeigeschaut habt und unser Fest zu dem gemacht habt, was es war:
Ein gemütliches Treffen unter Rollerfreunden!

Jürgen Weber
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28.08.2011 Vespafreunde Scooterbarbecue bei Tom

Weil grillen und Vespa fahren in der Gruppe noch mehr Spaß macht luden die Vespafreunde Straubing zusammen mit ihrem Mitglied Tom Zeitner zu ihrem traditionellen Scooterbarbecue ein. Die Rollerfreunde trafen sich bei bestem Rollerwetter am Sonntag, den 28. August 2011 um 12 Uhr am Stadttheater am Hagen und tuckerten dann im gemütlichen Zweitakt über Wiesendorf, Sünching nach Pfaffenberg zum ersten Zwischenstopp. Dort trafen sich die Straubinger mit weiteren 10 Vespisti die aus Landau, Obertraubling und Landshut anrollerten, um anschließend über Oberlindhardt, Rottenburg an der Laaber durch die reizvolle Landschaft des Hopfenlandes nach Pfeffenhausen zum Scooterbarbecue zu gelangen.

 

Der Einladung zum Grillfest der Vespafreunde folgten insgesamt 51 Vespisti aus Nah und Fern: Sogar aus München und Linz kamen die Rollerfahrer, um mit den Straubinger Vespafreunden das jährlich stattfindende Scooterbarbecue zum Gründungsjubiläum zu feiern. Für reichlich Gesprächstoff sorgen die letzten gemeinsamen Unternehmungen, Arbeiten an diversen Restaurierungsobjekten, aber auch die in wenigen Tagen stattfindende 1. Scootervista der Vespafreunde Straubing im Herzen der Gäubodenstadt. Tom und seine Frau verwöhnten wieder - wie schon im letzten Jahr - die Gaumen der Blechrollerfreunde mit frisch gegrillten Steaks, leckerem Kartoffel- und Gurkensalat sowie kühlen Getränken.

 

Nachdem wir in gemütlicher Runde unseren Hunger gestillt, Wissenswertes sowie Neuigkeiten ausgetauscht hatten, wurde zum gemeinsamen Gruppenfoto aufgestellt. In der Abenddämmerung knatterten wir dann über Neufahrn, Pfaffenberg, Laberweinting, Geiselhöring entlang des Flusslaufes der Laaber die mittlerweile in der Abendsonne glitzerte über Radldorf und Wiesendorf nach  Straubing zurück.

Jürgen Weber
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20.08.2011 Sommerfest des VC Regensburg

Die Mitglieder des Vespaclubs Regensburg aus der Oberpfalz luden auch heuer wieder ihre Rollerfreunde aus Nah und Fern zum Sommerfest auf die Freizeitinsel ins Nahe gelegene Bad Abbach ein, um mit Gleichgesinnten der Kultmarke aus Italien zu feiern. Fuffitauglicher Rollerkorso mit mehr als 150 Vesparollern aus allen Epochen, Leistungsprüfstand und Wertungslauf für die Deutsche Blechrollermeisterschaft warteten auf die Besucher.

Die Vespafreunde aus Straubing trafen sich am Samstag, den 20. August 2011 und rollerten die 65 Kilometer im gemütlichen 2-Takt auf wenig befahrenen Nebenstraßen über Schönach, Moosham, Scheuern und Gebelkofen ins Altmühltal nach Bad Abbach. Die Anfahrt dauerte bei hochsommerlichen Temperaturen weit über der 30 Grad Marke über eine Stunde.

In Bad Abbach angekommen folgten wir den aus Holz angefertigten Vespawegweisern Richtung Freizeitinsel.

 

Die Vesparoller reihten sich ein nach dem Anderen, die stolzen Besitzer der Blech- und Schaltroller schwelgten in der Freude an den italienischen Kultrollern. Sie rollerten meist aus der näheren Umgebung, aber auch aus Ingostadt, Straubing, Fürth und Bayreuth und weiteren Städten aus dem süd- und mitteldeutschen Raum nach Bad Abbach ein. Ein besonderes Schmankerl für die diesjährigen Besucher war der am Sonntag stattfindende Lauf zur deutschen Blechrollermeisterschaft. In allen Farben aus allen Jahrzehnten der Vespaproduktion wurden die Roller auf dem Festgelände ausgestellt. Vespa GS Modelle mit chromblitzenden Backenzierrat und ganz alte Vespas, die unter Kennern „Lampe unten“ genannt werden, weil ihr Licht noch ganz unten dicht überm Reifen montiert ist, sowie einige sehr seltene originale Vespa „Super Sprint“ Modelle aus der super sprint Hochburg „smallframecity“ Ingolstadt konnten bewundert werden. Ein besonders seltenes Stück war eine Vespa Hoffmann HA mit reichlich Patina, die an ihr bewegte Vergangenheit erinnert – das Blech stark mit Flugrost übersäht, der Sattel hat Löcher, trotzdem war sie beim Vespatreffen einer der Stars unter den Rollern.

Gegen 14 Uhr ging es dann auf die fuffitaugliche fast 40 Kilometer lange Rundfahrt durch das herrliche Altmühltal. Die Strecke führte uns entlang der Donau nach Saal und über Hausen wieder zurück nach Bad Abbach wo in der Fußgängerzone ein kurzer Stopp an einer Eisdiele eingelegt wurde.

    

Wie an einer Schnur stellten wir unsere Roller in Reih und Glied mit den anderen Vespistis auf, um sie den zahlreichen Zuschauern zur Schau zu stellen. Zurück auf der Insel wurden unsere Gaumen mit frisch gegrillten Steaks, Bratwürsten und kühlen Getränken verwöhnt. Auch Kaffee- und Espressogenießer kamen nicht zu kurz. Sie wurden mit süßen, italienischen Köstlichkeiten aus einer als Espressobar umgebauten APE, der „Cafe-Biene“, die bereits letztes Jahr beim Jubiläumsfest vor Ort war, verwöhnt. Einige eilen aber gleich dorthin, wo immer wieder sekundenlang ein Höllenlärm ertönt. Es war der mobile Amerschläger Leistungsprüfstand von Dominik Dobschensky an dem die leistungsstarken Motoren der Vespas ihre teilweise 30 PS unter Beweis stellen. Hier wurde sehr viel gefachsimpelt, Wissenswertes und Neues für anstehende Projekte getauscht. Eine Smallframe Flitzer mit Falc Zylinder und 154 ccm war zwar nicht die lauteste Vespa, aber mit Abstand die Leistungsstärkste. In der Burn-Out-Zone brachten einige Rollerfreunde die nicht mehr fahrtauglichen Reifen mit ihren rotierenden Hinterrädern zum qualmen.  Den Teileverkauf übernahmen die beiden ortsansässigen Rollerfachgeschäfte VSR und der „Roller Willi“ vom Donaumarkt, sowie der in der Szene bekannte Rollerladen von Karl-Heinz Scholze aus Pfaffenberg. Nachdem der Hunger gestillt und der Durst gelöscht war, wurden den Teilnehmern mit dem schönsten Roller, mit der weitesten Anreise, sowie uns, dem Club mit den meisten Teilnehmern, Pokale überreicht.

Nachdem sich einige Zuschauer und Rollerfahrer bereits auf dem Nachhauseweg begeben hatten, wurde ab 22 Uhr mit DJ Gummi bei bester Partystimmung die Nacht lange für die Vespafreunde, denn siefeierten bis weit nach Mitternacht, bevor sich die Gäste in ihre bereits am Nachmittag aufgestellten Zelte zurückzogen. Nicht so die Mannschaft des Vespa Clubs: diese waren mit Umbauarbeiten bis in die frühen Morgenstunden im Industriegebiet Bad Abbach/Lengfeld für den am Sonntag stattfindenden Wertungslauf zur deutschen Blechrollermeisterschaft beschäftigt. 35 Fahrer starteten in verschiedenen Klassen – an den Start gehen immer zwei Fahrer, die nach dem k.o.-System fuhren, die Schnellsten kamen immer eine Runde weiter.

 

Mit röhrenden Motoren und lauerndem Auge auf das Grün der Ampel standen sie an der Linie zum Start, um im gleichen Augenblick mit brüllenden Motoren die 150 Meter lange Rennstrecke hinunter zu donnern. Um möglichst viel Gewicht auf das Vorderrad zu legen und es trotz des gewaltigen Abzugs am Boden zu halten, beugten sich die Fahrer und Fahrerinnen weit über den Lenker hinaus, ja lagen fast auf den Rollern, so Rennleiter Christian Schwarz. Die stärksten Maschinen haben 44 PS. Gerne hätten es die Rennfahrer etwas kühler gehabt, einer von ihnen stellt ob der stechenden Sonne fest „Schlechtes Wetter heute – schlecht für Maschine und Mensch". Trotzdem gab es bei dem Rennen Spitzenzeiten. Mit 7,1 Sekunden auf 150 Metern fuhr Yvonne Leimert aus Koblenz den Tagessieg ein.

Ein rundum gelungenes Sommerfest, hervorragend gewählte Location für das Fest sowie des Wertungslaufes zur deutschen Blechmeisterschaft und perfekte Organisation trugen wieder dazu bei, dass die Veranstaltung des Vespaclubs Regensburg zu einem riesen Erfolg wurde. Die Mitglieder des VC Regensburg freuen sich schon auf das nächste Jahr und auf ein baldiges Wiedersehen mit Gleichgesinnten bei einem der nächsten bevorstehenden Treffen.

Jürgen Weber
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02.-03.07.2011 Internationales Vespa-Veteranen-Treffen in Mauern

Um eines vorweg zu nehmen: Mauern war ein top organisiertes Treffen mit sehr schönen und selten Vespas, gut gelaunten Gästen aus vier verschiedenen Ländern, toller Stimmung, Zweitaktgeruch in der Luft und das alles in der wunderschönen, reizvollen bayerischen Landschaft des Hopfenlandes – der Hallertau. Sechs Mitglieder der Vespafreunde Straubing trafen sich am Samstag, den 02. Juli 2011 in Straubing am Theater am Hagen und rollerten mit einem Zwischenstop und einer Kaffeepause im Rollerladen in Pfaffenberg, auf gemütlichen Straßen über Neufahrn, Rottenburg an der Laaber und Pfeffenhausen nach Mauern in der Hallertau zum internationalen Vespa Veteranen Treffen. Acht weitere Mitglieder der Vespafreunde rollerten aus ihren Heimatstädten München und Regensburg direkt an.

   

Karl Scharl, Vespasammler und Präsident der Mauerner Vespa-Freunde und seine Frau Isabella organisierten gemeinsam mit dem Vespa-Veteranenclub nach 2008 bereits zum zweiten Mal das internationale Treffen am Zeilhof bei Mauern. Die Kultroller aus Italien sind die große Leidenschaft des Ehepaares Scharl und somit luden die beiden Vespaenthusiasten zum Treffen in ihre bayerische Heimat, zwanzig Kilometer nordöstlich von Freising ins reizvolle Hopfenland – der Hallertau ein. Über 300 Vespisti aus den angrenzenden Nachbarländern wie Österreich, Italien und der Schweiz, aber auch viele inländische Clubs aus Bayreuth, Regensburg, Straubing, Hamburg, Frankfurt, München, Ingolstadt und noch einige mehr folgten der Einladung. Die Vorbereitungen für das hervorragend organisierte Vespatreffen begannen bereits Anfang des letzten Jahres, denn die beiden hatten sich sehr viel vorgenommen um ihre Vespafreunde aus Nah und Fern mit bleibenden Eindrücken nach dem Treffen verabschieden zu können. So wurde eigens für die Veranstaltung einige seltene Exponate aus der privaten Vespa Sammlung in die Räumlichkeiten des Zeilhofs gebracht, um diese den Teilnehmern zu präsentieren, ein wohlschmeckender, edler Gerstensaft mit Vespa-Etikett gebraut, eine Plakette in limitierter Stückzahl aufgelegt, sowie 25 Kilogramm Nudeln in der Form einer Vespa angefertigt.

Bereits am Freitag Nachmittag rollerten viele der Teilnehmer nach Mauern, um an der geplanten 140 Kilometer langen Ausfahrt nach Kelheim zum Donaudurchbruch teilzunehmen, die allerdings aufgrund des starken Regens ausfiel, was aber der Stimmung am Abend in gemütlicher Runde keines Wegs schadete. Karl und Isabella freuten sich besonders über die Vespisti aus dem Heimatland des Kultrollers. Die größte ausländische Teilnehmergruppe von siebzehn Personen mit fünfzehn Vespas war aus Rovereto in Norditalien auf Achse angerollert, die größte inländische Abordnung mit siebzehn Fahrern kam aus der nahegelegenen Domstadt Regensburg.

 

Die Oldtimer-Präsentation mit „Scheunenfund“ und der „VesBar“ machten die Attraktionen komplett. Auch Jäger von seltenen Ersatzteilen, Prospekten, Plaketten usw. wurden bei den ausstellenden Händlern, wie Peter Erhorn, S.I.P. und dem Rollerladen fündig. Auch einige von uns wurden fündig und konnten so manches rare Ersatzteil wie original verpackte, chromblitzende Zuberhörleisten für eine Vespa 150 GS oder ein Original Prospekt einer Vespa 400 erstehen. Tagsüber bestand auch die Möglichkeit in kleineren Gruppen das private Vespa Museum von Karl Scharl in seinem nur wenige Kilometer entfernten Heimatort zu besuchen. Karl kaufte sich vor über zwanzig Jahren seine erste Vespa, mit der er den Grundstein für seine Sammlung legte und sammelt seitdem alles rund um den legendären Kultroller aus Italien. 43 Vespas, die älteste davon aus dem Jahr 1949 und über 2000 Exponate rund um die Vespa befinden sich im Museum. In der Ausstellung reihen sich einige besondere Schmankerl aneinander, wie z. B. eine französische Militär-Vespa mit eingebauter Panzerfaust, von der es nur noch 20 Stück gibt, sowie eine Hoffmann „Königin“ von der es weltweit gerade mal 50 Stück gibt. Einige von uns wissen vorvon ich rede, denn wir hatten ja bereits die Möglichkeit das Museum im Februar diesen Jahres zu besuchen.

Beim Veteranen-Treffen wurden wir mit bayerischen Schmankerln vom Grill und am Abend mit leckerem Spanferkelrollbraten verköstigt. Der Hingucker schlecht hin, war allerdings der Obstkuchen in Vespaform von Isabella – eigentlich viel zu schade zum Verspeisen.

   

Am Samstagnachmittag, nachdem sich alle gestärkt hatten, starteten wir mit mehr als 250 Vespisti im Corso auf die Ausfahrt durch die reizvolle Landschaft der Halltertau entlang der Hopfenfelder. Bei dem rund 45 Kilometer langen Corso wurde auch das „Tor zur Holledau“ passiert, das den Kreisverkehr in Mauern seit kurzem ziert. Dort nämlich hatten uns die  Organisatoren bereits mit einem Vespa-Aufhänger aus Metall begrüßt. Unfall- und pannenfrei zurück in Zeilhof angekommen, saßen wir mit Freunden aus Österreich und München in gemütlicher Runde, tauschten Neuigkeiten und Wissenswertes aus und schmiedeten bereits Reisepläne zu der bevorstehenden Mille Miglia für Motorräder, der Milano-Taranto sowie den Vespa Alp Days 2012 und den anschließend folgenden Vespa World Days 2012, die nächstes Jahr in London stattfinden werden. Am späten Samstagabend erhielten die Clubs aus Rovereto und unsere Vespafreunde aus Regensburg ihren Pokal in Form eines mit 3 Litern gefüllten Weißbierglases zum Dank für die Teilnahme. Bevor ein lang anhaltender Regenschauer die Vespisti in die Räumlichkeiten verscheuchte, verabschiedeten wir uns von unseren Vespafreunden und rollerten zurück nach Straubing.

Fazit: Es war ein sehr schönes, abwechslungsreiches regionales Treffen mit internationaler Beteiligung, das sicher noch mehr Besucher gelockt hätte, wenn in Wackersdorf nicht die Kurvenlage stattgefunden hätte.

Jürgen Weber
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25.06.2010: 16. Bruder-Straubinger-Classic des MSC Straubing

Auf Einladung des Oldtimer-Beauftragten des MSC Straubing Ralph Edelmann folgten wir gerne der Einladung zur diesjährigen Bruder-Straubinger-Classic. Pünktlich um halb zehn senkte Oberbürgermeister Markus Pannermayr am Samstag, den 25.06.2011 die Startflagge für den ersten Teilnehmer bei der 16. Bruder-Straubinger-Classic. Volker Heckert aus Leiblfing auf einer Moto Guzzi V 1000 Convert, Baujahr 1977, eröffnete die beliebte Oldtimer-Ausfahrt des MSC Straubing. Peter Ullrich, der jedes der 34 teilnehmenden Fahrzeuge kurz mit den technischen Daten, Baujahr und Besonderheiten der Fahrzeuge dem Publikum vorstellte, schickte die Teilnehmer auf die 130 Kilometer lange Strecke hinterher. Wir gingen mit einer Vespa Lampe unten im Originalzustand aus dem Jahr 1955, sowie mit einer frisch restaurierten V50N Spezial an den Start. Zahlreiche Schaulustige hatten sich beim MSC am Wundermühlweg eingefunden, um einen Blick auf die Oldtimer zu werfen. Neben der Horex Regina von Norbert Fuchs aus dem Jahr 1953 war bei den Motorrädern auch die BMW R 27 mit Seitenwagen von Max Helmbrecht zu bestaunen. Richtige Hingucker waren die Autos wie Porsche 356 und der 911er Reihe, sowie Mercedes Benz und Opel, verschiedene Roadster von der Insel und chromblitzende amerikanische Straßenkreuzer. Die ältesten Fahrzeuge stammen aus dem Jahr 1926: ein Tatra Phaeton mit Johann Pappenheimer aus Bad Abbach am Steuer, sowie der Chrysler von Manfred Meindl aus Aiterhofen.

   

Die Vormittags-Etappe führte uns von Straubing zunächst zum Friedenhainsee, wo schon die ersten Wertungsprüfungen auf uns warteten. Eine sportliche Herausforderung stand als erstes an - wir sollten „Wasser“-Skilaufen. Mit einem Paar Wasserski an den Füßen war eine mit Pylonen abgesteckte Rasenstrecke von 25 m zu bewältigen, wobei zwei "Hoibekriagl" voll mit Wasser transportiert und möglichst wenig Wasser verschüttet werden sollte. Da hat der ein oder andere bereits seine ersten Strafpunkte kassiert. Die weitere Aufgabe war leichter, es war die gesamte Streckenlänge der Wasserskianlage am Friedenhaisee zu schätzen. Nach Absolvieren der ersten Wertungsprüfung wurden wir mit frischen Radieschen, Butterbrezen und Getränken verköstigt, bevor wir im gemütlichen Zweitakt des Motorradkonvois über Münster Richtung Mitterfels nach Konzell zur nächsten Wertungsprüfung in der Parkbuch der Brauerei Klett rollerten. Hier wurden allgemeine Wissensfragen rund um das Automobil gestellt - wann erstmals bestimmte Gegenstände wie z.B. Zündkerze, Parkuhr, Parkscheibe oder das Autoradio eingeführt wurden. Wir rollerten dann auf kurvenreichen, wenig befahrenen Nebenstraßen nach Rattenberg zum Tennisplatz zur dritten Wertungsprüfung.

Hier war unser Augenmaß ebenso wie unser Fahrgeschick gefragt. Wir sollten vorwärts bis genau 80 cm an eine Absperrung heranfahren, Differenzen wurden  wieder mit Strafpunkten bewertet. Von Rattenberg aus führte die Fahrt zum Ziel der Mittagspause über Prackenbach, an den  Höllensteinsee. Hier wurden wir von den Wirtsleuten und Oldtimerbegeisterten bereits sehnsüchtig erwartet und anschließend mit Köstlichkeiten aus der bayerischen Küche verwöhnt, bevor wir auch hier wieder nach der leckeren Nachspeise kniffelige Aufgaben lösen durften. Zu beantworten waren Fragen, um welche Autotypen aus den 50er bis 70er Jahren es sich handelte, die auf sechs verschiedenen gezeigten Fotos nach der „Behandlung“ in der Schottpresse zu erkennen waren. Nach eineinhalb Stunden Pause rollerten wir weiter über wunderbare Bayerwaldstraßen nach Zandt in das Ford-Museum von Späth Josef. Die Familie Späth öffnete die Tore ihrer wunderschönen und sehenswerten Oldtimersammlung und empfing die Oldtimerfreunde in gemütlicher Atmosphäre mit einem Begrüßungsdrink, heißem Kaffee, leckeren hausgemachten Kuchen sowie gekühlten Getränken. Die Raritätensammlung der Familie umfasst Raritäten im Original-, oder aufwändigst restaurierten Zustand aus den frühen 30er Jahren bis in die 80er Jahre. Aber auch jede Menge Zweiräder wie NSU, Ardie, Kreidler, Messerschmitt und BMW aus verschiedenen Jahrzehnten gehören zum Fundus. Unsere Aufgabe war es, die Raritäten etwa genauer zu betrachten, denn anschließend wurden wir nebst einem Bilderrätsel mit einer NSU Lambretta gefragt, wie viele Fahrzeuge mit Schiebedach und Cabrio sich in der Sammlung befinden.

   

Nach dem wir uns mit Kaffe und Kuchen gestärkt, sowie interessante Benzingespräche ausgetauscht hatten, tuckerten wir weiter über wenig befahrene, kurvenreiche Straßen durch die wunderschöne Landschaft über Stallwang, Wiesenfelden und Kirchroth zurück zum Clubhaus des MSC. Was wir allerdings während der Fahrt nicht mitbekommen haben, war dass unterwegs eine „geheime“ Radarkontrolle stattfand, an der alle Teilnehmer fotografiert wurden. Nur wenige Motorräder waren etwas zu schnell, alle anderen blieben im gebotenen Limit und konnten schön abgelichtet werden.  Im MSC-Clubhaus wurden wir von Alfred Hopfensberger empfangen. Der freute sich, dass alle Teilnehmer wohlbehalten und ohne Pannen wieder in Straubing angekommen waren. Bei weiterem Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten aus der Backstube der Hausfrauen von den MSC Mitgliedern wurden die Ausfahrt und die unterwegs gestellten kniffligen Aufgaben erneut heiß diskutiert und Vermutungen über die Kategoriesieger angestellt.

Zur mit Spannung erwarteten Siegerehrung war Frau Bürgermeisterin Maria Stelzl gekommen, die erfreut war, dass die 16. Bruder-Straubinger-Classic ohne große Pannen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Sie hatte auch ein Wort des Dankes für die zahlreichen Organisatoren und Helfer, ohne die eine solche Ausfahrt nicht zu veranstalten wäre und beglückwünschte auch die Teilnehmer zu ihrem Hobby mit ihren wunderschönen Oldtimern. Frau Bürgermeisterin Maria Stelzl überreichte zusammen mit den beiden Vorsitzenden Alfred Hopfensberger und Dieter Paulik, sowie mit Rallyeorganisator Ralph Edelmann Pokale und Urkunden an die einzelnen Sieger und Platzierten: Bei den Motorrädern gewann Wenzel Schmolke aus Salzburg, der gleichzeitig weitest angereister Teilnehmer war vor Norbert Fuchs und Volker Heckert. Bei den Motorrädern mit Seitenwagen siegte Maximilian Helmbrecht aus Straubing und in der Rollerklasse holte sich Sabine Weber mit ihrer frisch restaurierten V50N Spezial den Klassensieg und erhielt dafür einen Pokal. Bei den Pkw’s der Baujahre bis 1945 - die ältesten Oldtimer, gewann Albert Brauneiser aus Sünching mit einem Opel Olympia Cabrio, gefolgt von Manfred Meindl aus Aiterhofen mit seinem Chrysler und Jürgen Pesth auf Adler. Die Pkw-Klasse der Baujahre 1946 bis 1960 gewann Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn mit seinem wunderschönem Mercedes A220 Cabrio. Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn erhielt auch als Tagesbester mit den wenigsten Strafpunkten einen wunderschönen Preis, den er dankend an seinen Co-Piloten weitergab. Ihm folgten in dieser Klasse Helmut Heller und Wolfgang Fleck. In der Pkw-Klasse 10 der Baujahre 1961 bis 1970 siegte Heribert Ketterl vor Rente Krämer und Hans Albrecht auf Mercedes Pagode. Die Pkw-Klasse 11 der Baujahre 1971 bis 1976 beherrschte Josef Späth aus Zandt, der sich für die wunderschöne Ausfahrt im Namen aller bedankte und sich über die positive Resonanz seiner Oldtimersammlung freute. Ludwig Wurm aus Kollnburg (er war auch bester „Wasserski“Läufer) und Adolf Nürnberg belegten Platz zwei und drei. In der Klasse der Youngtimer siegte Ralf Steinkirchner, der erstmals dabei war, vor Robert Winter und Andreas Benda.

Alfred Hopfensberger dankte abschließend noch den fünfundzwanzig stillen Helfern auf der Fahrtstrecke und im Hintergrund, Ralph Edelmann für die hervorragende Organisation, sowie den guten Kuchenbäckerinnen. Letzteren galt ein besonders kräftiger Applaus aller Teilnehmer. Mit den besten Wünschen für einen guten Nachhauseweg verabschiedete Ralph Edelmann alle Teilnehmer und bat um viel Reklame für die 17. Bruder-Straubinger-Classic im nächsten Jahr. Auch wir möchten uns für die Einladung von Ralph Edelmann zur hervorragend organisierten und abwechslungsreichen Oldtimerveranstaltung recht herzlich  bedanken. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und werden auf alle Fälle kräftig Werbung machen, damit wir in unserer Klasse mit weiteren Rollern vertreten sind.

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09. - 13. Juni 2011: Vespa Alp Days 2011

Vom 09. - 13. Juni 2011 gingen in Österreichs Vespa Hauptstadt Zell am See die kultigen Vespa Alp Days in ihrer zweiten Auflage über die Bühne. Organisator Franz Schmalzl vom Vespa Club Pinzgau hat mit seinem Organisationsteam wieder ein sehr reizvolles, unterhaltsames und stressfreies Programm auf die Beine gestellt, das keine „vespistischen“ Wünsche offen ließ. Ausflug zum Krimmler Wasserfall, Night-Drive zum Mitterberghof, Ausfahrt nach Maria Alm über den Filzensattel, Vespa-Akrobatikshow der Vespa Oldtimerfreunde München mit Robin Davy, eine Feuershow sowie den mittlerweile legendären Weltmeisterschaftslauf auf den Großglockner für den eigens Vespaplaketten in limitierter Stückzahl aufgelegt wurden.

Am Freitag den 10. Juni um 7 Uhr trafen sich fünf Mitglieder der Vespafreunde Straubing begleitet mit einem Servicemobil, um die Reise in die österreichische Vespa Hauptstadt zu den diesjährigen Vespa Alp Days nach Zell am See anzutreten. Wir fuhren über gemütliche, wenigbefahrenen Nebenstraßen nach Dingolfing, über Gangkofen, Altötting wo wir eine kurze Pause sowie einem Tankstop einlegten. Danach rollerten wir weiter nach Garching an der Alz, Trostberg, Traunstein, Inzell und über die deutsche Alpenstraße knatterten wir gemütlich über Lofer in den Pinzgau. In Zell am See am Ferry Porsche Kongress Center angekommen, erhielten wir am Check in unsere „Griass di Sackerl“ und begrüßten Ulrike und Ulli, die direkt aus München angereist waren. Pünktlich um 13 Uhr rollerten wir dann mit ca. 100 Vespisti unsere erste gemeinsame Ausfahrt auf landschaftlich reizvollen Nebenstraßen nach Saalbach-Hinterglemm zur Lindlingsalm mit dem Baumzipfelweg. 

      

Gegenüber dem letztjährigen Event standen uns mit den knapp 400 Vespisti aus ganz Europa am Pfingstwochenende zwei Tage mehr zur Verfügung um die Leidenschaft zur Marke Vespa zu fröhnen. Dort befindet sich die längste Fußgängerhängebrücke, die sogenannten „Golden Gate Bridge“ der Alpen, sowie der höchstgelegenste Wipfelwanderweg Europas zu der die Teilnehmer vergünstigten Zutritt hatten. Am Nachmittag öffnete der Vespa Alp Days Shop mit wunderschönen und ideenreichen Merchandisingprodukten rund um die Vespa Alp Days und das mittlerweile legendäre rollende Museum aus der Sammlung von Robin Davy, der wieder mit einer Handvoll geschichtsträchtiger Unikate von Vespamodellen die Herzen der Vespisti höher schlagen ließ.

            

Ein ganz besonderes Highlight der Vespa Alp Days 2011 fand am frühen Abend des Start-Days statt - die Vespa Hochzeit von Sidy und Thomas Ziska aus Wien, die sich 2009 bei den Vespa World Days in Zell am See kennengelernt hatten, bei den letztjährigen Vespa Alp Days verlobten und heuer in Zell am See vor den Traualtar traten, um sich das Ja-Wort zu geben. Am Ende der Zeremonie wurden die beiden Vespa-Fans von Ihren Familien, Verwandten, Freunden und rund 100 Teilnehmern der Vespa Alp Days 2011, die sich mit ihren Vespas als Begleitross für die Hochzeitsrunde durch Zell am See formiert hatten, erwartet.

Am späteren Abend wurden dann die Vespa Alp Days 2011 offiziell vom Bürgermeister Hermann Kaufmann eröffnet. Direkt im Anschluss heizten im wahrsten Sinne des Wortes Bianca Mayer und Michaela Reiter vom Feuersterne Team dem Publikum bei feuchtkaltem Wetter mit ihrer professionellen Feuershow der Extraklasse ein.


Der Top-Day 1 am Samstag wurde zum Tag der Wespeninvasion in Maria Alm! Wir rollerten mit mehr als  300 Vespen auf kurvigen Nebenstraßen durch die wunderschöne Pinzgauer Landschaft hinauf ins Ortszentrum, wo wir von den Einwohnern mit einer musikalischen Feier empfangen und mit kulinarischen landestypischen Köstlichkeiten verwöhnt wurden, bevor es über den 1.291m hohen Filzensattel zurück nach Areit zum Aufstellungsfoto „VAD 11“ ging. Dort wurden wir freudestrahlend von Tom Zeitner und Franz Hundmayer erwartet, die bereits seit drei Tagen mit ihren Vespen pannenfrei in der Schweiz und Österreich unterwegs waren.

   

Weiter ging es Schlag auf Schlag, kaum war die Krangondel eingefahren und der Platz geleert, stimmten schon die ersten Takte der Oldies aus den Boxen der Oldtimerfreunde München an: Der nächste Programmpunkt war die legendäre Vespa-Akrobatik-Show des Teams rund um Robin Davy. Im Stil der Akrobaten aus den 50ern gekleidet und auf den dazu passenden „Lampe unten“-Modellen wurden den Zuschauern trotz des heftig einsetzenden Regens eine ästhetische und athletische Akrobatik geboten, die mit dem Sprung durch den diesmal sehr stark brennenden Feuerreifen seinen Höhepunkt fand. Zurück am „FPCC“ läutete Franz Schmalzl gegen 20.00 Uhr die Abendveranstaltung auf dem Vorplatz mit einem Novum in der Vereinsgeschichte ein: Zum ersten Mal wurden Ehrenmitglieder in den Vespa Club Pinzgaus aufgenommen. So eröffnete Andreas Szummer vom Vespaclub Winterthur die Riege der „Amici“, gefolgt von Jürgen Weber von den Vespafreunden Straubing und Robin Davy von den Vespa Oldtimerfreunden München. Geadelt mit einer „Amico“-Binde stellte man sich voller Stolz für das historische Gruppenbild auf. Noch bis spät in die Nacht wurde den kühlen Temperaturen getrotzt und bei rockigen Beats gefeiert, gelacht und gefachsimpelt.

  

Trotz des vorherigen abends ging es am Sonntag, dem Top-Day 2 früh aus den Federn! Stand doch nach einem Frühschoppen schon um 10:30 Uhr die Fahrerbesprechung zum Weltmeisterschaftslauf 2011 auf den mythischen Großglockner, der wohl berühmtesten Hohalpenstraße an. Pünktlich um 11:00 Uhr tuckerten wir dann die etwa 350 Vespas im Konvoi über Bruck zur Mautstelle Ferleiten an der Großglockner-Hochalpenstraße.  

            

Der gemütliche Zweitakt durfte trotz Weltmeisterschafts-Run beibehalten werden, denn das besondere bei diesem WM-Lauf war wie bereits vergangenes Jahr, dass nicht der oder die Schnellste gewinnt. Es wurde vielmehr von dem fleißigen Team rund um Franz Schmalzl die Mittelzeit aller Teilnehmer errechnet und diejenigen, die am nächsten an dieser Zeit dran waren traten als Weltmeister hervor. Die WM-Strecke ging von der Mautstelle bis zum Fuschertörl, geplant war allerdings, dass der WM-Lauf bis hoch zur Franz-Josefs-Höhe gehen sollte, aber aufgrund der schlechten Sicht durch Nebelschwaden ab der Kehre 5, wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen einstimmig verkürzt. Eine Vielzahl der Piloten, wie auch wir wollten uns die Chance allerdings nicht entgehen lassen, bis zum Pasterzengletscher weiter zu fahren.

                

Nachdem alle wieder sicher in Zell am See angekommen waren starteten am späten Nachmittag Georg und Muska von der Sensu-Crew mit waghalsige Kunststückchen auf ihren flotten Automatikrollern. Gegen 20 Uhr wurden dann bei bestem Feierwetter die Weltmeisterinnen und Weltmeister, die größten Clubs, sowie die Teilnehmer mit den drei ältesten Vespas prämiert und von den Vespisti gefeiert, bevor um 22 Uhr die VAD Tombola und die Verlosung des Hauptpreises einer Vespa PX200E begann. Jede Menge schöne und hochwertige Preise, wie Uhren, Emailschilder und Rollerequipment fanden ihre neuen Besitzer, bevor der Hauptpreis mit der unglaublichen Losnummer 1 von der kleinen Glücksfee „Mausebär“ gezogen wurde. Der überglückliche Gewinner Patrick Wohlschläger  von den Vespafreunden Eichstätt hatte allerdings sein Los im Hotelzimmer liegen gelassen und so entschied das Publikum, dass er innerhalb von zehn Minuten sein Glückslos holen konnte, um seinen Hauptgewinn von Franz Schmalzl entgegennehmen zu können. Als der Gewinner nach acht angespannten Minuten kurzatmig und verschwitzt den Kickstarter drücken durfte wurde er bis in die Morgenstunden von seinen Freunden aus dem Chiemgau und Eichstätt gefeiert.

   

Am Pfingstmontag endeten die Vespa Alp Days 2011 mit einem bunten Corso rund um den Zeller See und einer sehr bewegenden Rollersegnung durch den Pfarrer der Stadtpfarrei Zell, der allen Vespisti eine sichere und allzeit unfallfreie Fahrt wünschte. Dem konnte sich Franz Schmalzl nur noch anschließen und sich bei allen Teilnehmern, Helfern, sowie Mitorganisatoren bedanken. Er verabschiedete alle Rollerfahrer wie auch schon in letzen Jahr mit den Worten „Die Vespa Alp Days 2011 sind nun Geschichte und ihr seid ein Teil davon“.

Danach checkten wir aus unserer wunderschönen Unterkunft der Villa Klothilde aus, verabschiedeten unsere Freunde aus München und Landshut und rollerten bei heftig einsetzenden Dauerregen wieder auf Achse, begleitet von unseren beiden Servicefahrzeugen zurück in die Gäubodenmetropole. Letztendlich bleibt mir nur eines zu ergänzen, es war eines der besten top durchorganisiertesten Treffen, mit vielen bleibenden Eindrücken und tollen Highlights. Vielen Dank an den Vespa Club Pinzgau, Franz Schmalzl, allen Helfern und Organisatoren.

Jürgen Weber
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21.-22. Mai 2011: Vespafreunde Straubing Adventure Tour 2011


Weil Vespa fahren in der Gruppe noch mehr Spaß macht luden die Vespafreunde Straubing anlässlich des "Tags der Vespa" wieder einmal zu einer 2-tägigen Vespaausfahrt, die heuer unter dem Motto „Adventure Tour 2011“ stattfand. Ziel war dieses Jahr das Adventure Camp Schnitzmühle bei Viechtach.


Pünktlich und mit vollgetankten Vespen trafen sich am Samstag, den 21. Mai 2011 bei strahlendem Sonnenschein und weißblauem Himmel um zehn Uhr Vormittags 18 Mitglieder der Vespafreunde Straubing bei Il Ricambio Predators Garage in Parkstetten. Die Strecke führte die Vespisti entlang der Donau nach Wörth, wo sich weitere 14 Vespafahrer aus Landshut, Bad Abbach und Regensburg, sowie ein Blechrollerfreund mit einem seltenen Heinkel Tourist Roller aus dem Landkreis Kehlheim dem Konvoi der Vespafreunde aus dem Gäuboden anschlossen. Über Aumbach, Zumhof und Brieberg rollerten die Vespisti zur Mittagspause nach Wiesenfelden und stärkten sich mit frischen Leberkässemmeln und kühlen Erfrischungsgetränken. Anschließend ging es auf idyllischen, kurvenreichen Nebenstraßen über Heilbrunn, Euersdorf, Wetzelsberg, Gossersdorf und Rattenberg nach Moosbach am Kalvarienberg, wo die Vespafreunde nach einer Kaffee- und Kuchenpause in 4er- und 2er Teams zu einer 40 Kilometer langen Schnitzeljagd starteten, bei der Wissenswertes über die wunderschöne Gegend sowie Fragen der Vespageschichte beantwortet werden mussten, bevor sie das Adventure Camp Schnitzmühle ansteuerten.

     

Allerdings verzögerte sich der Start der Schnitzeljagd aufgrund eines plötzlichen Gewitters mit stark einsetzenden Regenschauern um mehr als eine halbe Stunde. Am späten Nachmittag, nachdem alle in ihre Hotelzimmer eingecheckt waren, das heiße Tour T-Shirt mit den Geschenken überreicht bekommen hatten, ging es noch auf eine kleine gemütliche Rundfahrt durch die nähere Umgebung, wo wir mit dem aus der Volksmusik bekannten, Edelweiß Duo/Trio aus dem österreichischen Zillertal Freundschaft schlossen. Nach dem bayerisch-thailändischem Abendbuffet gab es für die Teilnehmer ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Thema Vespa, bei dem Wissen, Geschicklichkeit, sowie viel Fingerspitzengefühl gefragt waren. Der Wettkampf verlief freundschaftlich, sportlich und wurde mit viel Humor unter all den Teilnehmern ausgetragen. Als Sieger aus den insgesamt 7 Teams ging das „Forza Vespa Team“ mit den Teilnehmern Rossmeier Richard, Schweiger Benjamin, Steinacker Mario und dem Schweizer Hugo Steiner hervor. Mit nur einem Punkt Rückstand sicherte sich der letztjährige Erstplazierte Heinz Scholze vom Rollerladen mit Freundin Sabine, Carnuth Alexander und Schweiger Simon den begehrten zweiten Platz. Die Bronze Pokale sicherten sich das SS1-Team Schindler Stefan und Steffi, Dobrovodsky Stefan – allen besser bekannt als Mc Fly und Rosenlehner Stefan. Die Heimfahrer Teams wurden extra gewertet, ebenso der älteste, jung gebliebene Teilnehmer, Rudi Meyer aus Bad Abbach mit seinen 77 Jahren, der sich über ein „Vespaschenk“, die vom Rollerladen, Il Ricambio und vom österreichischen rollerJOURNAL gesponsert wurden, freuen.

     

Die Vespafreunde verbrachten einen wunderschönen, ereignisreichen und unvergesslichen Abend am Lagerfeuer mit heißen Benzingesprächen, sowie in und an der „Bongo Bar“ am Campingplatz der Schnitzmühle. Am Sonntagmorgen, nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet rollerten die Blechrollerfreunde auf einer weiteren Rundtour zum Höllensteinsee über Arnbruck und Kollnburg. Der Heimweg führte uns nach St. Englmar zur Sommerrodelbahn, wo kurzfristig der rollende Untersatz gegen einen Rodel getauscht wurde. Auch hier wurden die beiden schnellsten Serediuk Ralph und Meier Jürgen von der Zeitnahme, zeitgleich als schnellste der Vespafreunde Gruppe ermittelt. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto, ging es über Neukirchen, nach Mitterfels nach Straubing zurück, wo die Freunde des italienischen Bleches noch im Biergarten der Gartenkolonie Frauenbrünnl einkehrten.


Es freut mich, das viele Vespabegeisterte, ob jung, ob alt, dem Aufruf der Vespafreunde aus Straubing auch in diesem Jahr folgten und bei unserer 2-Tages-Tour mit dabei waren. Mein Dank gilt all denjenigen, die bei den Vorbereitungen im Vorfeld bereits mitwirkten, Jürgen Meier und Sabine, unserer Webmasterin und Servicekraft, die mit mir die Streckenführung planten sowie abrollerten, den Streckenposten Tom und Rose, Harry, Heinz und die Glaubackers, sowie La Shirtz fürs Sponsoring der Geschenke sowie Ralph der uns mit dem Servicemobil die ganzen 250 Kilometer begleitete.

Es würde mich sehr freuen, wenn wir nächstes Jahr die Blechrollerfreunde aus Regensburg, Landshut, Deggendorf und Kehlheim wieder als Freunde in Straubing begrüßen dürften, um eine weitere Tour zum „Tag der Vespa“ abhalten zu können. Ich freu mich auf ein baldiges Wiedersehen bei den in wenigen Wochen stattfindenden Vespa Alp Days in Zell am See, sowie der Bruder Straubinger Rallye. Bis dahin wünsche ich allen eine unfall- und pannenfreie Fahrt.

Jürgen Weber
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01.05.2011 Largeframe-Tour durchs Isartal

Und wieder war es mal soweit. Vollgetankt und pünktlich trafen sich am Sonntag, 01. Mai 2011 um 12 Uhr am Theater am Hagen 16 Schaltrollerfahrer aus unserem und umliegenden Landkreisen wie Regensburg, Landau und Landshut um die Gelegenheit zu nutzen im zügigen Tempo mit Gleichgesinnten durch das wunderschöne Isartal zu rollern.

Da es die vorherige Nacht und den ganzen Vormittag in strömen regnete und der Wetterbericht für den Nachmittag eher unbeständiges Wetter vorhersagte, fanden sich von den 27 angemeldeten Vespisti letztendlich nur die wirklichen "Überzeugungstäter" am Treffpunkt ein. Wir wurden fast schon als Konkurrenzveranstaltung zu dem gleichzeitig stattfindenden Oldtimertreffen gesehen, das vom MSC Straubing im Rahmen des Frühlingsfestes veranstaltet wurde. Gegen 12.30 Uhr rollerten die Vespafreunde dann über Aiterhofen, Oberschneiding, Trieching nach Landau, wo ein befreundeter Vespisti bereits am Straßenrad wartete, um mit den Largeframes aus Straubing dem Flusslauf der Isar zu folgen. Über Oberframming und Zeholfing ging es auf den mittlerweile trockenen, kurvigen und wenig befahrenen Nebenstrassen über Eichendorf in den kleinen beschaulichen Ort Mariakirchen, der in der Ferienregion Rottal-Inn, im Kollbachtal zwischen Vils und Rott liegt.


Dort angekommen parkten wir zunächst im großen, aber leeren Biergarten der Schlossbrauerei, der als Geheimtipp in der Bierszene gilt. Während wir unseren Hunger mit leckeren Schweinshaxen und Wurstsalat stillten, zogen über das Anwesen der Schlossbrauerei dunkle Wolken und es begann plötzlich wie aus Kübeln zu regnen.

    

Wir beschlossen also, das Ende des Regenschauers in der Brauereigaststätte abzuwarten und hängten an das Mittagsessen gleich auch noch den Nachmittagskaffee mit „Auszonge“ (Kücherl) dran. Nach dem geselligen Beisammensein traten wir optimal gestärkt und aufgewärmt gegen 16 Uhr bei nachlassendem Regen die Rückfahrt nach Straubing an. Ab Landau zeigte sich zu unserer Freude wieder die Sonne und auf der trockenen Straße ging es dann nach einem kurzen Tankstopp in zügigem Tempo und trockenen Reifens zurück in die Gäubodenstadt.


Ohne Ausfälle und Pannen in Straubing angekommen verabschiedeten wir unsere Freunde aus Regensburg, Landshut und Straubing und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen zu unserer am 21. – 22. Mai stattfindenden 2-Tages-Fahrt zum „Tag der Vespa“.  

Insgesamt war es nach einstimmiger  Meinung aller Beteiligten eine schöne Strecke, die Lust auf mehr machte.

Markus Stöcker/Jürgen Weber
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09. April 2011 - Anrollern entlang der Kleinen Laber

                

Endlich ist es wieder soweit, die Blech- und Schaltrollerfreunde können sich nach einer langen, vespalosen Winterpause wieder auf ihre Sättel schwingen und die Ausfahrten mit ihren Rollern in vollen Zügen genießen.



Im Vorfeld luden die Vespafreunde Straubing zum alljährlichen Anrollern und so trafen sich  am Samstag, den 09. April 2011 fünfundvierzig Gleichgesinnte am Theater am Hagen, um in die Vespasaison 2011 zu starten. Bei herrlichstem Wetter, strahlend blauem, wolkenlosem Himmel tuckerten die Vespas aller Baujahre, eine NSU Lambretta und ein sehr seltener Heinkel Trojan Kabinenroller aus Nah und Fern gegen 12.00 Uhr Mittags am Treffpunkt ein.

           

Fast alle Freunde und Clubmitglieder der Vespafreunde Straubing, sowie Gäste aus München, Regensburg, Deggendorf, Landshut und aus dem 160 Kilometer entfernten Pöttmes aus dem Landkreis Aichach folgten der Einladung. Im Vorfeld waren sogar noch einige mehr Enthusiasten angemeldet, die auch sehr gerne mit dabei gewesen wären, allerdings kurzfristig aus beruflichen Gründen oder aufgrund eines Defekts an ihrer Vespa leider nicht teilnehmen konnten.    

Nach einem Gruppenfoto am Pulverturm ging es dann im Sonnenschein bei fuffitauglichem Tempo auf die „Spritztour“ durch das Labertal. Auf gemütlichen, wenig befahrenen Nebenstraßen ging es über Radldorf, Schafhöfen, Wallkofen, Grafentraubach zu einem Tankstop nach Pfaffenberg und anschließend zum Rollerladen, wo wir bereits vom gesamtem Team mit Erfrischungsgetränken und Snacks erwartet wurden. Hier hatten die Vespistis erstmals die Gelegenheit zum Fachsimpeln, sich Neues zu erzählen und die Schmuckstücke im Rollerladen sowie die von einigen Clubmitgliedern im Winter im Keller neu zusammengebauten untereinander zu bewundern.


Nach einem Aufenthalt von knapp einer Stunde tuckerte der Rollerkonvoi, begleitet von der Belegschaft des Rollerladens abseits der Hauptstrassen und des Hauptverkehrs gemütlich Richtung Hart. Dort angekommen legten wir am Waldrand eine kleine Brotzeitpause ein, die dieses Mal unter dem Motto "Pasqua - italienisches Ostern" stand. Sanbitter, Aperol Spritz, fruchtige Erfrischungsgetränke, Ostereier, Brioche und Süßes gab es in der mittlerweile obligatorischen Brotzeittüte, auf der sich der „Spritztour“-Aufkleber zum Anrollern 2011 befand.


Als wir unseren nachmittäglichen Hunger gestillt hatten und uns in der Sonne am Waldrand etwas aufgewärmt hatten, verabschiedeten wir die weit Angereisten auf ihrem Nachhauseweg und wünschten ihnen gute Fahrt, sowie ein baldiges Wiedersehen, für die anderen ging die Fahrt im frischer werdenden Fahrtwind über Hadersbach, dem Wallfahrtsort Haindling, Tuffing, Frauenhofen, Pilling zurück nach Straubing wo uns die Wirtsleute der Gartenkolonie Frauenbrünnl gegen 18.30 Uhr bereits erwarteten, um uns mit deftigen Schmankerln aus der bayerischen Küche im Biergarten zu verwöhnen. Nach einem gemütlichen Beisammensein neigte sich ein wunderschöner Tag dem Ende zu, bei dem sich neue nette Menschen kennengelernt hatten, die ihr Hobby miteinander teilen und wir können auf ein ohne Ausfälle erfolgreiches Anrollern 2011 zurückblicken.


Einen Dank all denen, die an den Planungen sowie den Vorbereitungen der „Spritztour“ beteiligt waren und an Jürgen Meier, der unsere eigens für die Ausfahrten angeschaffte HD Kamera bediente und als Servicemechaniker fungierte, aber auch all denen, die wieder mit dabei waren und diesen ereignisreichen, wunderschönen Tag erst möglich gemacht haben.

Ich freu mich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer Stammtische, oder unserer am 01. Mai stattfindenden Largeframetour durchs Isartal die Markus Stöcker für uns geplant hat.
Jürgen Weber
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25.- 27.03.2011 – Schönheiten und Raritäten auf Rädern

Am Freitag, den 25.03.2011 eröffnete Alfred Hopfensberger, Vorsitzender des Motorsportclubs (MSC) im ADAC, Oberbürgermeisterin Maria Stelzl und Dr. August Markl, Vorsitzender des ADAC Gau Südbayern, die seit Jahrzehnten stattfindende Auto-Ausstellung, die jedes Jahr im Frühjahr zu den Straubinger Highlights zählt und tausende Besucher in die Gäubodenmetropole lockt. Musikalisch umrahmt wurde die festliche Eröffnung vom Agnes-Bernauer-Festspielverein.


Zahlreiche Hingucker standen unter dem Moto „Motor – Zubehör – Sport“ in Straubing am Hagen in der Fraunhofer Halle und der angrenzenden Messehalle im Mittelpunkt der diesjährigen Ausstellung. Mehr als zwanzig verschiedene in- und ausländische Automarken präsentierten auf über 5000 Quadratmetern ihre neuesten Modelle. Ein sehr interessantes Objekt und Zuschauermagnet waren Elektro- und Hybridfahrzeuge der Marken, Honda, Toyota und Mitsubishi, sowie die voll im Trend liegenden E-Bikes mit Elektroantrieb. Großen Anklang fanden aber auch die von Tunern veredelten Fahrzeuge wie z.B. ein Audi R8 V10 ein  BMW-Z4-Roadster oder ein Hummer. Der ADAC und der TÜV waren mit einem Informationsstand vertreten. Neben zahlreichen Firmen aus dem Bereich des Kfz-Gewerbes zeigte die Autosattlerei Freier und der Karosseriefachbetrieb Birgmann ihr Können. Der Stand der Firma Polish Tech aus Bärndorf bei Bogen glänzte im wahrsten Sinne des Wortes mit seinen hochglanzpolierten und vergoldeten Alufelgen.

     

Das zweite Standbein der Auto 2011 war neben dem Neu- und Nutzfahrzeugprogramm die Sonderschau mit vielen Motorsportfahrzeugen und seltenen, sehenswerten Volkswagen Oldtimern und Vespa Schmuckstücken von unseren Clubmitgliedern. Ein chromblitzender, neunsitziger VW Samba Bus, ein Brezelfenster-Käfer aus dem Jahr 1951, ein Karmann-Ghia, sowie der legendäre Volkswagenporsche 914 waren ausgestellt und sorgten für leuchtende Augen bei den vielen Besuchern. Die blech- und schaltrollerbegeisterten Enthusiasten unserer Vespafreunde präsentierten ihre Raritäten liebevoll inszeniert dem Publikum. Die ausgestellten Fahrzeuge befanden sich entweder im Originalzustand mit reichlich Patina, die an die bewegte Vergangenheit der Fahrzeuge erinnert, oder wurden mit großem Aufwand und viel Herzblut restauriert. Modelle aus allen Epochen der Vespageschichte wurden präsentiert. Eine PX 200 aus den 90er Jahren die bereits 100.000 Kilometer mit ihrem Besitzer unfall- und pannenfrei durch ganz Europa reiste, eine in nur sehr geringer Stückzahl in Deutschland gebauten Vespa 160 GS4 aus dem Baujahr 1962, 50er Modelle aus verschiedenen Jahrzehnten, begehrte Sammlerstücke wie die legendären Super Sprint, die aufgrund ihres progressiven Designs seiner Zeit voraus war und in den Läden der Vespa-Vertragshändler verstaubten wurden von den Mitgliedern der Vespafreunde liebevoll präsentiert. Ganz besondere Schmankerl unter den ausgestellten Fahrzeugen waren zudem Lizenzbauten aus dem Hause Hoffmann sowie die unter Sammlern als „Königin“ bekannte Hoffmann Vespa aus dem Jahr 1954 von der weltweit nur noch rund 50 Exemplare existieren.

Eine besonders große Freude bereitete mir der Besuch von Gerhard Schütz, Gründlungsmitglied des Vespaclubs Straubing 1956, der meiner Einladung am Sonntag Vormittag folgte, mir viel Wissenswertes und Neues über den 1. Vespaclub Straubing zu berichten hatte und mir einen Original Beinschildbanner sowie einige alte Clubfotos von damals überreichte.


Die Auto 2011, die am Sonntag um 18.00 Uhr ihr Pforten schloss, zählte mehr als 8000 Besucher und war mit Sicherheit für alle sehr informativ und sehenswert. Wir freuen uns bereits auf die im nächsten Jahr stattfindende Auto 2012 bei der eine Sonderausstellung für Oldtimer der Marke Mercedes geplant ist. Im darauffolgenden Jahr findet eine Ausstellung für Microcars statt, wo die Vespafreunde Straubing mit einer mittlerweile sehr seltenen, vierrädrigen Vespa 400 aus den Jahr 1959 wieder mit dabei sein werden.

Jürgen Weber
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12.03.2011 1. Customshow in Salzburg

Im Rahmen der in Salzburg stattfindenden Automesse wurde erstmals eine Scooter Custom Show, die von Ron, Inhaber des sQooter Shops in Steyr organisiert wurde, veranstaltet.

Tolle Vespen, heiße Bienen, coole Jungs ..... die „Gloria Bastard“ vom SIP Scootershop aus Landsberg, einige neue LML Fahrzeuge, Offroad Lambrettas, rennstreckentaugliche Vespas aus Undis Racing Team, Custom Roller die man bereits aus dem Vorjahr kannte, aber auch einige auffällige Roller, die es verdienen, darüber zu berichten wurden auf der Automesse in Salzburg dem Publikum präsentiert. Ron, Organisator der Custom Show, stellte zum ersten mal seine „Leonardo Pedalo“ der Öffentlichkeit vor. Die mit viel Aufwand restaurierte, äußerst seltene V50 Pedalo wurde von Wolfgang Reichel mit einer atemberaubenden Airbrush-Lackierung im Leonardo da Vinci Style gekonnt veredelt und war für viele Zuschauer ein großer Blickfang.

     

Patrick Adam von den Chiemgauvespen präsentierte seine mit viel Liebe zum Detail komplett restaurierte Primavera, die mit einem 133 Polini Zylinder, 28er Dellortoro, einem SIP-Perfomance Fahrwerk und einem selbstgebauten Zusatztank aus Edelstahl ausgestattet ist, dem Publikum. Mario Woldrich, der seine Vespa erst gegen Mitternacht zu Beginn der Ausstellung nach der Restauration komplettiert hatte, holte sich verdient die Preise für „Best Smallframe“ und „Best Paint“. Wir danken Ron für diese Veranstaltung, die nächstes Jahr im Rahmen der Automesse im März wiederholt werden soll. Wer allerdings im Februar 2012 das „Original“ die Custom Show in Ried besuchen möchte, sollte sich den 25. Februar 2012 im Kalender markieren. Infos folgen, sobald diese bekannt sind.

   

Jürgen Weber
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25. Februar 2011 Jahreshauptversammlung der VFS

Die Mitglieder der Vespafreunde Straubing trafen sich zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Höhepunkt des letzten Jahres war die zwei Tagesfahrt durch den bayerischen Wald mit 54 Teilnehmern.

Die Vespafreunde Straubing starten in Kürze mit einer Vespaausstellung und einer im April stattfindenden Frühlingsausfahrt in die neue Saison. Die Mitglieder trafen sich am Freitag, den 25. Februar 2011 zu ihrer Jahreshauptversammlung in gemütlicher Runde im Nebenzimmer in der Gaststätte zum Bayerischen Löwen. Zu der Versammlung begrüßte der Vorsitzende Jürgen Weber die Mitglieder des Clubs.

Die Vespafreunde konnten auf eine ereignisreiche Saison 2010 zurück blicken. Während einige Mitglieder bei den Vespa World Days in Fatima/Portugal mit dabei waren, durften zwei andere zum Vespatreffen der Extraklasse, bei dem nur Besitzer von Vespas aus den Herstellungsjahren 1946 bis 1956 geladen waren, in den Schlosshof des oberbayerischen Seefeld am Ammersee. Zudem waren auch diverse Treffen in Österreich, Italien und Deutschland angesteuert worden. Den Höhepunkt des Vereinsjahres stellte anlässlich zum Tag der Vespa eindeutig die zwei Tagesfahrt durch den bayerischen Wald mit Übernachtung im Wanderheim Gneißen dar. Auch wenn sich das Wetter an dem Wochenende sehr durchwachsen präsentierte, war die Stimmung gut und die 54 Vespisti zeigten sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden.

Bei den aktuellen Wahlen wurde wegen des hohen Mitgliederzuwachses der zweite Vorsitzende Jürgen Meier gewählt. Der Vorstand Jürgen Weber sowie die Schriftführerin und die beiden Kassiere blieben bis zu den nächsten Neuwahlen in ihren Ämtern bestätigt.

Mit viel Engagement starten die Vespafreunde Straubing mit einer Sonderausstellung von Vespamodellen auf der AUTO 2011, die vom 25. März bis zum 27. März in der Josef von Fraunhofer Halle in Straubing stattfindet. Das Anrollern mit Vespapicknick, bei dem alle Vespa- und Schaltrollerfahrer herzlich willkommen sind, findet am 16. April 2011 statt.

Protokoll als PDF-File zum Download
Jürgen Weber
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12. Februar 2011 Besuch des Vespamuseums in Mauern bei Freising

Am 12. Februar 2011 trafen sich 15 Mitglieder der Vespafreunde Straubing, um die Sammlung eines befreundeten Vespaenthusiasten in Mauern im reizvollen Hopfenland – der Hallertau - zu besichtigen. Bereits im Vorfeld sprach sich dieser Ausflug zum Vespamuseum weit herum, und so nutzte auch ein befreundeter Vespafan aus Stuttgart und ein weiterer aus dem benachbarten Österreich, der gerade an zwei Vespabüchern arbeitet, diese einmalige Gelegenheit um weitere, nützliche Informationen, aber vor allem Fotos von seltenen Vespas und Exponaten zu machen.


Die Sammlung von Isabella und Karl Scharl ist eine der größten privaten Vespasammlungen überhaupt und umfasst mittlerweile über 2000 Exponate und insgesamt 43 Vespas, die älteste davon aus dem Jahr 1949. Karl kaufte sich vor über zwanzig Jahren seine erste Vespa, mit der er den Grundstein für seine Sammlung legte und sammelt seitdem alles rund um den legendären Roller aus Italien. Bevor Karl die Vespafreunde durch seine prächtige und liebevoll arrangierte Ausstellung führt, erzählte er ein bisschen Geschichte aus der Vespa-Welt. „Beim Kauf einer Vespa ist es den ehemaligen Eigentümern oft wichtiger wie die Vespa nach dem Besitzerwechsel behandelt wird, als einen hohen Preis dafür zu erzielen. Viele verbinde die Leidenschaft zur Vespa mit ihrer Jugend, als diese noch keinen Autoführerschein besaßen, so Karl. Auch er kaufte sich erst mit 21 Jahren sein erstes Auto.

  
Das Vespa-Reich befindet sich hauptsächlich im Keller des Wohnhauses, allerdings zieren einige Exemplare auch das Esszimmer und die Küche. Auf dem Weg zum Ausstellungsraum wird man im Treppenabgang mit Bildern von Vespafahrern, einer Vespalampe und einer sehr seltenen Vespa-Mischzapfsäule geleitet. In der Ausstellung befinden sich einige besondere Exemplare wie z. B. eine französische Militär-Vespa mit eingebauter Panzerfaust von der es nur noch 20 Stück gibt, einige deutsche Vespa-Lizenzbauten von Messerschmitt, eine Hoffmann „Königin“ von der es weltweit nur noch circa 50 Stück gibt und eine Vespa mit sehr seltenem Beiwagen aus dem Jahr 1956. Eine weitere große Leidenschaft von Isabella und Karl Scharl sind ihre Plaketten, die sie weltweit zusammengetragen haben. Das besondere an den Plaketten ist, dass jede etwas über den Ort, mit dem sie verbunden ist, erzählt. Mehr als 450 Stück befinden sich in ihrem Besitz und schmücken eine halbe Wand der Ausstellung. Viele Vespatreffen hat Karl in Europa selbst mir seiner Vespa besucht, um die Plaketten zu bekommen. Mehr als 145.000 Kilometer legte er durch ganz Europa zurück und besuchte die Eurovespas und Vespa World Days seit Anfang der neunziger Jahre in Frankreich, Italien, Griechenland, Österreich und Portugal, um nur einige zu nennen. Bei den Vespa World Days 2010 in Fatima, trafen sich dann Mitglieder der Vespafreunde mit Isabella und Karl Scharl und nahmen gemeinsam an Ausfahrten teil.
Auf Manschettenknöpfe aus dem Jahr 1962 ist Karl besonders stolz, da nur Fahrer, die mit ihrer eigenen Vespa nach Madrid zum Treffen gekommen waren, diese erhalten hatten. Über eintausend Artikel wie Originalersatzteile, seltene Tachos, Hoffmann Winkelantrieb, blitzenden Chromzierrat aber auch Werkstatthandbücher, Literatur, Schilder, Plakate, Spielzeug sowie zahlreich gewonnene Pokale schmücken seine einmalige Sammlung. Während der Führung durch das Vespa-Reich wurde viel gestaunt, gefachsimpelt, neueste Informationen getauscht und der Vespa-Horizont erweitert. Bevor die Scharls die Vespafreunde verabschiedeten, luden sie uns zum diesjährigen internationalen Vespatreffen am 02. und 03. Juli 2011 in Zeilhof ein, das sie im Augenblick organisieren. Gäste aus Holland, Belgien, Österreich, Italien und der Schweiz haben sich bereits angekündigt – auch die Vespafreunde Straubing werden mit dabei sein und sich dieses einmalige Treffen nicht entgehen lassen.  Infos und Anmeldung zum Vespa-Treffen erhalten Interessierte unter www.vespa-veteranenclub.de oder telefonisch bei Isabella und Karl 08764 948421.



Mit bayerischer, gemütlicher Bodenständigkeit wurden die Vespafreunde anschließend im Gasthaus beim „Alten Wirt“ in Mauern empfangen und mit Gaumenfreuden aus der Küche und der Backstube verwöhnt, bevor sie die Heimreise nach Straubing antraten.
Jürgen Weber
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29.01.2011 Lustige Rodel- und Hüttengaudi in der Hirschalmhütte in Maibrunn

Der 1. Stammtisch der Vespafreunde Straubing im neuen Jahr fand wie auch bereits im letzten in der über 200 Jahren alten, denkmalgeschützten Hirschalmhütte des Berghotels in Maibrunn am flutlichtbeschienenen, hauseigenen Skihang statt. Einige von den Mitgliedern nutzten die Gelegenheit und waren bereits am frühen Nachmittag mit Kind und Kegel im Bayerischen Wald eingetroffen, um die weiße Traumlandschaft bei Kaiserwetter auf den Rodelpisten zu genießen, die anderen Vespafreunde reisten am frühen Abend in Fahrgemeinschaften von Straubing und Regensburg an.

           

Nach einer kurzen Aufwärmphase in der Hütte ging es bei zapfigen minus 10 Grad Celsius voller Freude mit den Bobs und Rennrodeln, die freundlicherweise vom Berghotel kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, auf die winterlich bezaubernde, frisch präparierte Rodelpiste. Warm eingepackt schlitterten die Vespafreunde mit berauschender Geschwindigkeit den Hang hinunter. Unten am Berg angekommen, musste dieser natürlich wieder erklommen werden. Da den Rollerfreunden leider kein Lift zur Verfügung stand, durften diese den Weg zur Hütte wieder per Fuß zurück antreten. Der Aufstieg wurde genutzt für Schneeballschlachten, Raucherpausen sowie anderem „Blödsinn“ im Schnee für die sich die tolle winterlich verschneite Landschaft hervorragend eignete. 

 

Nach zwei weiteren Abfahrten mit den Schlitten, stärkten sich die Vespafreunde nach erneut, anstrengenden Aufstiegen mit Schnitzel „Wiener Art“, Rahmchampignon, lecker knusprigen Schweinekrustenbraten sowie kühlen Erfrischungsgetränken. In gemütlicher Runde wurde jede Menge gelacht, gefachsimpelt, Neuigkeiten über gerade in Restauration befindende Fahrzeuge, sowie Pläne für gemeinsam anstehende Unternehmungen, wie die im Februar anstehenden Jahreshauptversammlung und einem Vespa-Museumsbesuch und der im März stattfindenden Custom Show in Salzburg geschmiedet. Gegen 23:30 Uhr ging ein wunderschönen, gemütlicher und kameradschaftlicher Hüttenabend dem Ende entgegen, aber vorher wurde noch ein Gruppenfoto von denen, die bis zum Schluss geblieben waren gemacht, bevor die Freunde ihre Heimreise in den Gäuboden oder die Oberpfalz antraten

Jürgen Weber
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11.12.2010 - Weihnachtsfeier der Vespafreunde

Das Vespajahr neigte sich dem Ende und so ließ es sich der heilige Nikolaus und seine Engelsschar nicht nehmen die Vespafreunde aus Straubing zur Weihnachtsfeier zusammenzutrommeln. Dem Himmel ganz nah, wurde der weihnachtlich geschmückte Nebenraum im ersten Stock der Gaststätte Unterm Rain in Straubing als Veranstaltungsraum gewählt.

32 Vespafreunde aus Nah und Fern folgten dem Ruf, wobei jedoch fünf kurzfristig wegen Krankheit absagen mussten. Die restlichen ließen es sich jedoch nicht nehmen einen wunderschönen und geselligen Abend miteinander zu verbringen. Jeder der Anwesenden nutzte die Gelegenheit um über das vergangene Jahr zu plaudern, Neues für das kommende Jahr zu planen und sich auf Weihnachten zu freuen.

Weihnachtsengel Sabine   Antreten vorm Nikolaus   Nikolaus

Nachdem alle aus der reichhaltigen Speise- und Getränkekarte die bayerischen Spezialitäten gewählt hatten, lauschte man nach dem Verzehr gespannt den Worten des heiligen Nikolaus, der von einem seiner Engel begleitet wurde. Der heilige Nikolaus hatte nicht nur kleine Sackerl mit  Nüssen, Mandarinen, Schokolade und eine kleine, eigens für die Weihnachtsfeier angefertigte, Vespa Faro Basso parat, sondern auch sein rotes Buch, in dem sich für jedes Vespamitglied ein passender Vers mit den guten, aber auch den kritikwürdigen Taten geschrieben fand. Der Großteil der Mitglieder kam beim Nikolaus ganz gut weg, andere dagegen mussten für das kommende Vespajahr Besserung geloben. Nachdem der Nikolaus mit Unterstützung seines Engelchens die Sackerl verteilt hatte, verabschiedete er sich von den Vespafreunden und gab ihnen den Segen für eine unfall- und pannenfreie Fahrt 2011 mit auf dem Weg.

Marvin verteilt die Geschenke  Schöne Gaben  Jippie - kann ich brauchen!

Anschließend waren alle, wie auch schon im vergangenen Jahr, ganz heiß aufs Wichteln, denn jeder hatte ein Vespaschenk dabei, das es nach dem Glücksprinzip mit einem Los zu verteilen galt! Marvin, der jüngste Spross unter den Vespamitgliedern und aktiver Beifahrer auf Papa´s Vespa ließ es sich heuer nicht nehmen, die Präsente an die „großen“ Vespafreunde zu verteilen. Die Präsente hatten natürlich alle mit dem Thema "Vespa" zu tun, so dass Vespa- und Rollerbücher, Tassen, Scheinwerfer, Vespa T-Shirt´s, wunderschön gearbeitete Miniaturmodelle, Schlüsselanhänger und vieles mehr ihre Besitzer wechselten.

Nachdem also alle Vespaschenke von Marvin verteilt waren, wurde bei geselligem Beisammensein gelacht, gefachsimpelt und für das kommende Jahr Ausfahrten und Treffen geplant. Der erste Teil der Teilnehmer verabschiedete sich gegen Uhr 23.00, während die restlichen Rollerfreunde noch bis nach Mitternacht sitzen blieben und erst spät den Heimweg antraten. Dies war aber nicht die letzte Aktivität dieses Jahres, die Vespafreunde treffen sich

am Donnerstag, den 16.12.2010 zum gemeinsamen Glühmarktbesuch auf dem Straubinger Christkindlmarkt. Wer am um 18:00 Uhr an der Telefonzelle bei der Einhornapotheke steht wird mitgenommen. Also auf zu einem feuchtfröhlichem Umtrunk mit der für die Vespafreunde traditionallen Bratwurstsemmel.

Jürgen Weber
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19.11.210 Glühweinstammtisch der Vespafreunde Straubing

Wie bereits vergangenes Jahr luden die Schaltrollerfreunde aus dem Gäuboden zum gemütlichen Glühweinstammtisch in die Räumlichkeiten der „Predator´s Garage“ in Parkstetten ein. Knapp vierzig Liebhaber der Kultmarke aus Nah und Fern folgten trotz der anhaltenden Regenschauer der Einladung zum all monatlich stattfindenden Stammtisch, um unter Gleichgesinnten zu fachsimpeln. In den adventlich geschmückten Räumlichkeiten ließen sich die Vespafreunde mit leckeren Lebkuchen, Bratwurstsemmeln, sowie heißem Kinderpunsch und Glühwein verköstigen, bevor die vorläufige Terminplanung für die anstehende Rollersaison besprochen wurde.

 

Ende Januar gibt es wieder eine zünftige Hüttengaudi mit Rodelspaß in Maibrunn und am Faschingssonntag wird am Bogener Faschingszug mit dem traditionell vorausgehenden Weißwurstfrühstück teilgenommen. Im Februar wird ein privates Vespa Museum in der Nähe von Landshut besucht. Der Vespa Enthusiast legte den Grundstein für seine Sammlung vor über 20 Jahren, die mittlerweile mit knapp 40 Vespas den gesamten Keller seines Hauses füllt. Eine 2-Tages Fahrt durch den Bayerischen Wald zum Tag der Vespa wird am 21. und 22. Mai 2011 abgehalten. Über zwanzig Anmeldungen sind für diese Veranstaltung bereits eingegangen.  Auch die Vespa Alp Days, die nächstes Jahr am Pfingstwochenende statt finden werden, stehen auf dem Terminplan der Vespafreunde, auch hierfür sind schon einige Anmeldungen eingegangen.

Ein weiteres Highlight wird mit großer Sicherheit die im September geplante 1. Scootervista Straubing sein, die mit einer Rollerausstellung der Mitglieder einem privatem Teilemarkt, Vespaglas- und Blechkunst im Hof, sowie den Räumlichkeiten der Tafernwirtschaft in Straubing abgehalten wird.

    

Im Laufe des Stammtischabends wurden von den Vespafahrern insgesamt 92 Bratwürstsemmeln, die vom Grillmeister Ralph gekonnt zubereitet wurden, sowie 16 Liter Kinderpunsch, 19 Liter Glühwein und eine Vielzahl von Lebkuchen und Dominosteinen verspeist. Weit nach Mitternacht konnten die letzten Vespa-Enthusiasten das Resüme ziehen, dass sich ein gelungener Abend seinem Ende zu neigte und man sich schon auf das nächste Highlight – die Weihnachtsfeier am Samstag, den 11.12.2010 – freuen kann. Diese findet heuer in der Gaststätte Unterm Rain (GUR) statt. Wie auch vergangenes Jahr sollen an diesem Abend die von den Mitgliedern mitgebrachten „Wichtel-Geschenke“ ihre Besitzer wechseln.

  

Die Saison 2010 neigt sich also langsam dem Ende zu, aber wie ihr seht sind wir auch in der rollerlosen Winterzeit ebenso aktiv und würden uns sehr freuen, den ein oder anderen bei unseren Treffen willkommen zu heißen. Wenn einer Lust bekommen hat, an der Hüttengaudi, der 2-Tages Fahrt sowie den Vespa Alp Days in Zell am See gemeinsam mit uns teilzunehmen, soll er sich bei Jürgen Weber melden, da hierfür frühzeitig die Teilnahme, vor allem aber die zentralen Zimmer gebucht werden müssen.

Also dranbleiben und öfter mal auf unserer stets aktuellen Homepage unter „TERMINE“ vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst.

  Jürgen Weber
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09.10.2010 – Abrollern der Vespafreunde Straubing

Am zweiten Oktoberwochenende war es wieder mal soweit. Die Vespafreunde Straubing luden zum diesjährigen Abrollern ein. Das Motto des heurigen Abrollerns lautete „entlang der niederbayerisch-oberpfälzischen Weinstraße“. Schon die Einladung versprach, das die Abrollerstrecke 2010 im wahrsten Sinne des Wortes ein Schmankerl werden soll und so rollerten zum vereinbarten Treffpunkt Freunde der Kultrollermarke aus München, Landshut, Landau und Regensburg nach Straubing, um mit dabei zu sein. Es wollten noch einige mehrere Vespisti an unserem Abrollern teilnehmen, die sich aber entschuldigen ließen, da sie beruflich auf der zum selben Zeitpunkt statt findenden Intermot in Köln oder der Veterama in Mannheim befanden oder andere unverschiebbare Termine vorlagen.

Nach einem Gruppenfoto vor dem Straubinger Stadttheater aufgestellt, knatterten die 24 Vespas und eine Ape bei herrlichstem Sonnenschein, von Ralph als Servicemechaniker und Sabine als Fotografin und Cateringservice begleitet, auf die 130 km lange Rundfahrt. Auf gemütlichen Nebenstraßen rollerten wir in fuffi tauglicher Geschwindigkeit nach Kößnach, Kirchroth, Pondorf, Hofdorf und Wörth an der Donau wo sich fünf weitere Vespisti vom Vespaclub Regensburg unserem Konvoi anschlossen.

   

Entlang herbstlichen Weinlaubs führte die Strecke weiter an den Rebenfeldern des kleinsten Weinanbaugebietes Deutschland auf der Weinroute über Wiesent, Kruckenberg, Bach an der Donau bis nach Donaustauf.  Seit mehreren Jahrhundert wird an den Hängen entlang der Donau Wein angebaut. Urkundlich belegt ist der Weinbau in Donaustauf erstmals im Jahre 1256, die Anfänge dürften jedoch weiter zurück liegen. In Donaustauf rollerten wir dann den Berg zum Fuße der Walhalla hinauf, wo wir unseren Wegzehrungsstopp einlegten. Nachdem wir unsere Vespas auf Wunsch der netten, alten Parkplatz Dame auf der von ihr zugeteilten, markierten Parkplätze abstellten, machten wir uns zu Fuß auf die Walhalla. Eine Gartenbank wurde von Sabine und Ralph kurzerhand als Brotzeitstation zweckentfremdet und liebevoll mit den auf uns wartenden Köstlichkeiten gedeckt. Mit frische Oliven, luftgetrockneter Salami, Ciabata, Rot- und Weißwein, Wasser oder Apfelsaftschorle sowie süßen Weintrauben zum Nachtisch, wurden unsere Gaumenfreuden unter den Bäumen der faszinierenden, leuchtenden, herbstlichen Blätterpracht verwöhnt.

    

Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es zur Besichtigung der Walhalla, übersetzt „Totenhalle“. Diese Ruhmeshalle gilt als das Hauptwerk aller Kunstschöpfungen des bayerischen König Ludwig I. Der Architekt Leo von Klenze erbaute sie in der Zeit vom 18.10.1830 (Grundsteinlegung) bis zum 18.10.1842 (feierliche Eröffnung) in gewollter Nachbarschaft zur ehemaligen »Freien Reichsstadt« Regensburg mit seinem gotischen Dom. Die Walhalla bildet mit der historischen Kulturlandschaft an der Donau ein sinnvolles und beziehungsreiches Ensemble. In der Ruhmeshalle steht eine Versammlung prägender Persönlichkeiten gegenüber. 128 Marmorbüsten und 64 Tafeln zeugen von deutscher und europäischer Geschichte, den Fixpunkten der Geistes- und Naturwissenschaften, der Literatur, der Musik und der bildenden Kunst. Mc Fly, beeindruckte an diesem Nachmittag mit seinem Wissen über die Walhalla und deren Geschichte.

Weiter ging es in zügigen Tempo durch Tegernheim, über Schwabelweis nach Grünthal und Fußenberg nach Regenstauf, wo wir bereits von einer Reporterin der Mittelbayerischen Zeitung sowie von Loris Bordin, Besitzer der Eisdiele sehnsüchtig erwartet wurden. Teilnehmern der Largeframetour war ja Loris bereits durch seine Gastfreundschaft bekannt. So ließ er es sich auch dieses mal nicht nehmen, die Vespafreunde aus dem gesamten mittelbayerischen Raum mit gekühltem Prosecco Spritz, Knabbereien, leckerem Eis, Tiramisu sowie Cappuccino und Espresso zu verwöhnen. Wir hatten alle wieder jede Menge Spaß, fachsimpelten, tauschten Neuigkeiten rund um die Vespa und anstehende Winterprojekte einzelner von uns aus. Nachdem wir unseren riesen Vespafan Loris seinen „Italien Dream“ – eine Vespaparade vor seiner Eisdiele - heuer gleich zweimal erfüllten, übergab er Jürgen als Zeichen der Gastfreundschaft einen Clubbanner des Vespaclubs Dolomiti Feltre und lud für nächstes Jahr zu einer Fahrt in die Dolomiten ein.

 

Gegen 16.30 Uhr rollerten wir dann auf ruhigen, wunderschönen, kurvigen Nebenstraßen über Lichtenberg, Oberlichtenwald und Unterlichtenwald nach Sulzberg an der Donau zurück auf die Weinroute. Die wärmende Herbstsonne lud die Vespisti in Bach bei den Winzern noch zu einen Brotzeitstopp bei einem Schoppen Weinschorle und einem deftigem Brotzeitbrettl ein. Nach dem geselligen Beisammensein ging es dann, mittlerweile warm eingepackt nach Wiesent über die Donaubrücke Richtung Pfatter, Gmunder Au entlang der Donau zurück nach Straubing. In Straubing ohne Probleme sowie Ausfälle angekommen, verabschiedeten sich die Vespafreunde aus Nah und Fern, bevor sie die ihnen noch bevorstehende Heimreise antraten. Voller Begeisterung, Kameradschaftlichkeit und Freundlichkeit der Vespisti untereinander, freut man sich auf ein baldiges Wiedersehen zu einem unserer nächsten Stammtische.


Also wie ihr seht, haben wir unser Versprechen vom letzten Jahr eingehalten und mit den ortsansässigen Vespaclubs aus Regensburg und Landshut in diesem Jahr mehrere wunderschöne Ausfahrten, aber auch Grillfeste und Stammtische veranstaltet. Einige von Euch haben schon die Frage gestellt, wie soll man das noch toppen! Auch für die anstehende Rollersaison 2011 werden wir wieder einige Highlight´s für Euch parat haben. Die Planungen für die kommende Vespasaison sind weitgehend abgeschlossen, eins sei allerdings verraten, es wird wieder eine Hüttengaudi in Maibrunn, eine 2-Tagesfahrt mit Übernachtung im Wanderheim Gneißen sowie zwei bis drei Largeframetouren geben. Bis dahin wird allerdings noch etwas Zeit vergehen und wir werden uns auf die bereits geplanten vespalosen Aktivitäten im Terminkalender freuen. Drum dranbleiben und immer wieder auf unserer Homepage unter "TERMINE" vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst. Gerne könnt ihr euch auch per Mail an mich wenden.

Jürgen Weber
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11.09.2010 Largeframe-Tour der Vespafreunde Straubing 

Auf Wunsch meinerseits, sowie auch einiger anderer Vespisti fand am Samstag, den 11.09.2010 die erste Largeframe-Tour der Vespafreunde Straubing statt. Ziel war es, dem ein oder anderen Vespisti mit „großem Nummernschild“ mal die Möglichkeit zu geben, im zügigem Tempo durch die wunderschöne Landschaft des Bayerischen und Oberpfälzer Waldes zu rollern. Vollgetankt und pünktlich trafen sich um 13 Uhr am Theater am Hagen 21 Schaltrollerfahrer aus unserem und umliegenden Landkreisen, wie z. B. Landau, Landshut und München  um diese Gelegenheit zu nutzen.

Gruppenfoto

Nach Aufstellung zum Gruppenfoto am Gelände der ehemaligen Landesgartenschau, knatterten wir mit unseren Vespaschätzchen bei strahlendem Sonnenschein in schnittigem Tempo entlang der Donau über Kirchroth, Oberzeitldorn und Bach bis nach Wörth an der Donau, wo sich befreundete Vespisti des Vespa Clubs Regensburg unserem Konvoi anschlossen. Wir fuhren Richtung Westen bis nach Sulzbach an der Donau, bevor der Streckenverlauf sich in kurvenreiche und wenig befahrene Straßen durch kleine, verträumte und liebliche Ortschaften der Oberpfalz, wie Roidhof, Altenthann, Pettenreuth oder Greisberg führte. Kurz nach Karlstein machten wir einen kleinen Abstecher nach Regenstauf zur Eisdiele von Loris Bordin, einem begeisterten Vespaenthusiasten und Sammler aus Belluno, der einige Raritäten sein Eigen nennt. Loris, Mitglied vom Vespa Club Dolomiti in Norditalien, erwartete die Vespisti aus Niederbayern und der Oberpfalz bereits sehnsüchtig. Wir staunten nicht schlecht, als wir mit gekühltem Prosecco und Spritz, leckerem Eis und Knabbereien empfangen wurden. Nachdem die Vespas in Reih und Glied vor der Eisdiele geparkt waren, ging es zum gemütlichen Teil über. Loris und sein langjähriger Freund Heinz eröffneten zusammen das Prosecco-Buffet, welches mit großer Begeisterung von uns angenommen wurde. Wir hatten jede Menge Spaß, fachsimpelten und schnell stand einer Partnerschaft mit dem Vespa Club aus Norditalien auch nichts mehr im Weg. Loris war von der Kameradschaftlichkeit und Freundlichkeit der Vespafreunde aus Straubing so begeistert, dass er sich sogar kurzer Hand entschloss, als aktives Mitglied den Vespafreunden aus dem Gäuboden beizutreten.

Heinz und Loris  Familie Bordin Münchner Vespisti 

Gegen 16.45 Uhr, nachdem wir uns alle gut gestärkt und erfrischt für das von Loris gewünschte Gruppenfoto vor seiner Eisdiele aufgestellt hatten, ging unsere Tour nach einem kurzen Tankstop auf die zweite Hälfte der Strecke weiter Richtung Norden.

Entlang am schönen Regen, der mittlerweile in der Abendsonne glitzerte, führten uns wieder zahlreiche Kurven über Marienthal und Steffling  nach Nittenau, wo wir nochmals einen Tankstopp einlegen mussten, da jemand verschlafen hatte zu tanken - Robert Maier hatte allerdings zu diesem Zeitpunkt für alle noch eine kleine, gekühlte Überraschung parat. An einer naheliegenden Baustelle legte Sigi beim Losfahren eine kurze Showeinlage für die anderen, wartenden Verkehrsteilnehmer ein, die schließlich dazu führte, dass sein Roller nach weiteren 30 Kilometern seinen Dienst quittierte. Auf einem zufällig geschossenem Foto lässt sich nachvollziehen, wie Sigi sein Künststück einleitete.

    

Das Vertrauen ins unsere Fahrzeuge wächst – an der Spitze wird teilweise mit einem Topspeed von 110 bis 130 Km/h gefahren. Längst haben wie die Schräglagen perfektioniert. Wir durchfahren die zahlreichen Kurven entlang kleiner Waldlichtungen, vorbei an frisch gemähten Wiesen auf denen die Kühe grasen, bis nach Falkenstein. Jetzt verlangt auch unser Gaumen wieder sein Recht. Im Biergarten des Gasthauses Schröttinger Bräu stärken wir uns mit deftigen Schmankerln aus der bayerischen Küche, bevor wir unsere Heimreise bei bereits eintretender Dämmerung über Wiesenfelden und den Saulburger Forst Richtung Heimat antreten. Das Feedback unserer ersten Largeframetour war - nicht zuletzt Dank Loris´Unterstützung - äußerst positiv. Wir werden auf jeden Fall in der nächstes Saison wieder die ein oder andere schöne Strecke mit unseren "Großen" abrollern.

Also aufgepasst liebe Kurvenfans und Genusstourer wenn es wieder heißt „Largeframetour der Vespafreunde Straubing“.

Jürgen Meier
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20. – 22. August 2010 Jubiläumsfest zum 20-jährigen Bestehen des VC-Regensburg

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Vespa Clubs Regensburg luden die Rollerfreunde aus der Oberpfalz die Vespaclubs aus Nah und Fern zum Sommerfest auf die Badeinsel ins Nahe gelegene Bad Abbach ein, um ihr Jubiläum mit Gleichgesinnten der Kultmarke aus Italien zu feiern. Insgesamt 16 Vespafreunde aus Straubing und zwei weitere aus Deggendorf trafen sich am Samstag, den 21. August 2010 und rollerten die 65 Kilometer im gemütlichen 2-Takt auf wenig befahrenen Nebenstraßen über Sünching, Aufhausen, Alteglofsheim ins Altmühltal nach Bad Abbach. Die Anfahrt dauerte dieses Mal etwas länger als geplant, da wir unterwegs zwei kleinere Pannen - loser Benzinschlauch und gerissenes Kupplungsseil - hatten, die allerdings problemlos nach kurzer Zeit behoben werden konnten.

 

In Bad Abbach angekommen, trauten wir fast unseren Augen nicht. Ein Vesparoller nach dem nächsten folgten den am Straßenrand aufgestellten, aus Holz gefertigten Vespawegweisern Richtung Freizeitinsel. Die stolzen Besitzer der Blech- und Schaltroller, meist aus der näheren Umgebung, aber auch aus Darmstadt, Trier, Rüsselsheim und weiteren Städten aus dem süd- und mitteldeutschen Raum folgten der Einladung der Rollerfreunde aus Regensburg, um mit ihnen ihr Jubiläumsfest zu feiern. Viele Modelle der gesamten Zeitepoche der Vespaproduktion wurden auf dem Festgelände ausgestellt. Eine mittlerweile sehr seltene Hoffmann A mit traumhaft schöner Patina war ebenso vor Ort, wie bis ins letzte Detail restaurierte, mit chromblitzendem Zubehör ausgestattete „Lampe-unten“ Modelle aus verschiedenen Baujahren. Rare Messerschmitt GS Modelle mit zahlreichem Zierrat, wie Stoßstangen, Kaskaden und Seitenbacken wurden von den Fotografen sehr detailliert fotografiert. Aber auch einige sehr seltene „super sprint“ Modelle, die Anfang der 70er Jahre bei einigen Vespa Vertragshändlern teils als Ladenhüter verstaubten, könnten beim Jubiläumstreffen bewundert werden. Letztere kamen fast ausschließlich aus „smallframecity“, der größtenteils durch Tom Schauß geprägten „super sprint“-Hochburg Ingolstadt. Des weiteren konnten zahlreiche PX-Modelle, VNA´s, VBB´s, etliche Sprint, original erhaltene Rallye Exemplare und einige V50 1.Serie Vespas bewundert werden.  

      

Pünktlich um 14 Uhr ging es dann auf die fuffitaugliche, 25 Kilometer lange Rundfahrt durch das herrliche Altmühltal. Die Vespisti der Ausfahrt, die aufgrund der 170 Rollerfahrer allerdings eher an einen Corso erinnerte, wurden nach der Rückkehr auf dem Festplatz mit frisch gegrillten Steaks, Bratwürsten und kühlen Getränken verwöhnt. Kaffee- und Espressogenießer kamen auch nicht zu kurz. Sie wurden mit süßen, italienischen Köstlichkeiten wie Pannacotta und Tiramisu aus einer als Espressobar umgebauten APE, der „Cafe-Biene“, die extra zum Sommerfest aus Freising angereist war, verwöhnt.

In der Burn-Out-Zone brachten einige Rollerfreunde die nicht mehr fahrtauglichen Reifen mit ihren rotierenden Hinterrädern zum qualmen und im Geschicklichkeitsparcours konnten die Vespafahrer ihr Fahrtalent unter Beweis stellen. Am mobilen Amerschläger Prüfstand, an dem die leistungsstarken Motoren der Vespas ihre teilweise 30 PS unter Beweis stellten wurde sehr viel gefachsimpelt, Wissenswertes und Neues für anstehende Projekte getauscht.

  

Den Teileverkauf übernahmen die beiden in der Szene bekannten Geschäfte „Der Rollerladen“ und der in Regensburg ortsansässige „VSR-Shop“. Die Vereinskasse des VC-Regensburg wurde durch den Verkauf eines wunderschönen Kalenders für das kommende Jahr mit alten schwarz-weiß Fotos von Vespatreffen aus den 50er und 60er Jahren aufgebessert, die Rudi Meyer freundlicherweise aus seinem Privatalbum zur Verfügung stellte. Nach dem der Hunger gestillt, der Durst gelöscht, Zuschauer und einige Rollerfahrer sich bereits auf den Nachhauseweg begeben hatten, wurde ab 22 Uhr mit DJ Mosh bei bester Partystimmung bis weit nach Mitternacht mit vielen Yellow Shots gefeiert und gelacht, bevor man sich in seine Schlafgemächer zurückzog. Von den Vespafreunden aus Straubing haben sich bereits am späten Nachmittag einige entschlossen zu übernachten und bauten ihr Zelt auf, die anderen verabschiedeten sich und freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen. Kurz vor Einbruch der Dämmerung diesmal über Burgweinting, Obertraubling, Pfatter, nochmals überschattet mit einer kleinen Panne, die vor Ort am Straßenrand allerdings wieder repariert werden konnte, ging es dann auf die Heimreise nach Straubing.

Fazit: Ein rundum gelungenes Jubiläumsfest, hervorragend gewählte Location sowie perfekte Organisation und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen bei einer unserer demnächst anstehenden Ausfahrten.
Jürgen Weber
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Stammtisch am Gäubodenvolksfest 2010

Wie bereits letztes Jahr, besuchten die Vespafreunde Straubing das Gäubodenvolksfest, welches erstmalig im Jahre 1812 von König Maximilian Ludwig I. Josef als „landwirtschaftliches Fest im Unterdonaukreis“ ins Leben gerufen wurde. Der Vergnügungspark des zweitgrößten Volksfestes in Bayern, jedoch mit einer gewissen Überschaubarkeit und seinem einmaligen Charme erstreckt sich über 90000 Quadratmeter am Hagen mit sechs Festzelten und insgesamt 25000 Sitzplätzen sowie 117 Fahr- und Belustigungsgeschäften.

Zur Volksfestzeit werden seit jeher Treffen arrangiert und Freunde aus nah und fern eingeladen. Die Vespafreunde Straubing luden Vespisti aus Regensburg, Landshut, München und Landau zur sogenannten „fünften Jahreszeit“ ein. Dreißig Rollerfreunde folgten der Einladung und kamen fast alle „aufgebrezelt“ in Lederhose und Dirndl zur geselligen Runde ins Festzelt Lechner, wo Tische für die Blechrollerfreunde reserviert waren. Die Vespafreunde stärkten sich mit bayerischen Köstlichkeiten aus der hervorragenden Küche, resche Brezen und Emmentaler des Schmankerlzeltes der Familie Lechner und tranken die ein oder andere frische, kühle Mass Festbier dazu.

    

Natürlich wurden auch einige Fahrgeschäfte auf die Geschwindigkeitstauglichkeit geprüft, Losbuden „geplündert“ und die Stände der süßen Leckereien besucht. Heike überraschte uns mit einem extra für uns angefertigten riesigen Lebkuchenherz mit dem „Vespa“ Schriftzug – an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Heike.

 

Nach zwei heftigen, kurzen Regenschauern ging es wieder zurück auf die noch fast warmen Sitzplätze ins Bierzelt zum Aufwärmen. Bei bester Stimmung, sowie unterhaltsamen Programm der Blaskapelle wurde noch jede Menge gelacht, gefachsimpelt und noch einige Male ein Prosit auf die Gemütlichkeit getrunken, bevor sich die Vespafreunde am späten Abend auf den Weg nach Hause machten.  

   

Es war uns eine sehr große Freude, Vespisti aus Nieder-, sowie Oberbayern und der Oberpfalz bei uns in Straubing als Gäste zu haben und mit Ihnen unvergessliche, schöne Stunden feiern zu können. Wir freuen uns auf ein schon baldiges Wiedersehen und sagen "Danke", dass ihr den Weg nach Straubing ins Gäubodenvolksfest zu uns gefunden habt.

Die Tische für´s nächste Jahr sind bereits reserviert.

Jürgen Weber
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Grillfest zum 1. jährigen Gründungsjubiläum der Vespafreunde Straubing

Am Samstag, den 31. Juli 2010 feierten die Vespafreunde Straubing ihr 1-jähriges

Gründungsjubiläum. Genau auf den Tag genau vor 365 Tagen trafen sich nach Initiative von Jürgen zehn Vespa-Enthusiasten zum 1. Stammtisch in Claudios Pizzeria in Parkstetten, um einen Vespaclub ins Leben zu rufen.

 

Der Einladung zum Grillfest folgten 36 Vespisti aus Nah und Fern: sogar aus Regensburg, Landau und Landshut kamen die Rollerfahrer, um mit den Straubinger Vespafreunden ihren ersten Geburtstag zu feiern. Es wären noch einige mehr gewesen, die sich aber entschuldigen ließen, da sie mit ihren Vesparollern in Italien auf Urlaubsreise oder in Ungarn auf der ESC (Euro Scooter Challenge) eingeladen waren.

Ab16 Uhr trafen sich die Vespisti, wie bereits im vergangen Jahr am Irlinger See. Gegen 17 Uhr, wie es sich für Vespafahrer bei einem Treffen gehört, rollerten sie mit ihren Vespaschätzchen auf die 45 km lange Ausfahrt. Die Strecke führte die Blechrollerliebhaber auf wenig befahrenen, schönen, kurvenreichen Nebenstraßen Richtung Gmunder Au nach Pfatter, Riekofen, Sünching entlang der Großen Laaber nach Schönach durch das Naturjuwel Rainer Wald, der naturschutzfachlich durch seinen sehr hochwertigen Bestand von Alteichen und Sumpfwäldern in der Donau-Niederterrasse einzigartig ist, nach Aholfing zurück zum See.   

     

Am Irlinger See angekommen, wurde bei einem kühlen Malzgetränk unter den

Freunden zuerst rege gefachsimpelt, bevor der Grill anschließend angeheizt und die Vespafreunde sich mit leckeren Steaks, verschiedenen hausgemachten Salaten, sowie mit  Bratwürsteln stärkten. Nach gestilltem Hunger, hielt Jürgen Weber, Vorstand der Vespafreunde eine kleine Rede und blickte mit Stolz auf die vergangen 12 Monate zurück.

Die Vespafreunde Straubing zählen aktuell 18 aktive Mitglieder die im Besitz von 55 Rollern aus den Baujahren 1954 bis 1992 ihr Eigen nennen, rollerten gemeinsam über 2000 km unfall-/und pannenfrei durch die Landschaft, veranstalteten ein Flutlichtskifahren, sowie eine Hüttengaudi mit Rodelspaß, ein Ab- und Anrollern, eine 2-Tages-Ausfahrt zum Tag der Vespa, waren gemeinsam in Österreich auf den Alp Days am Großglockner und auf den Vespa World Days in Fatima/Portugal. Das Straubinger Tagblatt sowie das rollerJOURNAL aus Österreich widmete den Vespafreunden einige wunderschöne Zeitungsartikel. Auf der Homepage hatten die Vespafreunde seit Bestehen mittlerweile über 6200 verschiedene Besucher, d.h. täglich rund zwanzig neue, auf der Internetplattform youtube, wo die Vespisti mit 18 Videos vertreten sind, können weitere 6000 Klicks verbucht werden. Es wurden auf den Treffen über 200 Steaks, 350 Bratwürstl, 80 Weißwürste ein ganzes Spanferkel sowie etliche leckere Salate und hausgemachte Kuchen verspeist. An dieser Stelle wurde den Frauen und Müttern der Vespafreunde herzlich gedankt. Ein Dank ging auch an die beiden Händler unseres Vertrauens, il Ricambio und der rollerladen, die den Vespafreunden teils ihre Räumlichkeiten bei Feiern, sowie ihre Transporter als Servicemobile bei Ausfahrten kostenlos zur Verfügung stellen. Die Vespafreunde können mit Stolz auf ein erfolgreiches, gemeinsames Jahr zurückblicken. Nach dem kleinen Rückblick der vergangenen 365 Tage wurde die Geburtstagstorte zusammen mit den angereisten Freunden angeschnitten und bis auf das letzte Stück verspeist.

     

In geselliger Runde wurde bis weit nach Mitternacht am Lagerfeuer gefachsimpelt, gelacht und gemeinsam der Geburtstag der Vespafreunde gefeiert, bevor es mit dem Roller nach Hause ging.

Die Vespafreunde wünschen sich noch viele, schöne, gemeinsame Jahre, mit tollen Veranstaltungen unter Gleichgesinnten, mit denen sie die Leidenschaft der Kultmarke aus Pontedera teilen können.

Drum dranbleiben und regelmäßig vorbeischauen, denn wir sind schon bald wieder unterwegs mit unseren Rollern.
Jürgen Weber
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01. - 04.07.2010: Vespa World Days 2010 in Fatima/Portugal

Das größte europäische Markentreffen für Motorroller, welches bereits im Jahr 2004 in Lissabon ausgetragen wurde, fand dieses Jahr im Herzen Portugals, 120 km von der Hauptstadt Lissabon und 210 km von Porto in der weltberühmten Pilgerstadt Fatima statt.
Über 2600 Vespisti aus 183 Vereinen kamen aus Portugal, Frankreich, Spanien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Italien, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Norwegen, England und Schweden nach Fatima um die Leidenschaft zu ihrer Vespa mit Gleichgesinnten zu feiern.

Haupteingang  Marmorroller 

Der jüngste, gemeldete Teilnehmer war gerade mal sieben Jahre und fuhr als Beifahrer bei seinem Vater mit, der älteste bewegte mit bereits 78 Jahren seine Vespa sportlich elegant und sicher durch die traumhaft schöne Landschaft. Der Vespaclub Vespinga, deren eigene Musikband das abendliche Rahmenprogramm musikalisch begleitete, organisierte das viertägige Festival rund um die mythische Wespe. Das Startgeld in Höhe von € 65.- für vier Tage, beinhaltete alle Ausfahrten, Eintrittsgelder, Willkommensgeschenk und ein abendliches Galadinner, Besucher zahlten drei Euro.
Die portugiesischen Vespingas organisierten mit dem Vespa World Club für die Vespisti aus über 15 Nationen neben einem am Freitagabend stattfindenden Rennen in der Motodrom Kartbahn eine kleine Museumsausstellung. Dort präsentierten sie teils seltene Vespamodelle aus vergangener Zeit. Auch vier geführte Touren durch die Region rund um Fatima wurden angeboten. Die Ausfahrten, die hervorragend organisiert waren, dauerten zwischen drei und fünf Stunden. Sie wurden unterteilt in eine kulturelle Tour, die ins Zentrum der Pilgerstadt Fatima führte, einer ländlichen Tour mit 25 km Länge, einer Badetour mit knappen 70 km, sowie einer Tour auf eine dreißig Kilometer entfernte Burg. Die Ausfahrten führten durch kleine Dörfer vorbei an Windmühlen, durch die Ortschaften Batalha, Alcobaca, Tomar, Coimbra und  bei Nazare entlang der wunderschönen Atlantikküste. Start und Ziel der Ausflüge, war jeweils das „Vespa Dorf“ am Stadtrand von Fatima.  

Torbogen    Parkplatz Windmühle

Am Festivalgelände hatten einige in der Szene bekannte Händler aus Italien, sowie der World Vespa Club neben zahlreichen Verpflegungsständen ihre Zelte für Ersatzteile, Literatur, Kleidung und Accessoires aufgeschlagen. Eine ganz besondere Vespa namens „Daniela“ stellte der Portugiese Tischler Alberto Carlos aus. Er fertigte in mühevoller Kleinstarbeit und vielen Arbeitsstunden eine absolut detailgetreue und fahrbereite Faro Basso komplett aus Holz.

  Holzvespa Lisboa Vespa Portugal Vespa

Des Weiteren stellten Schüler einer Kollegstufe des örtlichen Gymnasiums sieben von Hand gefertigte Pappmaché-Vespamodelle aus. Die Modelle wurden mit Wahrzeichen Portugals, wie z.B. mit Hähnen, der Tram Nr. 28 aus Lissabon und den allseits gegenwärtigen Fliesen an den Häuserfassaden bemalt und anschließend für einen guten Zweck versteigert. Der Erlös ging einer sozialen Institution Fatimas zugute. Ein weiteres Highlight war sicherlich die einzigartige Akrobatikshow der Münchener Oldtimer Freunde unter Leitung von Robin Davy, die am Samstagabend gegen Mitternacht aufgeführt wurde.

Vespafreunde  Französischer Freund mit Beiwagen  VWD Model

Nach vier Tagen bester Partystimmung, allerbestem Rollerfahrerwetter, jeder Menge gut gelaunter Menschen, sowie ohne größere Zwischenfälle gingen am Sonntagmittag die Vespa World Days in Fatima zu Ende. 2600 Vespisti aus 15 Nationen und weitere 6.000 Besucher feierten friedlich vom 01. bis 04. Juli 2010 die Vespa World Days. Auch einige Mitglieder der Vespafreunde-Straubing und langjährige Freunde aus München waren mit dabei und freuten sich, alte Bekannte zu treffen, sowie neue Gleichgesinnte kennenzulernen. Die nächsten Vespa World Days finden 2011 in Oslo/Norwegen statt, bevor es 2012 nach London/Großbritannien geht.


Jürgen Weber
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18.06 – 20.06.2010 Vespatreffen der Extraklasse  „100 Fari Bassi“ im Schloss Seefeld am Ammersee

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Die Vespa Oldtimerfreunde München luden anlässlich ihres zehnjährigen Gründungsjubiläums die stolzen Besitzer der Motorroller der Marke Vespa aus den Herstellungsjahren 1946 bis 1954, also der Zeit als der Scheinwerfer noch auf dem vorderen Kotflügel angebracht war, in den Schlosshof des oberbayerischen Seefeld am Ammersee ein. Trotz des Dauerregens wurden 109 Originale von Vespisti die aus England, Finnland, Schweden, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland anreisten präsentiert.


Die prächtige Kulisse von Schloss Seefeld lieferte den Vespa Oldtimerfreunden München das passende Ambiente für ihr Jubiläumstreffen. Ein Treffen von über 100 Rollern des Typs „Faro Basso“ zusammenzuführen ist ein sehr hochgestecktes Ziel, das nur dank internationaler Kontakte des bekannten Vespasammlers, Robin Davy und der Unterstützung seiner Münchener Rollerfreunde zu verwirklichen war.

    

Die seltenen Sammlerstücke sortiert nach Modell, Farbe, Baujahr und Zustand wurden von den Organisatoren am Samstagvormittag millimetergenau auf dem Schlosshof aufgereiht. Raritäten wie Vespa V98, eine MP6, Vespa Sei Giorni die älteste bekannte Douglas und Hoffmann Vespa waren neben anderen Lizenzbauten von A.C.M.A. und Motovespa zu sehen. Ein wunderschönes Bild, wie man es nur ganz selten zu sehen bekommt. Sensationell erhaltene Originalzustände, aber auch Modelle bis ins letzte Detail akurat restauriert, wurden von den stolzen Vespaenthusiasten zur Schau gestellt. Doch die Begeisterung einiger Vespafahrer geht noch tiefer ins Detail: Hier ein Anhänger, eine äußerst seltene Tankanzeige, chromblitzende Zierteile, Plaketten von Treffen aus vergangenen Jahrzehnten oder ein Zusatztank im Ersatzreifen. Der Damensattel eignet sich für einen Petticoat, der Kindersitz ist vor dem Fahrersitz angeordnet. Der Anblick dieser äußerst seltenen Zubehörteile in solch wunderbarer Atmosphäre ließ jedes Sammlerherz höher schlagen.

     

Die Oldtimerbesitzer fachsimpeln und die Stimmen werden laut: „So ein Treffen hatte Deutschland noch nicht.“ Am Nachmittag brechen auch noch einige wetterfeste Vespisti trotz Dauerregens zur Schnitzeljagd in die nähere Umgebung auf. Die Motoren knattern, die Fahrer strahlen. Und zur Krönung rollern am späten Nachmittag alle Faro-Basso-Vespisti mit ihren Schätzen in einem kilometerlangen Corso Richtung Stegen am Ammersee zur Akrobatikshow, die von der Akrobatikgruppe der Münchener Vespa Oldtimerfreunde aufgeführt wurde.

    

Nach der sehr gelungenen Aufführung der Akrobatikshow ging es dann auf den bereits wartenden Dampfer MS Herrsching zum abendlichen Dinner. Jede Menge internationaler Benzingespräche, leckeres Buffet, und die bisher weltweit größte Vespatorte warteten auf die Vespaenthusiasten am Schiff. Ein von den Organisatoren bis ins letzte Detail geplanter Abend, sowie eine tolle Live-Band am Oberdeck rundeten diese einmalige, grandiose Vespa-Veranstaltung ab.

 Ein sehr großes Lob an Robin Davy und seine geniale Vespagruppe.


Jürgen Weber
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10. - 13.06.2010 Vespa Alp Days in Zell am See

Unterhaltsames Programm, tolle Organisation, herrliche Stimmung und bestes Rollerwetter: Über 500 Vespisti aus acht Nationen feierten vier Tage lang eine gemütliche Party um den Kultroller aus Italien in der Pinzgauer Alpenstadt Zell am See. Die Vespa Alp Days 2010 waren, wie die bereits im letzten Jahr statt findenden Vespa World Days, für Teilnehmer, Aussteller und Organisatoren wieder ein toller Erfolg. Auch die Vespafreunde aus Straubing waren mit vierzehn Teilnehmern in die „Österreichischen Vespa-Hauptstadt“ angereist. Am Sonntagmittag nach dem Korso rund um den Zeller See und der anschließenden Rollerweihe verabschiedete der Organisator Franz Schmalzl die Vespa Driver aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Slowenien, Tschechien, Italien, England und Holland mit den Worten „Liebe Vespisti, die Vespa Alp Days 2010 sind nun Geschichte, und ihr sein Teil dieser Geschichte!“ Zurückblickend erlebten wir drei wunderschöne, abwechslungs- und erlebnisreiche Tage in Zell am See. 


Nun aber der Reihe nach: Am Ferry Porsche Congress Center in Zell am See angekommen rollerten wir am Freitag Mittag bei Kaiserwetter mit 200 anderen Vespa Fahrern über Schüttdorf, Fürth und Uttendorf ins Stubachtal. Die Veranstalter haben das Unmögliche möglich gemacht und organisierten eine Ausfahrt zur längsten geschwungenen Staumauer Europas mit 1100 Meter Länge. Die Zufahrt erfolgte über eine sonst gesperrte, teilweise unbefestigte, abenteuerliche „Straße“ durch eine  atemberaubende Hochgebirgslandschaft. Uns hat die Fahrt über die Staumauer sehr beeindruckt, erfreuten sich an dem herrlichen Panorama rund um den Tauernmoossee und ließen die Ausfahrt mit anderen Vespistis auf einer Almhütte bei einem frischen Glas Buttermilch ausklingen.

Staumauer   Staumauer

Gegen 19.00 Uhr sorgte der aus der toskanischen Stadt Empoli stammende Nicola Campobasso mit atemberaubenden Stunts für richtiges Herzklopfen und pure Adrenalinstöße auf dem Vorplatz des Ferry Porsche Congress Center. Der 40 jährige Lockenkopf hat seine ganz eigene Art Vespas zu bewegen - meist auf EINEM Rad, auf dem Rücken liegend auf der Sitzbank, stehend freihändig und gegen die Fahrtrichtung. Diese Stuntshow ist weltweit einmalig. Im Anschluss besuchten wir das Vespa Museum im Congress Center um die wertvollen Exponate aus der Sammlung, darunter auch eine äußerst seltene Vespa Sei Giorni, von Robin Davy zu besichtigen bevor wir unseren Vespabegeisterten Freunden aus Regensburg einen Besuch am Campingplatz in Zell am See abstatteten.  

Stuntfeuerwerk  Sei Giorni  Stuntshow   



Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosen Himmel ging es dann am Samstagmorgen im farbenfrohen Korso mit über 500 anderen Fans der Kultrollermarke gut gelaunt und mit einem Lächeln im Gesicht zu der völlig stressfreien und gemütlichen Auffahrt auf die Großglockner Hochalpenstrasse, die dieses Jahr ihren 75 Geburtstag feiert.

Ab Mautstation Ferleiten bis Fuschertörl wurden die Vespa-Glockner-Weltmeister in den Kategorien Damen, Männer, Teams sowie die Älteste Vespa anhand der Mittelzeitwertung aller gefahrenen Zeiten ermittelt. Jürgen Weber von den Vespafreunde Straubing ging dabei als einer der Sieger beim Weltmeisterschaftslauf in der Kategorie „Älteste“ und im Originalzustand befindende Vespa und erhielt dafür einen Pokal.

Sieger

Am Fuschertörl angekommen stärkten wir uns mit einer verdienten Jause und genossen die eindrucksvolle Aussicht der Pinzgauer Bergwelt, bevor wir die nächsten 20 Kilometer zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe antraten. Der Spaßfaktor erhöhte sich mit jeder gefahrenen Kehre. 

Vespafreunde  Glocknerblick

Akrobatik pur boten am Samstagnachmittag die Vespa-Akrobaten der Vespa-Oldtimer-Freunde München. Sie begeisterten die Zuschauer mit ihren menschlichen Pyramiden, atemberaubenden Elementen und dem legendären Sprung durch den Feuerreif.


Traditionell rollerte am Sonntagmorgen erneut bei angenehmem Wetter eine bunte Parade von Rollern gemütlich rund um den schönen Zeller See bevor die Vespafahrer bei der Rollerweihe ihren Segen erhielten und Organisator Franz Schmalzl, Präsident des organisierenden Vespa Clubs Pinzgau die Vespisti verabschiedete und für die Vespa Alp Days 2011 einlud.


Fazit: Eine toll organisierte Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre. Danke an das Team der Vespa Alp Days – 2011 sind wir wieder dabei.

Jürgen Weber
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23.05.2010 Whitsun-Run der Vespafreunde Straubing

Am Pfingstsonntag bescherte der Wettergott den Vespafreunden aus Straubing ein absolutes Traumwetter zu ihrem ersten Whitsun-Run nach Schloss Egg. Gegen 13 Uhr rollerten vierzehn Vespas bei fast sommerlicher Temperatur von Straubing aus auf wenig befahrenen, Nebenstraßen linksseitig der Donau entlang der Grenze des Gäubodens nach Schloss Egg in die wohl älteste - und heute noch vollkommen erhaltene Burganlage in den Vorbergen des Bayerischen Waldes. 

            

Entlang der „Romantischen Straße“ wurden die Blechrollerfreunde nicht nur mit vielen Kurven sondern auch mit den Duft von würzigem, getrocknetem Heu verwöhnt. Kurz vor Bernried wurden die Vespafreunde aus Straubing am Wegesrand von einigen Mitgliedern der Pacemakers, dem Scooter Club aus Deggendorf und Sepp einem ebenso vespabegeisterten daily Driver aus Regen begrüßt und nach Schloss Egg begleitet. Mit bayerischer, gemütlicher Bodenständigkeit wurden die nun mittlerweile zwanzig Vespaenthusiasten im idyllisch gelegenen Biergarten empfangen und mit Gaumenfreuden aus der Küche und der Backstube verwöhnt. Während des Aufenthaltes im Schlossbiergarten wurde mit den Pacemakers, die ebenso wie die Straubinger Öl an den Fingern und Benzin im Blut haben, rege gefachsimpelt. 

     

Auf dem Rückweg wurden die Straubinger spontan von den Scooterboys aus Deggendorf begleitet und in ihre auf dem Weg gelegene Clubwerkstatt auf eine Besichtigung eingeladen. In der Werkstatt wurden gerade die Vespas für das Kurvenlage Rennen, welches am 12. Juni 2010 bereits zum 6. Mal im Rahmen der European-Scooter-Challenge stattfindet und von den Deggendorfern organisiert und ausgetragen wird für den Renneinsatz vorbereitet. Leider können die Vespafreunde aus Straubing an dieser Veranstaltung dieses Jahr nicht teilnehmen, da zeitgleich die Vespa Alp Days in Zell am See stattfinden.

              

Die wunderschöne Ausfahrt wurde mit ein paar Gläschen Bier und frisch Gegrilltem im Garten von Jürgen abgerundet. Ferner freut es uns Straubinger um so mehr, dass über die Grenzen hinaus wieder einmal weitere Vespabegeisterte zu uns fanden. Aufgrund der großen Begeisterung wird der Whitsun-Run in den Terminkalender 2011 der Vespafreunde Straubing eingeplant.

Jürgen Weber
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01./02.05.2010 2-tägige Ausfahrt in den bayerischen Wald mit Nächtigung im Wanderheim Gneißen

Logo Ausfahrt

„Vespafreunde meet friends“  unter diesem Motto stand das Treffen der drei Vespaclubs aus Regensburg, Landshut und Straubing, ausgerichtet von den Straubinger Vespaenthusiasten. Im gemütlichen 2-Takt rollerten die 51 Blechroller, zumeist der Marke Vespa, aber auch Schaltroller aus deutscher Produktion, wie eine mittlerweile sehr seltenen Dürkopp Diana durch den Bayerischen Wald.

Die Vespafreunde Straubing richteten anlässlich zum „Tag der Vespa“ erstmalig eine zweitägige Ausfahrt aus, zu der sie befreundete Clubs rund um Straubing einluden. Neben 21 Straubingern folgten noch weitere 30 friends dem Ruf der Straubinger Vespaenthusiasten. Der jüngste Teilnehmer war gerade mal 16 Jahre und der älteste, jung gebliebene, stolze 75 Jahre – Vespa fahren verbindet und hält eben jung.

Als Strecke war ein Rundkurs von 160 km geplant, der entlang der Donau flussaufwärts nach Wörth an der Donau und von dort Richtung Vorderer Bayerischer Wald führte. Unterbrochen wurde die Fahrt von einer gemütlichen, italienisch anmutenden Kaffeepause nahe Wiesenfelden, bei der sich die Mitglieder der verschiedenen Clubs im Gespräch über ihre Vespaschätze schnell annäherte.

Erstes großes Etappenziel war das Wanderheim in Gneißen, wo jeder Vespafahrer bald sein Fahrtalent auf zwei Rädern bei einem Geschicklichkeits-Parcours gemäß der Ausschreibung zur deutschen Vespa-Turnier-Meisterschaft unter Beweis stellen konnte. Ob Wippe, Kreisel, Stangenslalom oder das Durchfahren eines Tores von gerade mal einer Gesamthöhe von 1,40 m forderte jeden Teilnehmer zum Einklang mit seinem Gefährt, wobei auch die Geschwindigkeit nicht außer Acht gelassen werden durfte.
Konvoi   Kaffee Kuchen   Parcours     

Solche Turnier-Meisterschaften wurden bereits in den späten 50er bis Mitte der 60er Jahre zwischen den beiden Vespaclubs aus Straubing und Regensburg veranstaltet, wie Rudi Meyer, unser ältester Teilnehmer, der seit mehr als fünfzig Jahren sicher auf seinen Vespas unterwegs ist, mit großer Begeisterung den Gleichgesinnten erzählte. Der Wettkampf verlief freundschaftlich, sportlich und wurde durch einen spektakulären, zum Glück glimpflich ausgegangenen Sturz abgerundet.

Als Sieger der schnellsten Runde sowie ohne Fehlerpunkte ging kein geringerer als der unter Vespafahrern bekannte Rollersammler und Besitzer des Rollerladens - Karl-Heinz Scholze - hervor. Den zweiten Platz mit nur 2,5 sek Rückstand holte sich Jürgen Meier, dicht gefolgt von Thomas Zeitner, der sich mit 37,71 Sekunden den dritten Platz sicherte.

Die geplante Ausfahrt zur Schnitzeljagd, die vor der Grillparty stattfinden sollte, wurde aufgrund des mittlerweile stark einsetzenden Regens kurzfristig abgesagt. Allerdings wollten die Vespafreunde ihr Wissen unter Beweis stellen und beantworteten einen Fragenbogen über die Geschichte der Vespa. Die Mehrzahl der Vespisti beantworteten die Fragen gekonnt, aber nur ein einziger unter ihnen wusste auch, in welchem Jahr drei Vespa Rennfahrer 17 Weltrekorde aufstellten. Robert Meier, der sich anscheinend auf der Homepage der Vespafreunde Straubing vorbereitete, bekam hierfür ebenso wie der jüngste Teilnehmer Sebastian Giera ein wunderschönes, lecker gefülltes Vespaglas überreicht.

Lagerfeuer      1. Platz Heinz Scholze      Wurzelhaus Kollnburg

Nach der Preisverteilung des Vespa Turniers, bei dem die Gewinner je einen Vespa-Pokal in Gold, Silber und Bronze überreicht bekamen, wurde beim gemütlichen Grillabend bis weit nach Mitternacht gefachsimpelt.

 Die Vespafreunde stärkten sich am Sonntagmorgen mit frischen bayerischen Weißwürsten und Brezen, bevor es nach einem Tankstopp an der Tankstelle in Rattenberg, die extra für uns geöffnet wurde (vielen Dank an Tobi Eckl) in das nahe gelegene Motorrad Museum nach Kollnburg ging. Die Sammlung von Willi Schmid umfasst mehr als 100 fahrtüchtige Motorräder, Mopeds und Roller der letzten Jahrzehnte, die er in 30 Jahren zusammengetragen hatte und in seiner ehemaligen Schreinerei ausstellt. Nach dem Museumsbesuch rollerten die Vespafreunde zurück nach Straubing, wo sich der Konvoi in alle Himmelsrichtungen auflöste.



Video zur 2-Tagesfahrt Teil 1/3

Video zur 2-Tagesfahrt Teil 2/3


Video zur 2-Tagesfahrt Teil 3/3

Die Begeisterung der Vespaenthusiasten aus Straubing, Landshut und Regensburg war so groß, das man beschloss diese Veranstaltung in den Terminkalender der Vespafreunde Straubing auch für das kommende Jahr wieder mit aufzunehmen.

Es freut mich, das viele Vespabegeisterte, ob jung oder alt dem Aufruf der Vespafreunde aus Straubing folgten und bei der ersten 2-Tagestour mit dabei waren. Mein Dank gilt all denjenigen, die bei den Vorbereitungen im Vorfeld bereits mitwirkten, Robert Meier, der den Kontakt zur Übernachtung im Wanderheim in Gneißen herstellte, die Frauen und Mütter die uns mit köstlichen Kuchen und Salaten verwöhnten, den Streckenposten Tom, Puti, Jürgen, Christian und Flo, Harry und Heinz fürs Sponsoring sowie der Bereitstellung des Servicemobils vom Rollerladen, dem Kamera- und Küchenteam Nicole und Sabine, Max für die Brezen und Semmeln und der Brauerei Irlbach für das Bier.

Es würde mich sehr freuen, wenn wir nächstes Jahr die Vespaclubs aus Regensburg und Landshut wieder als Freunde in Straubing begrüßen dürften und unsere zweite Veranstaltung unter dem Motto „Vespafreunde Straubing meet friends“ abhalten können. Bis dahin wünsche ich allen eine unfall- und pannenfreie Fahrt.

Jürgen Weber
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25.04.2010  Vespafreunde Straubing beim Motorradgottesdienst

Bei schönstem Rollerwetter und angenehmen 25 Grad fand heuer zum 14. Mal in Straubing am Hagen wieder ein ökumenischer Motorrad-Gottesdienst gefeiert. Wie bereits in den Vorjahren konnten die evangelische und katholische Kirche zu der Veranstaltung mehrere tausend Biker mit ihren Motorrädern sowie die Vespafreunde mit ihren Rollern in die Gäubodenstadt locken.

                          

Auch heuer bekam die kirchliche Veranstaltung wieder tatkräftige Unterstützung verschiedenster Institutionen und hatte neben dem kirchlichen Grundgedanken auch die Verkehrsprävention zum Inhalt. Im Vordergrund des Treffens stand allerdings das Kennenlernen und Austauschen der Biker untereinander.
Gegen 14 Uhr begannen Pfarrer Hasso von Winning und Pfarrer Kilian Limbrunner mit dem ökumenischen Motorrad-Gottesdienst in der Messehalle. Die spritzige und nachdenkliche Predigt stand unter dem Motto „Hart aber lieblos – über das Vaterbild Gottes“ und wurde musikalisch von Arno Backhaus umrahmt.

Nach dem Gottesdienst wurden die Motorradfahrer von rund 20 Geistlichen persönlich gesegnet, bevor der große Motorradcorso unter der Eskortierung von drei Polizeimotorrädern durch die großräumig abgesperrte Straubinger Innenstadt führte. Nach dem Corso rollerten die Vespafreunde aus Straubing noch eine kleine gemeinsame Runde, bevor sie einen Einkehrschwung im Biergarten bei einer kühlen frischen Radler machten.

                  

Die Vespafreunde wünschen allen Vespa, Blech- und Schaltrollerfahrern eine unfall- und pannenfreie Saison und freuen sich auf ein Wiedersehen zum Motorradgottesdienst im nächsten Jahr.

Jürgen Weber

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10.04.2010 - Erfolgreiches Anrollern 2010 der Vespafreunde

Anrollern 2010

Endlich ist es soweit, man kann sich nach einem Wahnsinnswinter wieder auf den Sattel schwingen und die Ausfahrt mit seiner Vespa in vollen Zügen genießen.
So trafen sich am Samstag, den 10. April 19 Blechrollerfahrer der Vespafreunde Straubing zur ersten gemeinsamen Ausfahrt im Jahr 2010. Ein neuer, seit langem begeisterter Vespaenthusiast aus Straubing, welcher im Winter bereits regen Email-Kontakt zu den Vespafreunden pflegte, sowie zwei Vespisti aus Landau und Pfeffenhausen bei Landshut, die wir mit großer Freude aufnahmen, kamen nach Straubing, um an der Ausfahrt, die unter dem Motto „entlang und auch auf der Donau“ stattfand, teilzunehmen und sich gleich als neue Mitglieder anzutragen!

   

Am Treffpunkt des Parkplatzes am Zweiradcenters in der Chamer Straße gesellten sich zu den Teilnehmern befreundete Blechrollerfahrer, die gerne mit von der Partie gewesen wären, allerdings ihre Vespas noch nicht ganz einsatzfähig bzw. aus dem Winterschlaf geweckt haben.

Gegen 13.30 Uhr ging es dann bei leicht bewölktem Himmel warm eingepackt über Parkstetten entlang des Kinsachtals nach Bogen, wo bereits wie vereinbart weitere Vespisti warteten um sich dem Rollerkonvoi aus Straubing anzuschließen. Nach kurzer Begrüßung ging es dann mit gemütlicher, fuffitauglicher Geschwindigkeit auf kleinen, wenig befahrenen Nebenstaßen entlang der Donau über Pfelling, Seiderau bis nach Waltendorf, wo am noch wunderschön österlich geschmückten Parkplatz der Pfarrei eine Pause eingelegt wurde. Sabine verpflegte die Vespisti aus dem Kofferraum des Servicemobils mit Milchkaffee, Cappuccino sowie Vespafahrertauglichen Schokoriegeln und Gummibären, die erstmalig in einer extra für das Anrollern angefertigte Papiertüte, die sich auch hervorragend als Windlicht für den Gartentisch eignet, ausgeteilt wurden.

     

Nach der Kaffeepause und einigem Fachsimpeln ging die Fahrt bei mittlerweile leicht sonnigem Wetter weiter nach Mariaposching zur Fähre um nach Stephansposching überzusetzen.

        

Am anderen Ufer der Donau angelangt, fuhren wir dann über Wischlburg, Irlbach und Schambach nach Fruhstorf in die Gaststätte des Golfclubs wo wir bereits von den freundlichen Gastgebern erwartet wurden. Die Wirtsleute Griesbeck verwöhnten uns mit leckerem, warmen Käsekuchen und saisonfrischem Erdbeerkuchen, sowie Schweinelendchen und Currywürsten. MMhhhh - lecker! Da kommen wir doch gerne wieder einmal!

    

Als wir unseren nachmittäglichen Hunger gestillt und uns aufgewärmt hatten, wurde zum Gruppenfoto aufgestellt, bevor die Fahrt bei mittlerweile strahlend, blau-weißem bayerischen Himmel weiter über Moosdorf nach Ittling in die Straubinger Innenstadt zurück ging. Ohne Ausfälle im Zentrum angekommen, fuhren wir im Korso durch die Innenstadt, wo wir wieder einmal begeisterte Blicke auf uns ziehen konnten. Die Vespisti aus Landau und Pfeffenhausen, wurden gegen 18.30 Uhr verabschiedet, bevor sie ihre Heimreise mit ihren Vespaschätzchen über gemütliche Nebenstraßen durchs Labertal antraten.

Einen herzlichen Dank an Jürgen Meier, der mit seinen überragenden Fahrkünsten einen Großteil der Ausfahrt mit teilweise waghalsiger Geschwindigkeit einhändig fuhr, um mit der Videokamera einen temporeichen Film zusammenzustellen. Sollte diese Zeilen ein begeisterter Vespisti lesen und die Vespafreunde Straubing vielleicht sogar unterstützen wollen, dann könnte er uns eine Helmkamera sponsern....

 Bitte melden!

Alles in allem war die Ausfahrt ein sehr gelungener Saisonstart in die Rollersaison 2010, der nur von einer seit Donnerstag abgerissenen, also nicht mehr vorhandenen Brücke in Pfelling, sowie einer seitFreitag aufgerissenen Straße in Irlbach zu einer kleinen Zeitverzögerung führte. Ferner freut es mich um so mehr, das auch über die Grenzen von Straubing hinaus andere Vespabegeisterte zu uns finden. 

Videoimpressionen des Anrollerns 2010 entlang und auf der Donau:


Anrollern Teil 1 Anrollern Teil 2

Drum dranbleiben, der nächste Stammtisch ist dieses mal bereits am 23. April im Nebenzimmer der Gaststätte unterm Rain, oder besser bekannt als GUR, um noch ausstehende, organisatorische Erledigungen für die am 01. und 02. Mai stattfindende Bayerwaldausfahrt zu besprechen.

Bis dahin wünsch ich euch noch eine angenehme, stressfreie Zeit sowie unfallfreie Fahrt.

Jürgen Weber
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27.02.2010 - Customshow Ried im Innkreis

Am 27.02.2010 war es endlich wieder soweit, nach zweijähriger Pause fand die im Wechsel mit München angekündigte Customshow, wieder in Ried im Innkreis statt. Acht Mitglieder der Vespafreunde aus Straubing machten sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Oberösterreich, um die zum zwölften Mal stattfindende Veranstaltung zu besuchen. Die Location im Messegelände wurde - wie bereits in 2008 - wieder perfekt gewählt. Federführend bei der Organisation war neben dem Vespaclub Altheim wie immer das Dreigespann der Teams von Pfeil Design, Stoffi´s Garage und dem Lambretta Club Austria, die jeweils auch mit einem Stand in der Messehalle vertreten waren.

Pünktlich um 12.00 Uhr öffneten die Türen der Messehalle und gaben den Weg für die Ausstellung sowie den Teilemarkt frei. Beeindruckend war die Mischung von restaurierten und original erhaltenen Blechrollern, Beiwagengespannen, Rennfahrzeugen und Customprojekten mit teils höchst technischen eingebauten Highlights. Ein besonderes Augenmerk galt den „Exotenrollern“ aus deutscher und österreichischer Produktion. Zu den Highlights zählten in dieser Kategorie die äußerst seltenen Lohner Roller, aber auch Colibrie, Triumph, Piatti, Rumi, Heinkel sowie ein Goggo Beiwagen Gespann (Bildergalerie!).


Die Qualität der gezeigten Custom Racer, basierend auf Vespa und Lambretta, bewegte sich bis auf wenige Ausnahmen auf höchstem Niveau. Mit Sicherheit einer der aufwändigsten Customroller wurde von Michael Gelsinger aus Steyr ausgestellt. Eine Vespa Sprint Veloce wurde in aufwändigen 1000 Arbeitsstunden zu einem wunderschönen Exemplar customized. Diesem „Depeche Mode“ Roller wurde in der letzten Ausgabe des rollerJOURNAL´s ein Feature gewidmet.

   Depeche Mode   Depeche Mode    Depeche Mode  Depeche Mode Designer

Ein weiteres Augenmerk galt dem ebenfalls in der Szene bekannten „Hot Choclate“ Racer, der bereits bekannten, formvollendeten und auf höchstem Niveau restaurierten "Jochen Rindt Smallframe" einer VNA, umgebaut als „Lowrider“, einer Struzzo mit vergoldeten Felgen, Zierleisten und Lampen, der LML mit LED-Technik und Laptop an Bord von Ron´s Sqooter Shop, sowie einer lachgasbetriebenen PX.

Wunderschöne, original erhaltene Vesparoller der Mitglieder des Vespaclubs Altheim wurden gleich am Eingang mit schönen, passenden Accessoires in Szene gesetzt.

  VC Altheim    VC Altheim    VC Altheim

Im Basement boten neben professionellen Shops wie SIP, die eine wunderschöne im modernen Stil aufwändigst gebaute „Sei Giorni“ mit LED Technik, GTS Fahrwerktechnik und modifiziertem LML-Motor vorstellten, unter anderem auch zahlreiche private Teilehändler ihre Ersatzteile an. Auch Jockey´s Boxenstop aus dem niederbayerischen Falkenberg hatte eine nach Kundenwunsch originalgetreu, aufgebaute Lambretta 225 S-Type unter seinen herausragenden restaurierten Lambrettas stehen. Für die gute Stimmung wurde von einer engagierten Blaskapelle gesorgt.

       Sei Giorni   Lambretta  Lambretta

Ein weiteres Highlight, das wirklich nicht alle Tage zu bestaunen ist, war die Akrobatikshow der Vespa Oldtimer Freunde aus München. Das Akrobatik Team wurde anlässlich des ersten Welt Vespa Treffen 1996 von Robin Davy wieder ins Leben gerufen. Seither treten die Vespa Akrobaten international zu Oldtimertreffen und anderen Festlichkeiten auf. Die Show beinhaltete alle klassischen Formationen und Kombinationen, die anhand von alten Fotos und Filmen permanent ausgebaut und verändert werden. Die Roller der Akrobaten Truppe sind alle „Lampe Unten“ Baujahr 1950 -1954 im original Zustand.

Vespaakrobaten   Vespaakrobaten   Vespaakrobaten

Fazit: Man kann von einer wirklich vollends gelungenen, perfekt organisierten Veranstaltung sprechen. Der Besucher bekam für seine 10 € Eintrittsgeld wirklich viel Schönes und Ungewöhnliches zu sehen. Hoffentlich sieht man sich 2011 in München wieder.

Jürgen Weber
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07.02.2010 – Jubel, Trubel, Heiterkeit beim Ostbayerischer Faschingszug in Bogen

Am 07. Februar, eine Woche vor dem Faschingssonntag, luden die befreundeten Blechrollerfreunde des Skanking Piston Scooter Club aus Bogen zum 47. Bogener Faschingszug ein. Der Stadt Bogen und dem Bogener Narrentisch ist es nach 2002 zum zweiten Mal gelungen den Ostbayerischen Faschingszug nach Bogen zu holen. Bei diesem besonderen Großereignis wurden neben zahlreichen Teilnehmern aus Bogen und Umgebung zusätzlich 20 Faschingsgesellschaften aus Niederbayern und der Oberpfalz mit Ihren Prinzenpaaren, Garden und Prunkwägen eingeladen.

Sieben Mitglieder der Vespafreunde folgten voller Freude der Einladung und fuhren bei strahlend blauem Himmel und  trockener Straße, allerdings bei eisiger Kälte von -6° Celcius den Weg nach Bogen. Planmäßig ohne Pannen in Bogen angekommen, erwartete die Vespafreunde aus Straubing ein leckeres Weißwurstfrühstück bei Familie Hien.

                              

Gegen 12.30 Uhr fuhr man im Konvoi mit elf Blechrollern und einer Ape als Begleitfahrzeug Richtung Bogener Volksfestplatz zum Aufstellungsort. Über 1500 Mitwirkende, lustig und originell in prächtigen Kostümen verkleidet, warteten in der Schlange der über 60. angemeldeten Vereine. Die Rollerfreunde aus Bogen und Straubing im 60er Jahre Look gekleidet und an 47. Stelle gleich hinter den Straubinger Boogie Mäusen. Pünktlich um 14 Uhr, lautstark unterstützt von den Bogener Böllerschützen, setzte sich der größte Gaudiwurm in der 30-jährigen Vereinsgeschichte des Bogener Narrentisches in Bewegung.

        

Rund 20.000 dicht gedrängte Zuschauer unter ihnen auch einige applaudierende Mitglieder der Vespafreunde aus Straubing, denen der Fahrtwind zu kalt war, waren vom Einfallsreichtum und den fantasievoll gestalteten Prunkwagen und Masken begeistert. Der Faschingszug wurde in der Bahnhofstraße, in der Schifferlkurve sowie am Stadtplatz von Ferry Eckl, Michael Bachmeier und Wolfgang Bialkowski in gekonnter Art und Weise kommentiert. 


Wir Zugteilnehmer ließen insgesamt zwei Tonnen Bonbons, 10.000 Päckchen Chips und über 35.000 Päckchen Gummibären auf die Zuschauer regnen. Somit schlängelte sich einer der farbenprächtigsten und längsten Züge in der 47-jährigen Faschingszuggeschichte in 1,5 Stunden durch Bogen.

Das bunte Treiben hatte noch lange kein Ende, denn es ging noch den ganzen Abend hoch her in den Lokalen der Stadt. Die durchgefrorenen Vespafreunde aus Straubing traten aber lieber die Heimreise an, um sich in einer warmen Badewanne wieder aufzuwärmen.

 

Tja, wie ihr seht ist selbst der Fasching vor den Vespafreunden aus Straubing nicht sicher. Ihr wollt mit dabei sein?? Einfach unter Termine das passenden Datum raussuchen und vorbeikommen!
                                                                                                                                                 Jürgen Weber
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29.01.2010 - Zünftige Rodel- und Hüttengaudi am Berghotel Maibrunn

Maibrunn: Eine weiße Traumlandschaft entzückt seit Wochen im Landkreis Straubing-Bogen die Wintersportler und zieht sie in Scharen auf die Ski- und Rodelpisten. 15 Mitglieder der  Vespafreunde aus Straubing  trafen sich am Freitag den 29. Januar in der denkmalgeschützten über 200 Jahren alten Hirschalmhütte des Berghotels in Maibrunn in unmittelbarer Nähe der Waldlichtung am flutlichtbeschienenen Skihang in Grün zur zünftigen Hüttengaudi mit Rodelspaß und hielten dort ihren 1. Stammtisch im neuen Jahr.

Hütte des Berghotel Maibrunn   Hüttenrunde    Hüttenromantik

Aufgrund der heftigen Schneeschauer und massiver Schneeverwehungen auf den Straßen, kamen die Vespafreunde, die in Fahrgemeinschaften anreisten, etwas verspätet in Maibrunn an. Nach einer kurzen Aufwärmphase in der Berghütte stellte man sich anschließend zum gemeinsamen Gruppenbild auf, bevor es auf die winterlich bezaubernde Piste zum Rodeln ging. Im Gepäck ein mattschwarz lackierter, Leichtbau-„Vespa-Bob“, bestückt mit Skiern anstatt des ursprünglich verbauten PX Motors. Die handelsüblichen Bobs und Rennrodel wurden freundlicherweise vom Berghotel kostenlos zur Verfügung gestellt und mit einem heißen Pistenketten-Fahrzeug angeliefert. Warm eingepackt ging es dann voller Freude auf die mittlerweile total verschneite Rodelpiste. Der eigens für dieses Event gebaute „Vespa-Bob“ stellte sich leider sehr schnell aufgrund der massiven Schneeverwehungen als unfahrbar heraus. Allerdings stellte man mit den Schlitten und Bobs auch keinen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Unten am Berg angekommen, musste dieser natürlich wieder erklommen werden. Da den Rollerfreunden leider kein Lift zur Verfügung stand, durften diese den Weg zur Hirschalmhütte wieder per Fuß zurück antreten. Der Aufstieg wurde genutzt für Schneeballschlachten, Raucherpausen sowie anderem „Blödsinn“ im Schnee für die sich die tolle winterlich verschneite Landschaft hervorragend eignete.

      Vespa-Bob    Schneehase    Wettschieben

Nach einer zweiten Abfahrt mit den Schlitten, bei dem der „Vespa-Bob“ auf halber Strecke aufgrund seines Gewichtes zurückgelassen wurde, stärkten sich die Rollerfreunde nach erneut, anstrengenden Aufstieg mit heißer Leberknödelsuppe, Schnitzel und kühlen Erfrischungsgetränken. Außer den üblichen Benzingesprächen und Fachsimpeln wurden die in nächster Zeit anstehenden gemeinsamen Unternehmungen wie Faschingszug in Bogen, Custom-Show in Ried sowie die Vespa-Alp-Days besprochen. Gegen 23.30 Uhr ging ein wunderschöner, gemütlicher und kameradschaftlicher Hüttenabend dem Ende entgegen. Bevor die Rollerfreunde allerdings die Heimreise in den Gäuboden antreten konnten, mussten die Autos und Kleinbusse, mit denen man angereist kam, erst von den Schneemengen befreit und unter Einsatz aller noch zur Verfügung stehenden Kraft den Parkplatz-Berg hinaufgeschoben werden. Puti und Jürgen machten sich anschließend per Fuß durch den mittlerweile einen halben Meter hoch verschneiten Fußweg am Pistenrand talabwärts auf den Weg, um den „Vespa-Bob“ der bereits tief verschneit am Wegrand stand abzuholen. Erneut wurde der Bob auf seine Tauglichkeit, diesmal direkt auf der Straße ausprobiert.

Glücklich und ohne Sturz im Tal angekommen, wurde der „Vespa-Bob“ eingeladen, bevor es dann im Konvoi mit Schrittgeschwindigkeit nach Straubing zurück ging.

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle nicht nur an Ralph, der in seiner Freizeit den „Vespa-Bob“ zusammenbaute, bevor er von Jürgen in mattschwarz lackiert werden konnte, sondern auch an alle Teilnehmern des Events für den Zusammenhalt, sowie den Fahrern, die uns alle unfallfrei nach Hause brachten.

Jürgen Weber
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06.01.2010 Flutlichtskifahren der Vespafreunde

 Am Feiertag der Hl. Drei Könige trafen sich einige Mitglieder der Vespafreunde Straubing  zum Flutlichtskifahren im Pröller Skidreieck Sankt Englmar, dem Flutlicht-Eldorado  im Bayerischen Wald.

Pünktlich zum Flutlichtbetrieb angekommen, wurden voller Vorfreude die Snowboards und Skier montiert. Bei besten Schneeverhältnissen ging es auf die fast drei Kilometer langen beleuchtete, gepflegten Pisten um den Rausch der Geschwindigkeit – den die Rollerfahrer in den Wintermonaten sehr vermissen - zu spüren.

 Skigebiet 

Im Duo ging es mit dem Schlepplift den Berg hinauf. Nach kurzer Eingewöhnungsphase mit den Skiern bzw. den Snowboards, hatte jeder der Vespisti den richtigen Drift wieder raus. Die einzigartige, wunderschön verschneite Winterlandschaft wurde von den Vespafreunden aus Straubing bis zum Ende des Flutlichtbetriebes in vollen Zügen genossen. Den Abend ließ man bei geselligem Beisammensein und einem kühlen Weißbier in der Pröllerstube ausklingen, bevor es gegen Mitternacht wieder zurück nach Straubing ging.

Somit wurde die Vespafreunde-Saison 2010 nicht mit dem obligatorischen Anrollern begonnen, sondern mit einer Skifahrt. Wie ihr seht, sind wir auch in der rollerlosen Winterzeit aktiv. Drum dranbleiben und öfter mal auf unserer Homepage unter „TERMINE“ vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst.

 Snowborader der VFS        Skihang        Vespa-Skifreunde

 Jürgen Weber
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12.12.2009 - Weihnachtsfeier der Vespafreunde Straubing

Zum Ende des Vespajahres trafen sich die Vespafreunde Straubing zu ihrer ersten Weihnachtsfeier am 12.Dezember 2009 - alle erstaunlich pünktlich! -  in Robert´s Hütte, wo ein knusprig gebratenes Spanferkel der Metzgerei Dreier mit Semmelknödel, Sauerkraut und Kartoffelsalat auf die 21 Vespafahrer wartete.

Nach dem leckeren Festmahl waren alle ganz heiß aufs Wichteln, denn jeder hatte ein Präsent dabei, das es nach dem Glücksprinzip zu verteilen galt! Die Geschenke hatten natürlich alle mit dem Thema "Vespa" zu tun, so dass Vespa-Tassen, Racing-2-Takt-Öle, Roller-T-Shirt´s, Umhängetaschen und sogar Tuning-Kits mit einer Polini Banane vom naheliegenden EDEKA -Markt ihren Besitzer wechselten.

Spanferkel Polini-Banane  Roberts goldene Bremstrommel  

Auch am Lagerfeuer vor der Hütte fachsimpelten die Vespafahrer bei heißem Glühwein und Punsch, bevor Jürgen Rück- und Ausblicke auf die vergangenen und kommenden Ereignisse hielt. Trotz der jungen Geschichte des Clubs war schon viel geschehen und vertilgt worden. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, was man am vollen Terminkalender der Vespafreunde leicht sehen kann. 

Einige verdiente Vespafreunde wurden von Jürgen mit einem besonderen Vespaschenk in "Gold" ausgezeichnet.

Nachdem also alle Vespaschenke von Jürgen verteilt waren, wurde bei geselligem Beisammensein der Rest des Spanferkels in Semmeln, mit Glühwein, Weißbier und Bärwurz hinuntergespült. Wer sich aber aus unerfindlichen Gründen nicht mehr genau daran erinnern kann, was am Samstag los war... dem sei dieser Bericht gewidmet und als Beweis, dass er oder sie anwesend war, findet man die Bilder des Exzesses in der Galerie.

Jürgen Weber
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27.11.2009 - 1. Glühweinstammtisch der Vespafreunde Straubing

Pünktlich zum 1. Adventwochenende trafen sich über 30 Blechroller-Liebhaber zum allmonatlichen Stammtisch, der diesmal in Form eines Glühweintreffs in „Predator´s Garage“ abgehalten werden sollte.

Die kuscheligen +8 Grad Celsius verleiteten die Vespafreunde aber dazu, statt in den adventlich vorbereiteten Räumlichkeiten von Harry´s Garage, doch lieber in dessen Hof bei leckeren Bratwurstsemmeln und heißem Glühwein zu feiern.

Heinz, Besitzer vom „Rollerladen“ in Pfaffenberg, der die Homepage der Vespafreunde Straubing sponsert, ließ es sich nicht nehmen auf seiner wunderschön restaurierten GS warm eingepackt anzureisen. Im Gepäck hatte er fast seine komplette Belegschaft. Aber nicht nur die Gäste aus Pfaffenberg kamen mit ihren Gefährten, sondern auch einige andere aus der umliegenden Gegend.

Der Glühwein – von Alex gesponsert und rechtzeitig von „Küchenfee“ Ralph erwärmt – war für sie genau das richtige Getränk, um wieder auf Temperatur zu kommen. Den Titel „Grillmeister“ können wir an Puti erst beim nächsten Mal vergeben, verließ er doch mehrmals seine Wirkensstätte „Grill“, um mit anderen Enthusiasten zum Fachsimpeln in die Werkstatt zu verschwinden. Nun ja, aber auch diese knackig dunkelbraun gerösteten Würstel fanden ihre hungrigen Abnehmer.

Hoftreffen Küchenfee  Grillmeister  

Insgesamt wurden sage und schreibe über 60 Bratwurstsemmeln, 8 Liter Kinderpunsch und 18 Liter Glühwein, sowie einige Päckchen Lebkuchen im Laufe des Abends von der Vespafahrern verspeist!

Auch die Merchandising Artikel, wie Aufnäher, Kaffeetassen und Buttons, die seit dieser Woche auch über den Shop auf der Homepage der Vespafreunde geordert werden können, fanden an diesem Abend reißenden Absatz und somit ihre ersten Besitzer.

Hier auch gleich ein Tipp an alle, die noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für ihre(n) Liebste(n) suchen – schnell per Mail oder telefonisch ordern, damit noch bis Weihnachten geliefert werden kann!

Weit nach Mitternacht konnten die letzten Vespa-Enthusiasten das Resüme ziehen, dass sich ein gelungener Abend seinem Ende zuneigte und man sich schon auf das nächste Highlight – die Weihnachtsfeier am 12.12.2009 – freuen kann. Das Spanferkel dazu wartet schon in den Startlöchern und die ersten haben auch bereits das mitzubringende „Wichtel-Geschenk“ eingepackt, das an diesem Abend seinen Besitzer wechseln soll.

Jürgen Weber
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06. - 08. November 2009 - Besuch der  1° Italian Custom Show in Riva del Garda

Freitag, 06.November 09, so kurz vor 16.00 Uhr treffen die ersten Rollerfahrer im Hotel Campagnola - nur einen Katzensprung von der Messehalle, dort wo die erste Italian Custom Show in den nächsten zwei Tagen stattfindet, im verregneten Riva am Gardasee - ein. Nach und nach steuern weitere Scooteristi aus Italien, Österreich und Deutschland - unter ihnen auch die Händlervertreter von SIP aus Landsberg am Lech und Scooter Center aus Köln - das Hotel an. Gegen 22.00 Uhr wurde dann in der hauseigenen Disco im Keller des Hotels der erste Allnighter mit den besten DJ´s der Scooterscene aus Italien eröffnet. Die Party war ein voller Erfolg und es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Pünktlich zum Beginn der Motorissima um 9.00 Uhr strahlte die warme Sonne vom blauen und wolkenlosen Himmel. Die Ausstellung erstreckte sich über mehrere Hallen, zwei Stockwerke und neben Vespa- und Lambretta-Rollern wurden auch wunderschön restaurierte, sowie im Originalzustand befindliche Exemplare von Fiat 500 und Abarth´s der ortsansässigen Clubs ausgestellt. In den Hallen des unteren Stockwerkes befand sich ein gut sortierter und sehr überschaubarer Teilemarkt. Es wurden meist realistisch-preisliche Neu- und Gebrauchtteile - im Gegensatz zu den ansonsten, teilweisen überteuerten Preisen in Italien - angeboten und mancher konnte mit etwas Verhandlungsgeschick, sogar das ein oder andere Rollerschnäppchen machen.

Mod Style Teilemarkt  Military Vespa  Ausstellung

In einer Extrahalle wurden dann die wunderschönen, restaurierten und customized Vespa- und Lambretta-Roller dem Publikum vorgestellt. Die Organisatoren des Italiani Riuniti und des Orsi Delle Alpi Scooter Clubs Rovereto scheuten weder Kosten noch Mühe, um die Roller im richtigen Ambiente in Szene zu setzen. Händler wie das Rimini Lambretta Center, SIP und das Scooter Center aus Köln, sowie einige andere italienische Anbieter stellten weitere Exponate aus und waren mit Ständen vertreten.

Gegen 19.00 Uhr schlossen sich die Pforten der Ausstellung und es ging zurück ins Hotel zum gemeinsamen Abendessen, bevor der zweite Allnighter, der ebenso wie am Tag zuvor erst gegen halb sieben Morgens endete, die Nachteulen unterhielt.

Am Sonntag Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück traten wir dann mit einigen Schnäppchen im Gepäck zufrieden die Heimreise ins regnerische Straubing an. Ich würde mich freuen, wenn die Custom Show in Riva ein fester Bestandteil der Rollerszene bleibt, denn ich würde sie auf alle Fälle verbunden mit einem Kurzurlaub am Gardasee auch im nächsten Jahr wieder besuchen.

Jürgen Weber
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10.10.2009 - Erfolgreiches Abrollern der Vespafreunde

Am Samstag, den 10. Oktober 2009 war die Sensation perfekt: Sage und schreibe zweiundzwanzig Blechrollerfreunde trafen sich um 13:00 Uhr am Parkplatz der Staustufe zum ersten gemeinsamen Abrollern der Vespafreunde-Straubing. Auch drei Lambrettafahrer, die wir mit großer Freude aufnahmen, waren mit von der Partie.  Zwei weitere Vespisti, die es zum vereinbarten Treffpunkt nicht rechtzeitig schafften, kamen sogar noch nach Wiesenfelden nach. Zum Gruppenfoto aufgestellt, ging es anschließend - bei doch sehr herbstlichem Wetter - warm eingepackt und von Sabine als Servicemobil und Fotografin begleitet, auf die knapp 60 km lange Strecke.

Gruppenfoto

Über gemütliche Nebenstraßen rollerten wir nach Kößnach, Kirchroth, Pondorf, Hofdorf und Wörth an der Donau. Kurz hinter Wörth, nachdem die ersten Hügel überstanden waren, wurde ein kleiner Zwischenstopp gemacht, bei dem wir mit Energy-Drinks und Schokoriegeln aus dem Servicemobil für die nächsten Anhöhen Richtung Wiesenfelden neue Kraft und Energie tankten. Bis zum Halbzeitstopp in Heilbrunn waren es dann nur noch wenige Kilometer bis uns die Wirtsleute Steudl mit überdimensionalen Portionen aus der Backstube und Küche verwöhnen durften. Während wir uns im Gasthaus wärmten, unseren Hunger stillten und heiße Benzingespräche führten, fing es draußen leider in Strömen an zu regnen.

Zwischenstopp  Kaffeepause  Nebelfahrt

Nach dem geselligen Beisammensein traten wir optimal gestärkt und aufgeheizt gegen 16.45 Uhr bei leicht nachlassendem Regen die Rückfahrt nach Straubing über den nebeligen Saulburger Forst an.

In Straubing ohne Probleme sowie Ausfälle angekommen, fuhren wir im Korso durch die Innenstadt, wo wir viele begeisterte Blicke auf uns ziehen konnten.

Voller Euphorie, das wir bei unserer zweiten Ausfahrt bereits vierundzwanzig Blechroller waren, ist für nächstes Jahr eine drei Städte Rundfahrt über Regensburg nach Landshut mit den dort jeweils ansässigen Vespaclubs geplant. Kontakte zu den Clubs werden demnächst für dieses Vorhaben geknüpft.

Also wie ihr seht, haben wir für die anstehende Rollersaison 2010 einiges vor! Ein Highlight werden auch die Vespa Alp Days in Zell am See und das Cannonball Race in Österreich sein. Bis dahin wird allerdings noch etwas Zeit vergehen und wir werden uns auf die bereits geplanten vespalosen Aktivitäten im Terminkalender freuen. Drum dranbleiben und immer wieder auf unserer Homepage unter "TERMINE" vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einem Treffen mit uns nicht verpasst. Gerne könnt ihr euch auch per Mail an mich wenden. Ich nehme euch dann in den Verteiler auf und sende euch gerne weitere Einladungen zu.

Jürgen Weber
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27.09.2009 - Vespaausfahrt zum Oldtimertreff in Landau an der Isar

Am Wahlsonntag, den 27.09.2009 haben sich nach Stimmabgabe 11 Mitglieder unseres Clubs - teils noch etwas verschlafen oder mit Red Bull gedopt - zusammen mit ihren Vespaschätzchen vor dem Theater am Hagen eingefunden. Auch eine NSU Lambretta aus den 50ern hatte sich zu uns gesellt und wurde begeistert von uns aufgenommen. Ausgerüstet mit Handschuhen und warmen Jacken machten wir uns dann nach einem Gruppenfoto am Pulverturm bei herrlichem Sonnenwetter auf unseren Weg nach Landau, der uns auf Nebenstraßen über Opperkofen, Oberpiebing, Affa, Großköllnbach und Pilsting bei gemütlichem Fuffi-Tempo Richtung Ziel führte.

Gruppenfoto am Pulverturm

Begleitet wurden wir dabei von gleich 2 Servicemobilen, die jeweils mit Werkzeug und Brotzeit bestückt dafür sorgten, dass keiner auf der Strecke blieb. - Danke Ralph, dass du für uns auf deine Vespa verzichtet hast! - In Großköllnbach kamen beide auch zu ihrem Einsatz um Benzinmangel, ein defektes Gasseil und unseren Hunger zu beseitigen.


Servicemobil          Brotzeit in Großköllnbach          Reparaturmaßnahme mit Servicemann Ralph

So erreichten wir ohne größere Probleme gegen 12:00 Uhr Landau und positionierten unsere Vespen zwischen den bereits in Aufstellung stehenden anderen Oldtimern. Nach einem geselligen Beisammensein und Besichtigung der wunderschönen Exponate am Marktplatz traten wir am späten Nachmittag unsere Heimreise auf unseren Zweirädern an. Ohne weitere Pannen oder Ausfälle kamen wir - begeistert von einem schönen Ausflug - wieder in Straubing an, mit dem Vorsatz, eine solche Ausfahrt bald wieder zu wiederholen. Und so soll noch im Oktober je nach Wetterlage ein sehr kurzfristig angesagtes Abrollern folgen. Drum dranbleiben und immer wieder auf unserer Homepage unter "TERMINE" vorbeischauen, damit ihr die nächste Gelegenheit zu einer Ausfahrt mit uns nicht verpasst. gerne könnt ihr euch auch per Mail an Jürgen wenden. Er nimmt euch dann in den Verteiler auf und sendet euch weitere Einladungen zu.
Weitere größere Fotos findet ihr auf unserer Galerie!
Jürgen Weber
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